#52 Webseiten-Fails, die Vermögensverwalter Kunden kosten.

Shownotes

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Über mich: Alexandra Weck – 17 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche, heute Sales 4.0 🔗 LinkedIn-Profil - ([https://www.linkedin.com/in/alexandra-weck/)]])

Jonas Thudt: Website

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum die meisten Finanzberater-Webseiten nicht konvertieren und was ihnen konkret fehlt
  • Wie Jonas Alexandra auf LinkedIn kalt angeschrieben hat und warum genau das funktioniert hat (Verkaufspsychologie in Aktion)
  • Die grössten Webseiten-Fails: von Stockfotos mit Händeschütteln über „Willkommen auf unserer Webseite" bis zu überladenen Menüs mit 15 Investmentlösungen
  • Was eine Webseite technisch und strategisch heute leisten muss: Mobile-Optimierung, Ladezeiten, DSGVO, Funnel-Struktur statt Kontaktformular
  • Warum grosse Agenturen mit Stundenabrechnungen und 30 Korrekturschleifen oft das Problem sind und wie schnelle, spezialisierte Zusammenarbeit bessere Ergebnisse liefert
  • Alexandras Ergebnisse nach dem Relaunch: mehr Eintragungen, mehr Leads, jeden Tag neue Pipeline-Kontakte

Transkript anzeigen

Alexandra Weck: Heute wird es technisch, aber keine Angst, nicht zu technisch, denn ich habe heute wieder jemanden mitgebracht, der mir komplett die Augen geöffnet hat, was Websites angeht. Und Jonas ist Webdesigner, aber nicht irgendeiner. Er ist derjenige, der meine eigene Webseite gebaut hat und der ein oder andere von euch hat vielleicht den LinkedIn-Krimi verfolgt. Und Jonas ist auf jeden Fall nicht nur mein Webdesigner heute, sondern auch derjenige, den ich meinen Kunden empfehle, wenn sie eine Webseite brauchen, die nicht nur einfach schön aussieht, sondern die tatsächlich auch verkauft. Und genau darum geht es heute, denn ich sehe das ständig. Vermögensverwalter, Family Offices, Finanzberater investieren Zehntausende in eine Webseite und dann passiert damit nichts. Keine Anfragen, keine Leads, keine Conversion. Und dann fragen sie sich, liegt es am Marketing, liegt es am Content, liegt es etwa an LinkedIn? Und meistens liegt es an der Webseite. Und genau darüber sprechen wir heute. Was eine Webseite leisten muss, was sie technisch können muss und was vielleicht nicht. welche Fails Jonas ständig sieht, warum große Agenturen oft ein Problem sind und nicht die Lösung. Und wir nehmen auch meine Seite nochmal als Beispiel mit dem, was wir geändert haben. Jonas, ich freue mich, dass du heute da bist.

Jonas Thudt: Ja, Alexandra ich freue mich hier zu sein. Danke für die Einladung. Vielleicht nochmal kurz...

Alexandra Weck: Stell dich doch gerne mal vor, wer bist du, was hast du studiert, was befähigt dich dazu, hier zu sein. Du kennst ja die Leute, wir wollen immer erstmal unsere Häkchen auch im Kopf setzen.

Jonas Thudt: Genau. Jawoll. ich bin Jonas Thudt. Ich bin, jetzt, zum Zeitpunkt dieser Aufnahme 26 Jahre alt. Ich hab eigentlich, eigentlich hatte ich studiert, du hast es jetzt selber schon angerissen, also Psychologie. Und hab auch einen Hintergrund vor meinem Studium, also seit Kindesbeinen an in den Bildenden Künsten. Und ja, mittlerweile hat sich einiges getan in meinem Leben. Seit dem Studium hab ich einen andere Route eingeschlagen, als ich es eigentlich geplant habe. Ich habe mittlerweile zwei Kinder und helfe eben aktuell, ich sage mal exklusiven hochpreisigen Unternehmern dabei, ihre Webseite neu aufzusetzen bzw. auch im erweiterten Sinne, Marken, Branding, Logo Design, alles solche Sachen. ja, wir haben jetzt mittlerweile vor knapp einem Monat zusammengefunden und

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Wir haben schon einiges dabei umgesetzt gemeinsam.

Alexandra Weck: Lass uns doch vielleicht nochmal, bevor wir dann komplett reinstarten, in das Thema reingehen, weil du hast mich ja damals, also jeder, der das noch nicht gesehen hat, muss sich das nochmal anschauen, auf meinem LinkedIn oder auf Jonas' LinkedIn. Du hast mich ja schon sehr dreist damals angeschrieben und ich habe wirklich, also mein erster Impuls war, was für ein kleiner, arroganter Ich möchte jetzt keine Beleidigung hier in diesem Podcast nennen, die gepiept wird, aber ich habe wirklich, ich habe wirklich mich richtig aufgeregt. Dann hast du aber eine Sache genau richtig gemacht, nämlich du hast nicht nur gesagt, dass meine bisherige Webseite nicht gut ist, was ich ja wusste, es war mir ja länger schon ein Dorn im Auge. Ich hatte nur nicht die Zeit, aufgrund der ganzen Kundenprojekte, mich drum zu kümmern. Und ich wusste, dass es getan werden muss und Du hast halt genau dann eins richtig gemacht. Du hast direkt einen Entwurf mitgeliefert, wie du es machen würdest. Und ich hab mir das angeschaut und dachte, wow, okay, wenn das nur schon der erste Entwurf ist, das ist gut. Das rechtfertigt dann auch deine Dreistigkeit. Aber was war dein Gedanke, als du damals meine Seite gesehen hast? Und wieso hast du dann den Mut gehabt, so was zu schreiben über LinkedIn?

Jonas Thudt: Ja, vielleicht noch für alle, es noch nicht wissen. Also ich hatte den ersten Kontakt mit der lieben Alex. Also ich kannte sie schon über das erweiterte Netzwerk von Unternehmern, mit denen wir beide auch zu tun hatten, aber separat voneinander. Hatte auch schon ein bisschen sie auf LinkedIn mitbekommen und Wie das natürlich so mein Stil ist als Webdesigner, als Designer generell, dann schaue ich mir gerne die Leute an, ich mir denke, na, die könnte ich doch potenziell weiterhelfen. Ich habe eben deine Webseite damals mir angeschaut und habe direkt offensichtliche Punkte gesehen, ich sage, okay, das kann ich für sie viel, besser machen. Und ich habe dann...

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Ja, und bin dann eben bisschen risiko eingegangen und hab dich direkt angeschrieben und hab dir ja geschrieben die legendäre Zeile. Alexandra, deine Website ist whack. Du hast was besseres verdient, sinngemäß. Lass uns doch mal drüber quatschen.

Alexandra Weck: Ja. Ja, und das fand ich übrigens auch sehr smart, weil es geht ja hier in meinem Podcast auch immer das Thema, wie spricht man mit Menschen? Und du hast in dem Moment ja was sehr Smartes gesagt, du hast gesagt, du hast was Besseres verdient. Das heißt, es war ja nicht einfach nur ein, ich beleidige mal deine bisherige Webseite, sondern wirklich, du hast einfach was Besseres verdient. Also es war auch psychologisch gesehen ein sehr smarter Triggerpunkt Ja, genau.

Jonas Thudt: Ja, also genauso soll es eben auch sein. Viele, die mich zum Beispiel auch das erste Mal mitbekommen oder Leute, die quasi einen ähnlichen Stil fahren wie ich, zum Beispiel auf LinkedIn oder in der Außendarstellung, die denken dann immer erst, was ist denn das für ein arroganter Fatzke? Aber am Ende geht es darum, weil ich in dieser Erfahrung gemacht habe, dass Unternehmer eben auch Leute, die sehr stark in der Umsetzung sind, die auch so sehr exklusiv im Kreisen unterwegs sind, am Ende genauso Menschen sind wie du und ich, dass man mit denen genauso direkt reden kann und auch, dass es die Leute eher erfrischt, wie es ja eben auch bei dir der Fall war, wenn man eben mal Tacheles redet, weil, sind wir ehrlich, also die Leute, wenn man eben erfolgreicher Unternehmer ist und ich sag mal auch,

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: finanziell erfolgreich ist generell als Person, dann ist man ja in der Regel umringt von Leuten, die einem ständig sagen, was man hören will. generell wollen die Leute gerne das Geld aus der Tasche ziehen und ich fahre eben die andere Strategie. Ich sag dir eben, ich gehe Risiko, du kannst halt mich Scheiße finden. Ich sag nochmal ganz grob. Und dafür will ich aber auf der anderen Seite

Alexandra Weck: Mhm. Alles gut.

Jonas Thudt: im Zweifel dir weiterhelfen und dass du weißt, woran du bist. Und genau so war es dann ja am Ende auch.

Alexandra Weck: Ja, genau. Dann lass uns gerne mal reinstarten in den ersten Teil, was eine Webseite leisten muss. Also, Jonas, grundsätzlich, wenn du dir Webseiten von Finanzdienstleistern, Vermögensverwaltern, Family Offices, you name it, wenn du dir die normalerweise so anschaust, du bist ja jetzt ein bisschen in diese Branche eingetaucht auch, was fällt dir in der Regel so auf, was da als Erstes oft nicht stimmt oder … nicht so gut ist oder was man verbessern könnte oder ja, erzähl doch mal.

Jonas Thudt: Also ich könnte natürlich viele Sachen ansprechen, aber ich denke mal so ein Hauptaspekt, den mir jetzt als erstes einfällt, ist die Finanzbranche und gerade auch die exklusivere Finanzbranche, also Vermögensverwaltung, Family Offices, Fintechs - die neigen dazu, zu sehr ins Abstrakte zu gehen. Was diese Leute schon verstanden haben im Vergleich zu, ich sag mal, dem Wald und Wiesen Steuerberater, Versicherungsmarker und sowas, ist das Exklusivität Platzbrauch. Also sie wissen schon, okay, wir überladen die Seite nicht. ist so grundlegende Designsprache stimmt auch. Also weil sie sich in der Regel, ich sag mal, Dienstleister holen, die das wenigstens verstehen. Aber es hakt dann eben an der

Alexandra Weck: Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: verkaufspsychologischen Komponente. Also es wird zu viel im Abstrakten gesprochen. Das ist ein ganz großes Problem und es wird nicht direkt transportiert für Leute, die die Webseite besuchen. bin ich hier richtig? Was wird hier für ein Problem gelöst? Und ja, den Leuten wird nicht wirklich zu einer Entscheidung verholfen. Das vielleicht so als Anfangspunkt.

Alexandra Weck: Mhm. Ja, und was ja auch oft nicht klar ist oder wenn man in die Vergangenheit schaut, früher war eine Webseite ja einfach, dass man online gefunden werden kann und es gab ja auch nicht so viele Alternativen früher. Das heißt, im Internet, ja, also damals, als wir alle noch neu ins Internet gegangen sind, da gab es ja eben nur Webseiten. Niemand von uns hatte irgendwie ein Handy, also oder kein Smartphone zumindest. mit Internet, mit Browser, Social Media, das sind ja alles Sachen, die gab es ja damals noch nicht. Und manche Webseiten, wenn ich mir die heute so anschaue, die sehen zwar designtechnisch schön aus, aber sie basieren immer noch auf dem, wie man damals gedacht hat, was der Zweck einer Webseite ist. Und ich glaube, wir müssen uns auch nochmal anschauen, was ist denn das Ziel einer Webseite? Ja.

Jonas Thudt: Ja, das Ziel von einer Website, generell, die Leute denken immer, ich mach das quasi als Aushängeschild. ich stelle mir vor, ich erkläre das meinem Kunden dann immer so. Die meisten denken, sie haben ein Restaurant beispielsweise, sie machen da einmal ein Aushängeschild dran und das hängt dann da 20, 30, 50 Jahre über fünf Generationen und gut ist. Ja, genau. Und natürlich, offensichtlich ist es ein Aspekt davon, aber mittlerweile

Alexandra Weck: Speisekarte, ja.

Jonas Thudt: Zum einen ist es eben nicht nur, was man einmal hinstellt und dann ist es gegessen, weil eine Webseite entwickelt sich genauso weiter wie das Internet als Ganzes und wie sich Zielgruppen weiterentwickeln, wie sich das Verhalten auf Social Media inzwischen weiterentwickelt. Und das andere ist, dieser, ich sag mal, Aushängeschild-Charakter eben nicht ausreicht. nicht nur, hallo, hier bin ich, reicht aus, weil der Wettbewerb einfach viel krasser geworden ist inzwischen.

Alexandra Weck: Mhm. Genau.

Jonas Thudt: im Internet, sondern man muss den Leuten quasi wirklich klar machen, worum geht es hier, bist du hier richtig und im besten Fall, wenn man wirklich auch die Leuten weiterhelfen will, wenn man eine gute Dienstleistung hat, dass man die Leute auch einfach hilft, Kontakt zu treten, weil Leute einfach überschwemmt sind mit Angeboten.

Alexandra Weck: Ja, also ich sag ja auch immer, eine Webseite sollte ganz klar das Ziel haben, konvertieren, also neue Kunden zu bringen. Und das passiert eben zum Beispiel nicht, indem man einfach nur ein Kontaktfeld einfügt. weil und dann auch noch ein Kontaktfeld, wo dann irgendwie eine E-Mail generiert wird, die an irgendeinen Gruppenpostfach am Ende geht. sondern muss der Kunde noch Freitext irgendwie eintragen. Also es ist ganz schrecklich auf jeden Fall. Genau, wenn du dir so eine durchschnittliche Berater-Webseite anschaust, wie oft ist dir sofort klar, was jemand tut und was der nächste Schritt ist.

Jonas Thudt: Also klar ist mir das eigentlich fast nie, muss man so ganz klar und deutlich sagen. Ich weiß, wenn ich auf so eine typische Vermögensverwalter-Webseite gehe, in der Regel, ja, okay, hier ist ein Vermögensverwalter da und es geht ⁓ Longevity und es geht ⁓ Trust und es geht ⁓ was weiß ich nicht alles. Aber mal ganz ehrlich gesagt, das sagen alle anderen auch. Also das ist typische Webseitenproblem.

Alexandra Weck: oder was ich auch immer toll finde, wir sind ein unabhängiger Vermögensverwalter. herzlichen Glückwunsch. Ja, es ist wirklich schlimm, ja. Okay.

Jonas Thudt: Hahaha Ja. Das ist quasi das Problem, was Branchen übergreifend eigentlich alle haben. Aber jede einzelne Branche denkt immer, ja, auf mich trifft das jetzt nicht zu, weil ich bin ja anders. Genau, ich jetzt UHA-NWIs als Kunden habe, die kritisieren ja ganz anders und sowieso, und da kann ich das ja anders machen. Ja, ne. Also wie gesagt, ich habe ja Hintergrund Psychologie und gewisse Sachen treffen mir eben auf alle zu. Und es fehlt eben eine Klarheit in diesen

Alexandra Weck: Meine Kunden sind anders und ich bin anders. Ja, das hör ich auch immer wieder. Mhm.

Jonas Thudt: in den Werten in der Positionierung, einfach auch in der Problemstellung. Wofür bist du jetzt hier auf der Seite? Was kannst du jetzt hier von uns für dich bekommen? What's in it for me quasi.

Alexandra Weck: Ja, und das ist ja auch so ein Punkt. Das muss ja in den ersten fünf Sekunden klar sein, wenn man auf die Seite geht. Weil ich höre auch immer wieder, dann sagen die dann so, ja, das findet man da und da auf der Seite, wenn man scrollt. Was sagst du dazu, Jonas? Scrollt heute noch jemand?

Jonas Thudt: Ja, technisch... Also scrollen ja, wenn ich den Grund habe weiter zu scrollen. Wenn wir dann anfangen mit verschiedenen Unterseiten oder Sachen, die man aufklappen muss und alles solche Sachen. Na klar, sind technische Sachen, da kann man jetzt argumentieren, ja ich hab's ja drauf stehen. Aber die andere Seite der Medaille ist, das hat überhaupt nichts mit der tatsächlichen Nutzererfahrung zu tun. Wenn ich mir ein...

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Wenn ich gerade mit meiner Frau irgendwo in der Stadt bin neu und ich suche mir auf Google das am besten bewertete raus und gehe auf die Seite und die Seite lädt zum Beispiel nicht richtig oder braucht 10 Sekunden zu laden, dann war es das. So, dann gehe ich runter und dann ist das schonmal kategorisch ausgeschlossen. Oder wenn ich einfach nicht verstehe.

Alexandra Weck: Oder wenn halt zum Beispiel der, wenn du vorbeigehst und du eigentlich denkst, das sieht aber eigentlich ganz gut aus und dann ist so der Speisekartenkasten ist verstaubt, dann weiß ich immer schon so, hm, die Speisekarte wurde schon ganz lange nicht mehr angefasst. ja, Klassiker.

Jonas Thudt: Ja. Genau. ist, viel hängt an der Nutzerfahrung und das verstehen eben viele nicht. Es geht nicht nur darum, Sachen quasi wie einen Prospekt aufzudröseln und dass Leute sich da selber durchgucken. Man muss quasi Leute da hinführen, wo sie hin möchten bzw. hin sollen. Und das sind teilweise ganz triviale Sachen, an denen das scheitert. Das kann eine falsche Formulierung sein von einem Wort, das kann eine falsche Positionierung sein von einem Element auf einer Seite. Das kann auch zum Beispiel eine falsche Farbwahl sein, das Kontrast ist nicht richtig eingestellt und so was. Und all diese kleinen Sachen können in der Summe dazu führen. Marketing ist ja binär. 0 oder 1.

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Wenn eben zu viele dieser Sachen auf einmal kommen, dann sortiert man eben massenhaft Leute aus, die man vielleicht eigentlich eher hätte haben wollen als Interessenten beispielsweise.

Alexandra Weck: Mhm. Ja, und das Thema Handynutzung ist ja auch einfach immer wichtiger. Ich sehe auch immer wieder noch Seiten, die einfach für das Handy nicht optimiert sind.

Jonas Thudt: Ja, das ist auch noch so ein Problem. Weil viele eben noch aus den Anfangszeiten des Internets denken, wo viel eben oder der Großteil über den Desktop gelaufen ist, viele gar nicht daran, dass die Leute ja am Handy sind. Also gerade auch, das ist ja auch dein Steckenpferd eben, auch die jüngere Generation URNWIs, auch die sind auf Social Media, auch die sind am Handy. Und wenn ich dann eben zum Beispiel eine Webseite hab, die gar nicht aufs Handy optimiert ist, wo ich die ganze Zeit irgendwie so manuell mit dem Finger reinzoomen muss, oder es lädt zu lange, oder ich hab quasi keine richtigen ans, quasi an die mobile Nutzung angepasste Buttons oder sowas oder Formulare, wo ich mich einfach durchklicken kann, dann sind das alles Sachen, die hinderlich sind.

Alexandra Weck: Mhm. Ja, das ist sehr schön. Ich fasse damit mal zusammen. Das bedeutet, eine Webseite ist eben kein digitaler Imageprospekt. Sie ist wirklich ein Werkzeug, auch die Ziele, Vertriebsziele zu erreichen. Und in dem Fall hat das Werkzeug eben die Aufgabe, den Benutzer, den Besucher zur nächsten Handlung zu führen. Das bedeutet, so eine Webseite muss ja auch dramaturgisch irgendwie aufgebaut sein, dass man dass man entsprechend da auch eine Handlung auslöst.

Jonas Thudt: Genau so ist es.

Alexandra Weck: So, dann Jonas, komm, wir zeigen das mal an meinem Beispiel. Ich habe ja nichts zu verbergen und deswegen, wir können da gerne mal, wir können da gerne mal reinschauen und wir gehen mal schnell durch und zeigen mal, was das bedeutet, wie so Sektionen aussehen, warum das so und so gemacht wurde. Das darfst du dann gerne durchführen. Und für alle, die das jetzt nur hören, wir zeigen das auf YouTube auch. Von daher. Schaut da auch gerne nochmal rein.

Jonas Thudt: Ja, also um mal anzufangen, also was wir hier sehen, ist ja deine Seite, bevor wir uns kennengelernt haben. Also auf der Grundlage, wo ich dir da noch diese Nachricht geschickt hab. Und wir können ja ein paar zentrale Punkte einfach mal ansprechen, wo wir hier vergleichen können, was jetzt passiert ist und was...

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: was ich rausgepickt habe, was wir verändert haben, was vielleicht auch gleich geblieben ist. erstmal grundsätzlich. Was bei dir halt schon stimmig ist grundsätzlich, das muss man auch mal fairerweise dazu sagen, ist, du hast natürlich schon eine Brand Identity mit Farbgebung und alles und das ist auch alles wohl überlegt und stimmig. Du hast ja selber dir auch Gedanken gemacht, zum Beispiel eben, dass eben Petrol dieser Hauptfarbe ist. Das ist was, was für den Bereich Vermögensverwaltung eben

Alexandra Weck: Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: eine Vertrauensfarbe ist, aber jetzt auch nicht so klassisch dieses Finanzblau von Banken oder so, was so austauschbar ist, sondern es ist schon was Besonderes. Das haben wir zum Beispiel dann eben auch beibehalten hier, also sehen wir quasi das, wie diese Seite jetzt aussieht, das mal Schritt für Schritt durchzugehen. ganz typische Sache, eben einfach ganz banal ist.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: Was aber einfach viele Unternehmer nicht können oder die Zeit für haben ist, Grafiken anpassen auf die Seite. Also wir sehen ja hier oben zum Beispiel links dein Logo und hier unten auch quasi hier die Elemente auch mit dem Banner. Wir haben weiter unten hier auch quasi von deinen Kunden, von deinen Referenzen, wo du in Presseartikeln vorgekommen bist etc. die Logos und die sind halt einfach alle so aus dem Original übernommen worden.

Alexandra Weck: Ja, ja, ich weiß. Mhm.

Jonas Thudt: Was ich jetzt ein Unternehmer, der den ganzen Tag mit anderen Sachen beschäftigt, ist auch nicht übel nehmen kann, aber es ist eben etwas, was Verwirrung reinbringt, nur es sieht nicht hochwertig aus. Das heißt, das ist etwas, was ich immer mache, wenn es dann eben auch von den Kunden abgesegnet wird, was es in Regel wird, ist, ganzen Sachen anzupassen auf das Zieldesign vom Dienstleister, in dem Fall von dir. Also wir sehen zum Beispiel hier oben, habe ich das Logo und eben umgestaltet, dass es quasi Transparenten Hintergrund hat. Wir sehen hier auch die Logos von deinen Referenzen von der Presse in dem Fall. Sie sind eben auch auf den Design angepasst. Das ist was ganz einfaches grundsätzlich, was aber viele nicht auf dem Schirm haben oder eben nicht Zeit dafür haben, nicht wissen wie man das macht. Ein anderer Aspekt ist die Schriftart, die habe ich auch angepasst.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: Dein Fließtext, der war für mich grundsätzlich in Ordnung, aber diese Schrift hier quasi in der Titelzeile hat für mich nicht so diesen Hochwertigkeitscharakter transportiert. Das war was, was ich eben auch angepasst hab und auch ein bisschen ein Akzent mit reingenommen hab. Das ist was, wo man auch aufpassen muss, das können viele Webdesigner auch nicht wirklich, wenn sie sich nicht wirklich mit, ich sag mal, Bildender Kunst und sowas beschäftigt haben, weil

Alexandra Weck: Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: Grundsätzliches Gold, bzw. glänzendes Gold, wenn es quasi knallgelb ist, ist es eher was, was kontraintuitiv billig wirkt. Also gerade, wenn es viel Kontrast ist, so... Genau, Gelbgold.

Alexandra Weck: Genau, weil es gelb ist. Weil gelb und rot sind ja diese Farben, immer cheap aussehen.

Jonas Thudt: Genau, also man stellt sich von der der Autohändler von nebenan mit seinem Hof und seinem 20 Quadratmeter-Bereuch von Container, der benutzt gerne das quasi Gelb-Gold auf Schwarz und in deiner Zielgruppe auch, in der du unterwegs bist, ist jetzt natürlich die Kunst, du hast tatsächlich vermögende Kunden und wir wollen natürlich irgendwie das Hochwertige ein bisschen transportieren, aber es darf nicht kitschig sein. Das heißt,

Alexandra Weck: Kanal.

Jonas Thudt: Hier habe ich eine passende Serifenschriftart benutzt. Das nochmal eine eigene Geschichte dahinter, aber etwas, was mehr Vertrauen erweckt und hochwertiger aussieht. Aber quasi eine abgedämpfte Version von metallischem Glanz. Also dass es hier in dem Fall nicht kitschig wirkt, eben nicht zu sehr auf der gelben Seite, sondern so abgedämpft. Das sind so zwei Details direkt vom Anfang.

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Und wenn wir jetzt an die Struktur der Seite gucken, dann sehen wir hier, wie es vorher aussah, wir haben Text, Text, Text, Text, Text und noch mehr Text. Bis wir dann zu den Fallstudien kommen. Auch ein Riesenproblem. Der Inhalt ist top. Also du hast ja hier quasi deine Marketing-Argumentation mit drauf, was dir dein Besuch an der Webseite hilft zu verstehen, was machst du, also bei welchem... Du willst ja am Anfang erst mal bei einem Problemstatus abholen und dann...

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: quasi hinführen, was mache ich, wie kann ich vielleicht dir dabei helfen. Texte, also es ist nun mal, vielleicht würden wir in einer besseren Welt leben, würden die Leute mehr lesen, aber wir leben in der Generation TikTok. Selbst mein Vater, der über 70 ist, benutzt TikTok. Die Aufmerksamkeitsspanne von Leuten ist sehr begrenzt.

Alexandra Weck: Genau. Okay.

Jonas Thudt: Wenn du Texte schreibst, dann müssen sie natürlich gut platziert sein und auch wenn es gutes, ich sag mal, wenn der Leseschluss da ist, muss das ganze optisch wenigermaßen führen. Und das war hier eben nicht so der Fall.

Alexandra Weck: Der Lesefluss, ja genau. Korrekt. Und das hast du natürlich perfekt dann neu umgesetzt.

Jonas Thudt: Genau, also wir haben hier quasi die Argumentation auch ausgebreitet. Das ist auch was, dann für viele wieder kontraintuitiv ist, weil zum einen, sie machen den Fehler, sie packen zu viel Text drauf, aber dann für das, was man eigentlich quasi an Inhalten hat, machen sie zu wenig. Also die Leute haben dann andererseits auch die Angst, okay, es wird zu viel, aber wenn es quasi genau für deine Zielgruppe fassend ist, ist es eigentlich gar nicht so schlecht. Das heißt, wir haben hier diese ganze Problem-Sektion einmal auf.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: gesplittet und auf wirklich quasi jeden einzelnen Problempunkt mal genannt, der für deine Interessenten interessant sein kann. Und das Ganze visuell klar gemacht, das heißt entsprechende Grafiken gebaut, die einen sofort abholen. Wenn zum Beispiel man spricht von Risiko dadurch, die Kunden, zu dir kommen oder die Leute, die mit dir sprechen. sich zu sehr auf Empfehlungen verlassen. Wie kann man das darstellen? Zum Beispiel eben, dem man gekettet ist. Man arbeitet ja viel mit Symbolkraft und Sprichworten. Unsichtbarkeit bei der nächsten Generation ist quasi hier der Hintergrund. Man sieht dieses leere Standard-linked-in-Profil-Bild, wo sich keiner seine Profile pflegt. Und wir haben hier quasi alles so Bilder. Und man sagt, es ist ja...

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Klischee, Bilder sagen wir als Worte, aber es ist halt so, weil unser Gehirn funktioniert nicht über Text. Wir haben ja erst relativ spät als Zivilisation angefangen, uns mit Text zu beschäftigen, sondern wir denken, wir sind es als Interpretieren in der Regel, in Bilder. Genau das haben wir quasi hier aufgegriffen. Nach der Problem-Sektion, sag ich mal so, kommt dann hier deine Argumentation, die im Inhalt

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: gleichgeblieben ist, zum großen Teils. Aber wir haben dich mal mit rausgearbeitet. Wenn was hier fehlt, wir haben dich ganz am Anfang. Und dann kommst du erst recht später im Verlauf wieder. hier ist es es ist basic, es ist jetzt nicht grundsätzlich falsch, aber man kann noch viel mehr rausholen, das haben wir gemacht eben. Vertrauenselemente, wenn man sieht dich hier auf einer Bühne, du bist ja nicht irgendwer, man sieht dich quasi hier.

Alexandra Weck: Ja, stimmt. Mhm. Mhm. Hm?

Jonas Thudt: beim Fotoshooting quasi im Kontakt. man sieht hier eben auch wieder eigens erstellte Grafiken, die den Punkt drüber bringen, den du machen willst. Hier drüben zum Beispiel gerade, ich habe ja gesagt Text ist das eine. Wenn man jetzt auch zum Beispiel mit Zahlen arbeitet, muss man das auch greifbar machen, auch wenn man Leute hat, die viel eigentlich mit Finanzen zu tun haben.

Alexandra Weck: Mhm. Ja. Hm?

Jonas Thudt: Auch da arbeiten wir ja mit Diagrammen und so weiter, das Ganze anschaulich zu machen. Also diese ganze Rechnung, die wir hier sehen, haben wir quasi zum Beispiel hier anschaulich gemacht und so weiter.

Alexandra Weck: Ja.

Jonas Thudt: Was ich auch mache, ist, dass was funktioniert, grundsätzlich beizubehalten. Zum Beispiel diesen Aspekt. Hier waren es ein paar Details in der Formatierung. Zum Beispiel hier, die Stelle ist zentriert, obwohl alles andere linksbündig ist. Das sind alles solche Details, die das Auge verwirren können. Das haben wir alles aufgeräumt. Und dass hier klar ist, wo es langgeht. Und dann sehen wir hier eben, mit dem Problem sind vielleicht deine Interessenten konfrontiert.

Alexandra Weck: Mhm. Ja, genau.

Jonas Thudt: Die haben wir, die Vertrauenselemente, auch wieder gebrandet, auf dein Design angepasst. Und dann, okay, kommen wir dazu, was erziehst du denn für Ergebnisse? Und auch wieder mit Bildsprache gearbeitet. Und dann kommen wir in die Sektion rein, was ist denn deine Positionierung, was macht dich besonders? Und das war eben auch was, was grundsätzlich viel zu kurz gekommen ist, was in der Ursprungsseite gar nicht vorkommt. Also hier kommt quasi...

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Ja. Hm. Ja. Das stimmt, ja.

Jonas Thudt: direkte Übergang zu deinen Fallstudien. Und wir haben eben noch eine Sektion eingebaut, was sind die Schritte, man bei dir durchläuft, was ist so grundsätzlich dein Ansatz, was sind die Ergebnisse, die deine Kunden bekommen, wenn die mit dir arbeiten. Und was wir auch gemacht haben, deine Fallstudien-Sektion war grundsätzlich auch schon gut aufgebaut, aber auch wie bei vielen anderen Sachen, der Teufel steckt eben im Detail. da braucht man eben auch Leute, die...

Alexandra Weck: korrekt.

Jonas Thudt: wissen, wovon sie reden. ist ja eher, kommen wir vielleicht noch zu, je nachdem. Viele Leute schreiben sich ja Premium auf ihre Verpackung, sage ich mal, gerade als Webdesigner. Und am Ende scheitert es aber an den Details. Und am Ende ist es doch nur ein Baukasten, den sie einbauen. Und hier eben ganz viele Details, zusammenkommen, dass wir quasi ein Bild haben von deinen Referenzen. Ein Text, quasi deren Reise beschreibt, ist richtig.

Alexandra Weck: Ja.

Jonas Thudt: Aber es muss halt auch gut formatiert sein und das haben wir eben noch mal deutlich aufgewertet. Dass eben auch klar ist hier Problem, was war das Ziel, wo geht es hin und dass eben auch eine persönliche Botschaft mit drin steckt. Und das muss auch gar nicht unbedingt eine Fallstudie sein, die mit einem Video gedreht ist. Es kann eben auch wie hier in dem Fall wild sein, aber es muss eben

Alexandra Weck: Das stimmt, das hast du sehr schön gemacht. Mhm.

Jonas Thudt: so rüberkommen, als ob das quasi okay ist, ist tatsächlich professionell. Und das war hier eben einfach durch die Formatierung nicht so gegeben. Auch hier, das sind auch wieder Details. Man bekommt ja gerade in der Regel, wenn man zum Beispiel Fallstudien macht, wenn man Referenzen macht, Grafiken von seinen Kunden zugeschoben und auch wie beim Anfang.

Alexandra Weck: Ja. Ja, das stimmt. klar.

Jonas Thudt: haben Unternehmer nicht die Zeit und nicht das Know-how zu wissen, wie kann ich das jetzt anpassen oder die haben überhaupt gar kein Problembewusstsein, dass man es noch viel besser anordnen kann. Und hier haben wir es eben so gemacht, ich mir die Fotos nochmal angeschaut habe, dass ich die richtig positioniert habe, dass es wirklich auch einfach hochwertiger aussieht. Genau. dann...

Alexandra Weck: Mhm. Ja, ja, das stimmt.

Jonas Thudt: hat hier auf einer ursprünglichen Seite, nach der Fallstudiensektion, gab es noch mal einen Verweis auf deinen Podcast zum Beispiel, auf deine weiteren Unterseiten und da hat die Seite aufgehört und hier haben wir das Ganze nochmal ausgefeilt und ausgearbeitet. Also sind nochmal drauf eingegangen, was macht, was ist zum Beispiel ein Unterschied, was unterscheidet dich von anderen Anbietern im Markt. Das ist auf jeden Fall auch eine Sektion, Sinn macht, wenn man eben Konkurrenz tritt mit anderen.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Und das ist ja auch so der Punkt, das ist was. Das macht durchaus Sinn, wenn das auf einer Seite ist. Das macht aber zum Beispiel keinen Sinn, wenn das am Anfang einer Seite ist. Also das heißt, was du ja eben besonders gut auch erkennst, ist, welche Teile müssen vom Storytelling her wohin, wo macht es Sinn? Ja und deswegen bin ich da einfach auch sehr happy gewesen mit dem, was du dann am Ende geliefert hast.

Jonas Thudt: Genau. Ja, genau wie du es gesagt hast, die Reihenfolge ist halt auch so eine Sache. Das sind alles Details, ist quasi eine Riesenkette an kleinen Checkboxen, man quasi abhaken muss. Ansonsten hat man grundsätzlich Fehler in der Konvertierung von der Seite, so wie die Nutzer geführt werden. Das heißt, macht jetzt, es würde jetzt keinen Sinn machen, diese Sektion hier, was dich unterscheidet, direkt an den Anfang zu packen, wenn man noch gar nicht weiß, worum es geht. beziehungsweise, wobei ich, da weiß ich ja noch gar nicht, bin ich hier richtig. Kann ich mich hier identifizieren? Hier quasi habe ich, wenn ich bis hierhin gescrollt habe, dann bin ich mental schon drin. Ich habe mir vielleicht schon ein bisschen die Fallstudien gesehen.

Alexandra Weck: Hm? Ja. Genau, Ja.

Jonas Thudt: oder wenn ich sie mir nicht durchgelesen habe, ich habe sie zumindest vage genommen visuell von denen. da sind tatsächlich Leute, sich dahinstellen von offensichtlich tatsächlich existierenden Firmen, die quasi der Alexandra eine gute Bewertung geben und was macht die denn so? Und dann fängt man jetzt in Detail an da quasi reinzugehen. Aber Detail heißt eben auch jetzt nicht, dass man komplett sein Angebot erklärt und die Leute quasi komplett sich selbst überlässt, sondern

Alexandra Weck: Mhm. Genau. Genau. Oder wieder verschreckt, ja.

Jonas Thudt: Genau, optimalerweise sind auch meine Webseiten auch ausgedicht, dass man in irgendeiner Form von Erstgespräch erstmal führt. die Seite hat natürlich einen Zweck grundsätzlich mal zu informieren, neugierig zu machen. Aber sie sollte jetzt auf keinen Fall dein ganzes Portfolio einfach erklären. Auch ein Riesenfehler, das fast auch alle machen. Sie schreiben dann in irgendeiner Unterseite quasi alles auf. Genau, und erschlagen ihre Kunden damit. Erstens liest sich das auch keiner durch. Und zweitens, wenn sich jemand durchliest, dann sagt er sich, ja super.

Alexandra Weck: Mhm. Was sie alles machen. Jaja. Ja.

Jonas Thudt: Dann mache ich das bei den fünf anderen Mitbewerbern aus und entscheide mich dann quasi so nach Lust und Laune, ohne dass man irgendwie die Chance hat, dem selber in Kontakt zu treten.

Alexandra Weck: Mhm. Ja, nein, also Jonas, was ich an der Stelle auch vielleicht sagen kann, ich merke deutlich den Unterschied. Also ich merke, dass sich viel mehr Menschen eintragen. Ich meine, es hat natürlich nicht nur mit der Seite zu tun, aber, und da würde ich jetzt mal die steile These schon für mich auch aufstellen, die jetzige Seite funktioniert deutlich besser. Nicht weil ich hab ja nicht mein Angebot verändert, aber die jetzige Seite zeigt einfach viel mehr, das Angebot ist und wem ich helfen kann und was ich mache. Wie gesagt, vorherige, ich war, ich wusste, die war nicht optimal. Ich war einfach nicht mehr happy damit. Von daher, das hat perfekt gepasst in dem Zeitpunkt, wo du mich dann auch angeschrieben hast, weil mir sind natürlich die Dinge bewusst, die nicht gepasst haben. Aber und das muss man einfach auch sagen, ich bin ja nicht derjenige, der den ganzen Tag Webseiten baut. Und deswegen hätte ich so viel mehr Zeit investieren müssen, das hinzubekommen. Plus ich hätte es auch gar nicht so hinbekommen, weil ich ja auch kein Designer bin. insofern, ich hätte vielleicht noch ein paar von den anderen Sachen, das wäre vielleicht noch gegangen. Aber so in der Summe, wie du es jetzt gemacht hast, no chance. Das hätte ich nie hinbekommen. Von daher bin ich da sehr dankbar und ich merke den Unterschied.

Jonas Thudt: Ja.

Alexandra Weck: Also ich hab heute Morgen schon wieder, hat sich schon wieder jemand eingetragen, ähm, nächster Lied, also ich guck jeden Morgen in meine Pipeline und es kommen jeden Tag welche dazu und so sollte es eigentlich sein. Das heißt, die alte Webseite geh ich hart davon aus, die hat schon Leute auch davon teilweise abgehalten, nicht alle, aber ein paar sicherlich schon und die jetzige Webseite, transportiert endlich das, was wirklich in meinem Angebot auch drinsteckt. Und das ist eben genau die Kunst, das auch herauszuarbeiten. Das hast du super gemacht.

Jonas Thudt: Genau, so soll es ja am Ende auch sein. Also, da wusste ich gerade bei dem, was du gesagt hast, an was denken, meine Kunstlehrerin in meiner Schule früher gesagt hat. zwar, Leute machen sich zum Beispiel über lustig bei jetzt ein spezifisches Beispiel abstrakter Kunst, wenn zum Beispiel ein Künstler hingeht und ich sag mal, er macht ein schwarzes Quadrat und die Leute sagen, ja, das hätte ich auch machen können. Und tatsächlich ist es so, ne, das Quadrat quasi, also wirklich perfekt sei, ne, als Beispiel exakt gemalt per Hand. Ne, also im Zweifel ja, du könntest es machen, aber erstens kriegst es dann doch nicht eben so geil hin, wie das der tatsächliche Künstler hingekriegt hätte. Und zweitens machst du es ja auch dann grundsätzlich. Also das ist eben genau die Sache.

Alexandra Weck: Korrekt. Und ich hatte auch nicht mehr die Zeit. Das war immer auch noch mein zweites Bottleneck. Von daher, ich bin sehr froh, dass du so mutig und so dreist warst, auf jeden Fall, mit mir in Kontakt zu treten.

Jonas Thudt: Ja.

Alexandra Weck: So, zu den technischen Grundlagen und ich versuche jetzt so zu fragen, dass es auch Leute ohne technischen Background hinbekommen. Jonas, was muss eine Webseite zwingend leisten heute und wie muss das technisch irgendwie ausgestaltet sein?

Jonas Thudt: Okay. Das ist gar nicht so kompliziert, wenn wir jetzt von der Nutzererfahrung ausgehen, wie sich das manche vorstellen. Also Grunde sollte sie einfach funktionieren. Sie sollte aufrufbar sein. Sie sollte nicht ewig brauchen zum Laden. je nachdem, was das spezifische Angebot ist, sollten einfach die Sachen funktionieren. ist etwas, was ganz grundsätzlich ist, was aber auch schon für die nicht hinkriegen.

Alexandra Weck: Mhm. Also zum Beispiel die Links sollten nicht ins Leere führen. Das ist ja auch immer, sieht man immer wieder, dann sind da irgendwelche veralteten Links und dann ist da nichts mehr dahinter und so. Genau. Lass uns da auch nochmal durchgehen zum Thema Mobile. Also Mobile First sagst du auch ganz klar.

Jonas Thudt: Ja. Ja, jeden Fall. Die Leute sagen ja, immer in meiner Branche sitzen die Leute aber am Computer oder sowas. Ja, auch. Offensichtlich, wir machen ja für beides die Webseite richtig gut, aber du musst eben diesen Mobile-Aspekt mit betrachten, gerade wenn du zum Beispiel auch Werbung drüber schalten willst.

Alexandra Weck: Okay, zum Thema Werbung habe ich demnächst noch mal einen anderen Spezialisten, das wird dann auch wieder spannend, weil wir gehen mal wirklich in das Thema Instagram-Werbung rein, wo ja auch immer viele in der Branche sagen so, aha, nee, meine Kunden sind nicht auf Instagram. Weißt du, aber gleichzeitig ist jeder Jet, jeder Jacht-Charter, jeder Luxus-Immobilien-Markler ist auf Insta. Und die sind bestimmt nicht auf Insta wegen Kunden wie mir, sondern wegen wirklich der Superreichen. Ist aber ein anderes Thema.

Jonas Thudt: Hm.

Alexandra Weck: Jonas zum Thema, ich höre auch immer wieder, ja, also es gibt ja immer wieder Leute, die auch mich heute noch anschreiben und mir was verkaufen und optimieren wollen und dann immer sagen, ja, aber deine Seite ist nicht so gut für SEO gerade. Jonas zum Thema SEO, ich habe eine eigene Meinung, aber was würdest du sagen? Ist SEO wirklich noch der heilige Gral, den man nicht ignorieren darf? Oder wie würdest du das sehen?

Jonas Thudt: Ja, da ist häufig der Tunnelblick bei vielen dabei, also bei vielen SEO-Dienstleistern. Es kommt darauf an, was du machst. Also hast du eine Dienstleistung, hast du ein Angebot, was für einen gewissen Massenmarkt relevant ist, dann ist SEO natürlich etwas ganz anderes, also auch prozentual gesehen. als für eine sehr exklusive Dienstleistung. Und man muss auch, was viele dann eben wieder unterschlagen, wieviel ein SEO-Experten ist. Also SEO-Traffic ist ja, ich gehe auf Google und ich gebe einen Suchbegriff ein und finde dann entsprechend einen Anbieter.

Alexandra Weck: Mhm. Wird heute noch gegoogelt?

Jonas Thudt: Gegoogelt wird noch, aber selbst Google selbst setzt ja jetzt nicht mehr auf das klassische ich setze den Suchbegriff ein, sondern es geht ja jetzt eher schon in Richtung KI-Zusammenfassung. Also Leute suchen ja aus ChatGPT aus Claude, aus Gemini heraus und das wird jetzt in Zukunft viel relevanter werden als das einfache Schlagwort suchen.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Ja. Also SEO kann man machen, aber man überlebt auch im Internet, wenn man sich nicht primär SEO kümmert und nicht Tausende von Euros für eine SEO-Agentur ausgibt, richtig?

Jonas Thudt: Richtig, zumal, also du kannst, wenn du SEO machst, deine Webseite ist aber in sich schlecht, also du hast alle Schlagwörter, aber es konvertiert nicht, dann hast du auch nichts gewonnen. Also ich bin auch eher Fan davon von innen nach außen zu gehen, wenn man dann überhaupt über sowas nachdenkt.

Alexandra Weck: Okay. Mhm. Gibt es noch andere technische Basics, die du ständig siehst, nicht stimmen?

Jonas Thudt: Also technisch gesehen sind wir bei dem, was ich schon gesagt habe. Das sind Ladezeiten und das ist auch eine technische Sache. Das einfach die Anordnung, das Grafiken richtig laden und so weiter. Das sind eigentlich so die Hauptaspekte.

Alexandra Weck: Mhm. Okay. Und was ist mit Tracking? Also machen die Leute das in der Regel richtig oder ist das überhaupt wichtig? Also ich habe auch eine Meinung dazu, aber ich höre gerne auch mal erst deine.

Jonas Thudt: Es kommt auch darauf an, du machst. Wenn du Werbeanzeigen schaltest, auch in größeren Stilen, dann ist es offensichtlich sehr, sehr, sehr relevant, gutes Tracking zu haben, einfach Abbruchpunkte festzustellen. Also wo hören die Leute auf und aus welchem Grund, das kannst du dann eben objektiv feststellen.

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Wenn du jetzt aber davor stehst und quasi erstmal grundsätzlich deinen Auftritt bearbeitest, ist es jetzt was, was du gar nicht unbedingt brauchst. Also da kannst du auch an anderen Faktoren, zum Beispiel an Eintragungen ablesen, wo die Leute hingehen bzw. dass etwas grundsätzlich noch nicht stimmt oder optimierungsbedürftig ist.

Alexandra Weck: Mhm. Okay. Und das Thema in Deutschland, eins unserer Lieblingsthemen, DSGVO. Was muss man da beachten beim Thema Webseite und DSGVO?

Jonas Thudt: Ja, an sich ist es auch trivial, wenn man es einmal verstanden hat. Du sollst einfach nur transparent machen, was für Daten verarbeitest du von deinen Bild-Webseiten-Besuchern. Hast dann entsprechend deinen Cookie-Bunner.

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: Und für alle Formulareingaben, die du einsammelst, musst du auch formell deine Einverständniserklärung einholen. Machen auch die meisten. Du musst es halt einfach nur ordentlich machen. Und solche Sachen wie Impressum, Datenschutzunterseite, eben rechtlich sauber aufgesetzt sein. Und dann ist es eigentlich auch schon erledigt. woran auch viele nicht immer denken, ist Thema Bildrechte. Du musst natürlich auch darüber schauen, dass du

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: Auch wegen Gefahr von Abmahnung etc. Einfach die Bilder, die du benutzt, auch wirklich benutzen darfst.

Alexandra Weck: Ja, ja, das stimmt. Das stimmt. Dann sind wir, glaube ich, technisch so auch schon mal einigermaßen durch. Ich glaube, das Schöne ist ja heutzutage ist es ja auch viel einfacher geworden. Viele Tools kommunizieren miteinander, funktionieren ineinandergreifend. Also ob das jetzt Tracking ist oder auch SEO-Unterstützungen, also ich meine, egal wo jemand heute auch seine Webseite in der Regel baut, es gibt immer alle möglichen, ja, Add-ons oder Plug-ins oder was auch immer, also ich glaube, das ist heute schon alles besser machbar auf der technischen Seite. Genau. Habe ich noch was vergessen, Jonas?

Jonas Thudt: Ich glaube, zusammenfassend kann man sagen, die Basics müssen halt stimmen. Die Seite sollte eigentlich einigermaßen schnell laden. Es sollte alles richtig laden und richtig angeordnet sein. Und entsprechende Weiterleitungen sollten funktionieren. Und das Ganze sollte auch eben optimiert sein auf eine mobile Nutzung. wenn das Ganze dann auch noch datenschutzkonform ist, dann hast du eigentlich alles gemacht. Es muss halt nur anständig gemacht werden.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Jonas, lass uns über die größten Webseiten-Fails sprechen. Jetzt wird's lustig oder traurig, je nachdem, wie man's sieht. Du siehst ja jeden Tag Webseiten und du wirst mandatiert, genau das zu retten. Aber was sind so die Fails? Also bitte jetzt nicht nur meine Seite mal nehmen, ja. Was sind so die Fails, was du wirklich schon gesehen hast und du wirklich den Kopf geschüttelt hast und nur dachtest so, uiuiui?

Jonas Thudt: Hahaha! Ja, sag mal so... Es sind auch wieder die Grundlagen. wenn eine Seite grundsätzlich so aussieht, als wäre sie das letzte Mal 2005 angefasst worden, dann ist es einfach... Das ist schon bisschen Klischee, aber bei vielen ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Also...

Alexandra Weck: Also man sieht diese Baukästen noch so, weißt du so, ich will jetzt hier keine Marken nennen oder so, aber es gibt ja so diese klassischen Webseiten, Baukästen, wo man einfach schon Bescheid weiß.

Jonas Thudt: Ja, und da hängt da meistens ein ganzer Rattenschwanz dran, also wenn man sich das alles irgendwann selber gebaut hat, das heißt, ähm, es gibt zum Beispiel die Texte an Ordnung, Formatierung kann ganz furchtbar sein, also zum Beispiel ein Beispiel Tannenbaum-Texte, das heißt, Tannenbaum-Text ist das, wenn du einen Textabsatz nimmst, aber alles zentriert quasi darstellst. Komplett... unleserlich, also es ist auch eine Schande und eine Herausforderung, Ganze überhaupt anständig zu lesen. Es gibt ja so einen Fachbegriff aus der Psychologie, der nennt sich Cognitive Load. Das heißt letztlich nur, je komplizierter das ist, was du siehst, desto anstrengender ist es, dein Gehirn zu verarbeiten. Und genau das ist zum Beispiel so ein Teilaspekt.

Alexandra Weck: Aber das ist ja auch so Thema, was ich auch oft sehe, Man sagt Blogsatz, weil das dann schöner aussieht, aber Blogsatz auf einer Webseite und dann auf dem Mobiltelefon ist ja auch gottlos, ja.

Jonas Thudt: Ja, also standardmäßig sind wir ja eher linksbündig, zumindest in unserem Kulturkreis, ich mal. Und entsprechend muss man eben auch darauf achten. Absätze einzubauen ist auch nicht schlimm grundsätzlich, man muss auch wieder auf den Kontext gucken. Also macht es in dem Kontext, wo die Person sich auf der Seite befindet, dass sie jetzt einen ganzen Ablassatz liest. Wenn die zum Beispiel auf deiner Über-mich-Seite ist und schon mal den Wegschritt gegangen ist, okay, ich will mehr über Alexandra erfahren, dann kann man auch schon mal ein paar Absätze hinschreiben. jetzt nicht als allererstes, was ich sehe, wenn ich überhaupt mal deine Webseite besuche, wenn es jemand, der dich noch nicht kennt.

Alexandra Weck: Mhm. Ja. Ja. Und dann haben wir noch dieses, dieser, dieser wirklich dieser Satz. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Kunden. Das schreibt doch jeder, oder?

Jonas Thudt: Ja, genau, die Leute denken, es ist quasi irgendwie weiterentwickelt, weil es ist nicht mehr, okay, wir bieten Qualität und professionelle Dienstleistung, aber es ist quasi nur eine weitere Iteration von genau dem, es versteht keiner, was du damit meinst, weil einfach, dein Mitbewerber sagt auch, wir haben maßgeschneidert, ja, okay, anspruchsvolle Kunden, was heißt das? Also

Alexandra Weck: Mhm. Hm?

Jonas Thudt: Bin ich anspruchsvoll, wenn ich ein Kuleriker bin oder bin ich anspruchsvoll, weil ich ein 20-Million-Depot habe? Also was genau soll das jetzt heißen? Und auch maßgeschneidert. Das heißt also, ja, du passt mir meine E-Mail vom Namen her auf meine Firma an. Ist das maßgeschneidert oder ist maßgeschneidert wirklich? Ich kriege ein individuelles strategisches Konzept vom Design, Farben, von Schriften, von Grafikenanordnungen und so weiter. Ja, genau.

Alexandra Weck: Mhm. oder vom Vermögensverwalter in dem Fall. Jaja.

Jonas Thudt: Also das sind Sachen, das muss man alles erklären. Man muss grundsätzlich im Marketing, und das ist ja im Bereich Webdesign, ist ja mit damit drin, einfach davon ausgehen, auch wenn man meint, man hat ganz anspruchsvolle Kundschaft, dass die eigenen Kunden einfach erst grundsätzlich nichts checken. Und genauso muss man eigentlich grundsätzlich an seine Webseite rangehen.

Alexandra Weck: Gut. Okay, das nächste, ja auch immer wieder so, was ich häufig sehe, Stockfotos, also immer Anzugträger, die sich die Hand schütteln und dann das Skyline. wie schlimm ist sowas heute noch, Jonas?

Jonas Thudt: Also ein Stockfoto, quasi technisch gesehen ist ja einfach nur quasi ein Foto, was man quasi nicht aus dem Netz ziehen kann, was frei verfügbar ist. Wenn man jetzt mal so geweafed ist, sagen wir mal so, dass ein gutes Stockfoto am richtigen Punkt richtig einzusetzen, wäre das ja nicht das Problem. Das Problem liegt ja eher darin, von den Motiven, die sich die Leute aussuchen, und die sind einfach auch furchtbar generisch. Genau wie die Texte, wir gerade gesagt haben, eben dieses Händeschütteln, Hölte in Anzügen, Daumen hoch und dann...

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: was auch beliebt ist bei Vermögensverwaltern, wo die sich dann von Designern belatschen lassen, irgendwelche Sachen, die dann wieder super abstrakt sind. Ich hab's auch kurz bevor wir die Aufnahme gestartet haben mir auch nochmal angeschaut, also zum Beispiel einfach... Leuchtturm, weil der Designer denkt sich dann, ein Leuchtturm, das ist Weitsicht und das erklärt dann irgendwie, wir sind hier quasi für die Seefahrer im Finanzbereich, die Leute, die, ja genau wie sie das Licht im Sturm, aber was dann tatsächlich passiert ist, ich gehe auf die Seite und denke mir, okay, ich bin auf der Webseite von einer Yachtvermiedlung oder von einem Hafen oder so. Also ein bisschen.

Alexandra Weck: Im Sturm der Finanzwelt sind wir der Leucht.

Jonas Thudt: Ein bisschen spielerisch darf man das Ganze natürlich machen, aber irgendwann ist halt, sag ich mal, die Grenze erreicht, wo es einfach beim Verwirrung stiftet.

Alexandra Weck: Spannend, sehr spannend, was du da sagst. Was ist mit mit Menüpunkten und Navigation? Also es gibt ja auch immer noch so Webseiten, wo ganze Menüs und Unterpunkte und dann hast du 15 Investmentlösungen und was sagst du dazu?

Jonas Thudt: Also hatten wir ja auch schon vorhin das Portfolio überhaupt auszubreiten auf seine Webseite. Das ist ein riesengroßer Fehler, was ich niemals machen würde, weil wir sind ja kein Online-Shop und wir sind auch kein Konzern. Also die meisten Leute, die meisten Dienstleister auch in dem Bereich, wo du unterwegs bist, Wir haben ja jetzt nicht so eine riesen Produktpalette irgendwie von 500 verschiedenen physischen Produkten, dass man da überall eine Weiterleitung braucht, sondern wir sind ja eher kontaktbasiert. Wir wollen ja am Ende mit den Leuten direkt reden und das bringt uns ja überhaupt nichts, die Sachen quasi so in Detail aufzudröseln, weil es einfach auch zu überladen ist. Also ich hatte ja, das ist auch wieder Cognitive Load, wenn ich zu viel drauf packe auf die Seite, dann verwirre ich die Person. Wenn ich in fünf Wege gehe, ja.

Alexandra Weck: Ja, das ist wie in einem großen Supermarkt. Man kauft weniger, wenn man mehr Auswahl hat.

Jonas Thudt: Ja, und man weiß ja auch zum Beispiel, wenn ich in ein Michelin-Restaurant gehe, das Interessante ist ja, dass die Menüs häufig nur in einem A5-Platt sind, oder ein Äquivalent davon. Und der Billigrestaurant-Anbieter, hat seine 150 Gerichte, weil man muss ja irgendwann, man müsste ja jeden Geschmack abdecken, aber es ist genau eben nicht so. Also durch Reduktion kommt erst, ich sag mal, auch ein Gefühl von Hochwertigkeit mit rein.

Alexandra Weck: Ja. Ja, genau, das stimmt. Und das vielleicht an der Stelle für alle, jetzt auch zuhören, das wäre vielleicht auch mal interessant, wenn man merkt, ⁓ ich fühle mich jetzt ertappt, ich habe auch so viele Menüpunkte, gerne mal in das Webseiten Tracking schauen, welche Menüpunkte und Unterseiten auch wirklich geklickt werden. Und ich meine, Jonas ist ja auch oft, ist ja auch kein Geheimnis, gerade auch in unserer Branche jetzt nicht, aber ist ja auch so manchmal ein Ego-Thema. Du stellst dir vor, es ist eine größere Firma, jeder hat so seine Abteilung und man möchte sich natürlich wiederfinden auf der Webseite, ⁓ natürlich die Wichtigkeit dem zu geben. Das hilft aber im Zweifel einfach nicht. Und ich glaube, das ist auch was Wichtiges, wo man eben solchen Firmen auch helfen kann, mal so was in den Kontext zu setzen. Weil natürlich ist jedes Rad im Maschinenraum wichtig.

Jonas Thudt: Auf jeden Fall.

Alexandra Weck: damit der Motor irgendwie läuft. Aber der Kunde will nicht jedes Rad auch im Katalog sehen, ⁓ eine Entscheidung zu treffen. Und ich glaube, da muss man auch nochmal heute wieder neu denken. Wirklich zu weniger ist mehr. Das hast du sehr gut beschrieben auf jeden Fall. Dann habe ich noch ein paar Sachen. Kontaktmöglichkeiten, siehst du das hier, so unser klassisches Kontaktfeld mit Freitext etc.

Jonas Thudt: Also ich bin ja Freund von, auch bei simplen Anwendungsfällen, einfach von einer Funnel-Struktur. Funnel kommt einfach vom englischen Wort Trichter. heißt, du führst die Leute Schritt für Schritt zu deiner Kontaktmöglichkeit. Das heißt, es ist auch nichts Verwerfliches dran, also erst mal diese Pop-up-Box zu haben, von wegen Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, was sie anliegen.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: Und dann, melden uns bei Ihnen, die Leute einfach mal auch zu führen. man macht zum Beispiel eine Unterseite und dann hat man die erste Frage, wie heißen Sie denn? Dann E-Mail-Adresse, Telefonnummer eventuell und dann Schritt für Schritt, wo ist die Situation abklopfen? Zum Beispiel, was ist Ihr größtes Problem und so weiter. Das ist was, was eigentlich grundsätzlich einfach schon immer mal besser funktioniert als ein einfaches Kontaktfeld.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Okay. Gut, gehen wir mal weiter mit so Klassikern. Musik auf einer Webseite.

Jonas Thudt: Also automatisch aufspielende Musik. Was spielt jetzt die? Nee, sag niemals nie, aber grundsätzlich finde ich es eher Schwachsinn. Also ich frage mich dann immer, okay, hat sich jetzt hier irgendein scammiges Pop-Up geöffnet im Hintergrund? Und ich suche erstmal erstmal, wenn sich irgendwo Musik anschaltet, ist es auch immer erstmal... Also man will keinen Schockmoment erzeugen bei seinem Webseitenbesucher. Lieber nein.

Alexandra Weck: Komm ehrlich, sei ehrlich Jonas. Okay. Genau. Und das nächste, du hattest es gerade auch schon bisschen so gesagt, also Pop-ups auch erst mal.

Jonas Thudt: Ja, schwierig.

Alexandra Weck: Schwierig, du bist jetzt auf einer speziellen Landingpage, das ist aber ein anderes Thema, und du willst vielleicht gerade auf dem Jetzt stattfindendes Webinar nochmal. Das ist was anderes, ja.

Jonas Thudt: Genau, Kontext auch hier entscheidend oder es gibt gerade eine Aktion, wenn man jetzt auch kein Dienstleister wäre, sondern zum Beispiel irgendwelche Produkte verkauft, dann ist es nochmal was anderes. Also die Frage ist, bin ich in einem Kontext, ich erwarten kann, dass jetzt Pop-up kommt, weil sonst wirkt es auf mich erstmal so, okay, irgendwas stimmt hier nicht oder irgendwer hackt gerade mein PC. Es ist wirklich diese Assoziation, die sonst bei den Leuten aufkommt. Da muss man schon vorsichtig sein.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm. Ja. Jaja, genau. Dann der nächste Klassiker. Willkommen auf unserer Webseite.

Jonas Thudt: Ja, gut. Leute, inzwischen wissen die Leute, dass sie auf einer Webseite sind, wenn sie auf einer Webseite sind. Also mehr Redundanz ist schon so ein Klischee für mich. Aber ja, macht es bitte nicht.

Alexandra Weck: Also ich sag meinen Kunden immer Ich sag den Kunden auch immer, guck mal, das ist eure Werbefläche am Times Square. Da schreibt ihr auch nicht so was drauf, ne? Ja, genau. Oder was ist noch, wenn du dich noch erinnern kannst, was ist so der schlimmste Fail, den du mal gesehen hast?

Jonas Thudt: Ja, willkommen auf dem Times Square. Herzlichen Glückwunsch. Ja, es verschwimmt alles so bei mir zu diesem Konglomerat, aber... Für mich ist so die Kombination von diesen ganzen Kleinigkeiten, die wir schon hatten, einfach der größte Fail. es ist, wie gesagt, es gibt in der Regel nicht eine große Sache. okay, vielleicht was mir einfällt, das ist dann aber auch so ein Paradebeispiel, wo es da jemand auch bisschen absichtlich gemacht hat, uns als vorzuführen. Aber, wenn die Leute wissen, Schriftart Comic Sans und jeder Buchstabe ist quasi eine andere Farbe. Das ist halt ein ganzes Regenbogen. Und die ganze Zeit blinkt auf der Seite irgendwas. Also das ist wirklich so das... Da muss man sich schon wirklich anstrengen Leute abschreckend zu wollen von der Seite, wenn man sowas macht.

Alexandra Weck: Okay, okay, verstanden, ja. Jonas, jetzt wird's ein bisschen politisch, denn wir gehen mal in den Agentur-Wahnsinn und zwar, weißt du, viele Kunden kommen ja auch zu mir und haben vorher auch mit Agenturen gearbeitet. Also jetzt nicht beim Thema Webseite, sondern auch mal fürs Thema Sales, Leads kaufen, Ads etc. Oder Social Media. Also es geht jetzt mal generell ⁓ Agenturen, ja?

Jonas Thudt: Wow! Ja. Hm?

Alexandra Weck: Viele Kunden haben mit Agenturen gearbeitet, einige auch mit sehr großen, mit sehr teuren Agenturen und die Ergebnisse sind teilweise desaströs. Und gerade auch beim Thema Webseiten gibt es ja noch sehr viele Agenturen, auch aus der Vergangenheit, die immer heute noch da sind. Also viele gibt es ja auch gar nicht mehr, aber ein paar gibt es noch. Und Jonas, wie siehst du das?

Jonas Thudt: Ja. Ja, also die Grundsituation ist, wir haben quasi diese alten Agenturen, die aus der Zeit kommen, also von vor Social Media. Also das heißt, wir haben viel Print, Fernsehwerbung, Imagefilme, sowas in der Art.

Alexandra Weck: Mhm.

Jonas Thudt: oder auch irgendwelche Aktionsmarketing und so weiter. da haben sich zum Beispiel in der Regel Leute für Webseiten etc. zum Beispiel ITe ans Haus geholt. Und dieses alte Denken von damals ist inzwischen, es hat sich so viel getan in den letzten Jahrzehnten, das muss man so sagen, die Agenturen von damals einfach ein Auslaufmodell sind in der Form.

Alexandra Weck: Das ist jetzt eine sehr harte Aussage, Jonas. Also jegliche kritischen E-Mails und Briefe zu diesem Thema bitte an dich. Nein, aber ich sehe es genauso, Jonas. Ich sehe es genauso. Ich sehe es ja genauso und weiß du, ich höre ja oft auch von den Kunden, ja, wir haben 30, 50 und manchmal sogar 100.000 für eine Webseite bezahlt.

Jonas Thudt: Ja. Na, es ist so.

Alexandra Weck: Und dann frage ich mal, okay, und wie ist so die Conversion auf eurer Seite? Wie viele Kunden gewinnt ihr darüber? Ja, so. Und dann passiert's. Also Jonas, bitte gerne deine Insights auch an der Stelle.

Jonas Thudt: Ja, also... Also es ist grundsätzlich auch gar kein Problem, 50, 100.000 für eine Webseite auszugeben, sie eben besonders bei mir offensichtlich, wenn eben auch die Komplexität und so weiter, wenn die Mission das hergibt. Aber brauche ich für so eine Größenordnung, brauche ich dafür sechs bis acht Wochen Umsetzungszeit.

Alexandra Weck: Bei Jonas Scherz. klar ist.

Jonas Thudt: brauche ich dafür diesen typischen Designer-Fallen, wo am Ende quasi alles nur super durchdacht erscheint und sich die Designer-Abteilung in sich selbst verliebt, aber es praktisch verkaufspsychologisch keinen Mehrwert bringt. Das möchte ich auch nochmal betonen.

Alexandra Weck: Mhm. Mhm.

Jonas Thudt: vieles ist die ganze Webseite Daten getrieben und ich bin ja davon auch nicht erwährt. Ich mache auch mal Entwürfe, wo ich mir denke, was sieht das geil aus? Aber wenn halt die Zahlen nicht stimmen, dann muss ich eben egolos sein und mir sagen, okay, es bringt den Kunden jetzt nichts, dann muss ich es ändern. So, und da macht, da machen eben auch viele Designer nicht den Sprung, weil Designer sich eben auch häufig so als Propheten sehen, die dem Volk zum Volk herab sprechen und wenn das Design nicht checken, dann ist das Volk eben zu blöd und dann sage ich mir, okay.

Alexandra Weck: Ja klar.

Jonas Thudt: Du musst die Leute aber abholen, wo sie sind. Und wenn du es eben nicht machst, kannst du machen, dann verdienst du aber wahrscheinlich bisschen weniger. Ist halt so die Realität.

Alexandra Weck: Ich kann mich an das eine Kundenprojekt erinnern, wo ich dich dann direkt an Bord geholt habe. Was dort wirklich sehr schön war, das hat der Kunde auch gesagt, dass du voll verstanden hast, einerseits die wollen. Das heißt, ganze Thema Psychologie, welche Kunden stehen dahinter, was brauchen die wirklich? Und dass du eben geschafft hast, das perfekt in ein super ... minimalistisches, ausdrucksstarkes Design zu verwandeln. Webseite sind wir ja jetzt noch dran, aber insgesamt war das der eine Punkt und der zweite Punkt, was dem Kunden besonders auch aufgefallen ist und was ich ja auch gesagt habe und was ja auch unsere Arbeitsweise ist. Diese stundenlangen Meeting-Schleifen, alle zwei Wochen, alle drei Wochen wieder ein Kick-Off. Dann hast du einen Projektmanager, einen Junior-Grafiker, einen Senior-Grafiker. Dann hast du das, das, das. Jonas Thudt (1:00:20) Ja. Alexandra Weck (1:00:34) Und dann steht auf einem Preistabloh von der Agentur irgendwie 15 Wochen Umsetzungszeit und dann auch noch die einzelnen Stunden. ich denke mir so, ja, aber ich kann natürlich verstehen, dass es Großkonzerne gibt, die müssen Stundenabrechnungen bekommen, weil die können das sonst nicht. Das verstehe ich. Aber die meisten in unserer Branche wollen Ergebnisse und ticken eben über Ergebnisse. Und Jonas Thudt (1:00:42) Ja? Alexandra Weck (1:01:01) Wenn du doch Stunden verkaufst, dann willst du ja gar nicht schnell dein Ergebnis erreichen. Und deswegen arbeite ich ja auch mit dir so gerne, weil ich das ja selber auch genau anders mache. Wir wollen so schnell wie möglich die besten Ergebnisse für den Kunden, weil nur dann erzielt der Kunde seine Ziele, seine Sales-Ziele. dem Kunden ist ja egal, wie lange wir dran sitzen. Das Ergebnis muss halt stimmen. Und das ist halt genau der Punkt. Jonas Thudt (1:01:18) Ja. Alexandra Weck (1:01:27) Und bei großen Agenturen sind es genau diese Modelle, wie da gearbeitet wird. Hast du da vielleicht noch ein paar Insights von anderen Agenturen, was du auch so gesehen hast bisher? Jonas Thudt (1:01:40) Also es ist genau so wie du sagst, zum einen diesen Aspekt, das habe ich selber schon gesagt, die brauchen unfassbar lang. Also das ist auch so ein Relikt von früher, wo viel eben über Präsenz ging oder dann eben über Konferenzen, Telefonkonferenz, präsentation vor Ort und Das ist einfach ein Wasserkopf, der mittlerweile nicht mehr notwendig ist. Zum einen, es hängt damit zusammen, dass die Leute die psychologische Seite von Design nicht verstehen. Also wenn ich meinen Kunden richtig analysiere, das ist meine Meinung, und auch seine Zielgruppe einmal, ich habe meine festen Kriterien, die ich bei jedem Kunden durchgehe, wo ich die Zielgruppe analysiere und ich weiß, wie die tickt, dann brauche ich nicht mehr so viel irgendwie im Detail abklären. Also zum einen ist es der übelste Alexandra Weck (1:02:13) Mhm. Mhm. Ja. Jonas Thudt (1:02:28) Das ist die übelste Anstrengung für dich als Kunden, wenn ich dich in 30 Korrekturschleifen reinpresse und dir sag, ja, aber sag mal, gib bitte hierzu Feedback, hierzu Feedback, hierzu Feedback. Offensichtlich braucht es Feedback, weil es gibt einen gewissen Spielraum, wo ich auch sage, okay, da sind Änderungswünsche, sind ja okay, ist auch völlig legitim. Aber es braucht nicht, da reichen zwei oder drei für das Gesamtprojekt. Da muss man auch die Leute einfach richtig anführen, dass sie valides Feedback geben. Und wenn man das eben nicht kann, dann erinnert man eben mit 8 bis 15 Wochen was weiß ich und muss eben dieses nach Stundenabrechnen machen, was mich auch überhaupt nicht interessiert. Also wenn ich mir auch einen Dienstleister suche, das ist mir doch völlig egal. Also ich sag mal, wenn ich mir einen edlen Wein hole, dann ist mir doch auch egal, wie lange da quasi verschiedene Leute dran gearbeitet haben, sondern ich will einfach besser ... Alexandra Weck (1:03:11) Hm? Da würde ich jetzt nicht mitgehen, Jonas. Das ist schon ein Qualitätsprodukt. Da bin ich jetzt nicht deine Meinung. Beim Wein da oder beim Kaffee. Also da würde ich ganz klar sagen, ja, ich weiß. Jonas Thudt (1:03:28) Hahaha Mir geht es jetzt nicht die Reifungszeit, quasi ⁓ den Gesamtprozess, aber ich brauche keine Auflistung, welcher Mitarbeiter welchen Schritt jetzt wie gemacht hat. Alexandra Weck (1:03:45) Genau, weil du das weißt sozusagen. Du kaufst das Gesamtpaket, ja, das habe ich verstanden. Genau. Was mich ja auch irritiert, viele Agenturen verstehen ja auch die Finanzbranche nicht. es gibt ja den einen oder anderen, der, sage ich auch immer gerne in meinen Podcasts, der Autohäuser, Zahnärzte und Banker betreut und Jonas Thudt (1:03:51) Genau. Ja. Alexandra Weck (1:04:12) Dadurch werden einfach Webseiten gebaut, wie für jeden anderen auch. Aber unsere Branche ist ja auch anders. Wir haben Regulierung, Compliance, Diskretion. Siehst du es ähnlich? Jonas Thudt (1:04:23) Ja, absolut. Es ist auch an sich nichts grundsätzlich Falsches daran, verschiedene Branchen zu bedienen, aber die Realität ist eben, dass Leute nicht tief genug in die Sub-Nische eintauchen. Und genau wie du es gesagt hast, Marketing-Agenturen, die dann eben auch zum Beispiel Webseiten anbieten, das ist dann auch so Thema, die nicht Spezialisierung haben auf die Webseite, sondern, okay, wir machen eigentlich große Werbekampagnen. für diesen und jeden Autokonzern und mal hier für ein Modellabel. Und ja, für euch können wir das auch mitmachen, was ihr an der Webseite haben wollt. Da muss man sich die Frage stellen, ist es das, was man als Standard haben will oder dann lieber jemanden, der sagt, okay, ich habe schon fünf Webseiten und Branding-Projekte auf quasi auf dem Schlagbrett von Leuten, die exakt genau das machen, was du machst. Alexandra Weck (1:05:00) Hm? Nur das macht. Mhm. Jonas Thudt (1:05:17) und wo wir nachweislich Ergebnisse mit erzielen konnten. Alexandra Weck (1:05:22) Ja, und wenn jemand mit einer Agentur gearbeitet hat und dann unzufrieden ist, was sind so die Anzeichen, dass irgendwas schiefgelaufen ist? Woran merkt man das in der Regel oder kann man das festmachen? Jonas Thudt (1:05:34) In der Regel ist es die Kommunikation. Also da hängt alles Mögliche dran. Es kann sein, dass Absprachen grundsätzlich nicht eingehalten wurden in der Zusammenarbeit. Und es kann dann sein, dass es finanzieller Natur ist. Wie gesagt, bei den Kreisen, in denen wir uns, wo du nicht bewegst, ist das Finanzielle in der Regel das wenigste Problem. Aber es geht einfach über die Vertrauensbasis und die Absprache. Oder wenn ich mich... Alexandra Weck (1:05:36) Mhm. Mhm. Jonas Thudt (1:05:58) Wenn ich das Gefühl habe, ich bin beim Amt dann ist es auch so eine Sache. ich muss quasi irgendwie irgendwelche bürokratischen Prozesse ganz korrekt einhalten und dann, wenn es eben dieser Wasserkopf zu groß ist. Wenn es zu lange dauert, das hatten wir jetzt auch schon, das sind einfach so Sachen, ja, da gehen Leute häufig raus mit unserer Zusammenarbeit und sagen, ja, das war jetzt eher anstrengend. Alexandra Weck (1:06:25) Ja, und was wir ja auch machen jetzt mit den paar Kunden, wo wir schon zusammen gerade dran arbeiten, wirklich asynchron, schnelles Zusammenarbeiten, WhatsApp-Gruppe, kurze Abstimmungsschleifen und dadurch sind wir natürlich wirklich super, super schnell. Und ich meine, in dem einen Projekt, was wir gemacht haben, wo wir noch dran sind, wo wir jetzt noch nichts zu sagen können, aber irgendwann wird es ja dann auch öffentlich. Jonas Thudt (1:06:27) Vielen Alexandra Weck (1:06:51) Da ist ja genau auch das Thema, wie kann man möglichst zeiteffizient arbeiten? Und da haben wir auch gesagt, weil es sind mehrere Geschäftspartner auf der Kundenseite, dann haben wir noch einen externen anderen Spezialist aus meinem Kreis, du und ich. Und ich habe dann auch gesagt, okay, ehe wir immer wieder drei Wochen warten, bis wir alle zusammen in einen Termin bekommen, weil einer der Geschäftspartner sitzt auch eben nicht in Europa originär. Jonas Thudt (1:07:18) Hm. Alexandra Weck (1:07:22) Ehe wir das nicht hinbekommen, schicken wir auch zwischendurch mal schnell ein Video rüber, nehmen was auf, sagen, hey, könnt ihr das mal bitte kurz absegnen? Passt es so für euch? Und das ist ja eben auch genau diese Schnelligkeit, die uns so in dieser Kombination ausmacht. Also das hat mir tatsächlich auch der Kunde gesagt, dass sie das in der Zusammenarbeit eben sehr, sehr, sehr angenehm finden, weil es halt auch schnell geht, weil wir eben wirklich bewusst nicht so in diesen in diesen Schleifen immer arbeiten. genau. Super. Jonas Thudt (1:07:54) Ja, genauso soll es ja auch sein. beste Kundenergebnis ist das Ergebnis, was du in einem Fünftel der Zeit generieren kannst bei der selben Qualität. Und es geht eben. Die meisten checken einfach nicht, wie es geht. Alexandra Weck (1:08:06) Ja, klar, Gut, Jonas, noch mal zum Abschluss, bevor wir dann fast am Ende sind. Wann braucht man einen Webseitenprofi? Jonas Thudt (1:08:16) Offensichtlich brauchst du den, wenn du ernsthaft darüber nachdenkst, eine Webseite zu holen oder die so zu überarbeiten, dass sie tatsächlich auch für dich ein Asset ist als Unternehmen und nicht nur eine Art Aushängeschild oder Visitenkarte. Alexandra Weck (1:08:32) Mhm. Okay, das heißt, du jetzt zum Beispiel, nehmen wir mal an, du hast irgendwie eine kleine Imbiss-Bude und du möchtest einfach nur deine Wochenkarte, dann reicht wahrscheinlich auch, wenn du das über Facebook, Instagram etc. machst, da brauchst du irgendwie wahrscheinlich keine fancy Webseite, weil ein lokaler Imbiss, den alle kennen, das ist ja dann was anderes. Jonas Thudt (1:08:54) Ja, genau, also auch gerade wenn wir mit Laufkundschaft arbeiten, ist auch nochmal was anderes. Kommt eben auf den Kontext an. für Großteil der Unternehmen, eben kleinere, können auch schon einfache Webseiten Sinn machen. Aber wirklich, Profis zusammenzuarbeiten ist natürlich etwas, was man grundsätzlich nur empfehlen kann. Egal, auf welchem Level man jetzt ist. Alexandra Weck (1:09:16) Okay, ja, genau. Also das ist eine wichtige Aussage. Außenauftritt, gerade vor allen Dingen in unserer Branche, sollte man tatsächlich auch einem Profi überlassen. Wenn jemand so einen Profi sucht, worauf sollte man achten und was wären Red Flags, Jonas? Ich meine, du kennst ja auch so einige Kollegen aus deiner Bubble. Jonas Thudt (1:09:38) Also ein ganz wichtiger Aspekt ist, intuitiv sehe ich Referenzen, sehe ich die Seiten selbst, spreche ich mich das an. Das kann schon erst der Indikator sein, aber man muss dann eben noch mal im Detail gucken, haben wir auch Leute wirklich, die sich im klaren Namen bekennen zum Dienstleister, auch zur Zusammenarbeit. Und was auch relevant ist, es objektive Zahlen, also Alexandra Weck (1:10:02) Mhm. Jonas Thudt (1:10:07) Natürlich ist es auch ein Erfolg, wenn ein Kunde einfach findet, die Seite ist endlich wieder mal richtig gut, sie sieht gut aus. Aber mein Anspruch ist natürlich bisschen höher, dass wir bemessen können, haben wir Anfragen drüber von Kunden? Genau, oder haben wir Kunden, die zum Beispiel auch für höhere Budgets eintragen, was ja bei dir auch der Fall jetzt war. Alexandra Weck (1:10:23) Wie das jetzt bei mir auch der Fall ist, ja. Stimmt, das wollte ich noch erzählen. Also es hat sich tatsächlich jetzt auch jemand eingetragen. Ich frage ja einfach bewusst auch das Budget ab. Und es hat sich auch jemand eingetragen mit 100.000 Aufwärtsbudget. Also Jonas, ich glaube, wir haben was richtig gemacht. Meine Webseite sieht zumindest so aus, dass Menschen, solche Budgets auch zur Verfügung haben, dass die guten Gewissens sich dort eintragen. Das hat mit Vertrauensaufbau zu tun. Jonas Thudt (1:10:53) Ahem. Alexandra Weck (1:11:01) mit der Storyline und mit dem Design. Es spielt alles zusammen. Also in deinem Fall hast du das perfekt für mich umgesetzt. Genau. Jonas Thudt (1:11:08) Genau so soll es auch sein. Alexandra Weck (1:11:09) Die Greenflags hast du quasi damit gerade auch genannt, weil das ist klar, baut der Designer oder der Dienstleister Vertrauen auf. Budget für eine gute Webseite, sagen wir so von bis was, also wir haben es jetzt eben schon gehört, also bis 100.000 kann man auch, aber wo sollten Menschen skeptisch werden, wenn es unter einem gewissen Budget ist, dass das einfach dann nicht so gut Weil ich sag's ja auch immer, you get what you pay for. Ja, und wenn du was günstig kaufst, kaufst du meistens zweimal. Jonas Thudt (1:11:41) Hm? Ja, natürlich individuelle Preisgestaltung ist immer auch eine Frage des individuellen Angebots. Das wissen wir natürlich alle. Also wie komplex ist die Webseitenstruktur? Haben wir Mitgliederbereich? Haben wir irgendwelche integrierten Zahlungsmodalitäten etc. pp.? Aber... Alexandra Weck (1:12:00) Mhm. Jonas Thudt (1:12:06) Ich würde mal sagen, das absolute Minimum, wenn man so, ich sage mal wirklich eine Homepage hat mit eben grundsätzlichen Unterseiten, die man so haben möchte, dann sollte man schon so ab 5000 Euro aufwärts mit rechnen. Alles drunter ist mittlerweile, wenn dann eher Visitenkarten Niveau, da halt wirklich nur mal schnell so hingebastelt. Alexandra Weck (1:12:24) Mhm. Mhm. Ja, genau. Ja, das ist doch spannend. Das sehe ich tatsächlich auch so, Jonas, wenn jemand jetzt allerdings eine Webseite hat, die nicht so richtig funktioniert oder wo die Person jetzt sagt, ich weiß noch gar nicht so, woran es überhaupt liegt. Was wäre der erste Schritt, was derjenige heute noch machen könnte? Jonas Thudt (1:12:54) Also das einfachste wäre natürlich, geht auf www.jonasthudt.de und trägt sich ein kostenloses Erstgespräch. Ja, aber im Ernst, das sind in der Regel kann kann ich zum Beispiel eben als Erfahrene sagen, wenn du jetzt Problem hast, woran liegt es wahrscheinlich? Typische, ich sag mal, Fehlerquellen sind einfach das Baukastensystem, was ja viele haben. ⁓ Alexandra Weck (1:13:01) Sehr gut. Mhm. Jonas Thudt (1:13:23) Wix, WordPress, SquareSpace, dass da irgendwas nicht funktioniert. natürlich kann man sich eben auch jemanden suchen, der Ahnung hat. Das heißt, wenn es solche Punkte gibt, wenn was nicht funktioniert, technisch, dann einfach mal einen Experten drüber schauen lassen. Alexandra Weck (1:13:33) Mhm. Sehr gut, das ist doch wunderbar. Dann würde ich sagen, sind wir fast am Ende, Jonas. Und jeder, der jetzt auch sagt, okay, das muss ich mir genauer anschauen, ich verlinke auf jeden Fall die Kontaktdaten zu Jonas. Und für alle, die auch dann das Video schauen, wir werden überall die Kontaktdaten verlinken, wo das Video auch eingebunden ist, also gar kein Problem. Meldet euch gerne für ein kostenloses Erstgespräch bei Jonas. Und damit gehen wir nochmal in unseren Abschluss. Jonas, bevor wir hier das beenden, was sind deine drei Takeaways von heute für die Vermögensverwalter? Jonas Thudt (1:14:28) Also liebe Vermögensverwalter, ein wichtiger Punkt wäre sorgt dafür, dass klar ist, was ihr macht. ihr könnt mit zusammenarbeiten mit wem ihr wollt, das ist mir egal, aber bitte achtet darauf, dass von den Texten her klar ist und von ihrer Bildgestaltung, was ihr macht und wie ihr eurem Kunden weiterhelfen könnt. Achtet darauf, dass die Seite technisch die Grundvoraussetzung erfüllt. Alexandra Weck (1:14:53) Mhm. Jonas Thudt (1:14:58) Datenschutzmäßig, dass sich anständig lädt. wenn ihr euch dafür entscheidet, einen Dienstleister zu suchen, sucht euch auch bitte jemanden, der zeitgemäß arbeitet und der ja auch einfach vertrauenswürdig ist, der gute Referenzen hat und wo ihr euch sicher sein könnt, der macht das nicht nur so nebenbei, nicht als eine Branche von 500 anderen, sondern es ist tatsächlich Ja, richtiges Zielgruppenverständnis da. Alexandra Weck (1:15:26) Sehr gut, ja. Das kann ich total nachvollziehen. Das sehe ich genauso. Also vielen Dank, Jonas, für die ganzen Insights heute. Und wir haben ja auch nur an der Oberfläche heute gearbeitet. Also man kann da natürlich noch viel tiefer einsteigen. Und ich sage mal, jeder, der Kunde bei mir wird und das Thema Webseite angehen möchte und das vielleicht noch so an der Stelle gesagt, ich bin ja auch gut unterwegs. Ich habe mir ein paar Vorzugskonditionen bei Jonas gesichert. Vor allen Dingen bekommen wir und meine Kunden dann doch immer ein bisschen schnellere Execution. Das heißt, wenn jetzt jemand von meinen Kunden, auch der heute zuhört, das nochmal hört, das Thema Webseite nochmal angehen will, dann meldet euch auf jeden Fall gerne bei mir und oder bei Jonas. Sagt auch immer gerne, wenn ihr über den Podcast zu Jonas gefunden habt. genau, an dieser Stelle. würde ich sagen, für heute lassen wir es, weil wie gesagt, jeder, der tiefer einsteigen will, kann gerne mit einem von uns oder mit uns beiden auch zusammenarbeiten, weil Jonas, das ist vielleicht gerade auch noch ein Thema, was wir noch nicht ganz angesprochen haben. Dadurch, dass ich ja mit meinen Kunden oft sehr in die Details gehe und in die Tiefe in der Zusammenarbeit, hast du auch festgestellt, bekommst du ein besseres Briefing, oder? Es geht alles ein bisschen schneller, ne? Als wenn du die Kunden das selber fragen würdest. Jonas Thudt (1:16:54) Ja, absolut. Genau, das ist eben auch ein Aspekt, der sehr angenehm ist für die Zusammenarbeit. dass du eben auch von deiner Seite schon so tief mit den Kunden einsteigst und wirklich grundsätzlich aufräumst und alles glatt ziehst. Das wollte ich jetzt eben auch nochmal erwähnen. Die Webseite ist natürlich ein Teil Fragment in einem größeren Bild. Also von wenn, wenn von Verkaufssystemen Pipeline aufbauen. Anfragen gewinnen, gerade als Vermögensverwalter, auch unabhängig werden von Empfehlungen, hatten wir vorhin schon angerissen. Und ich würde auch jedem, jetzt noch nicht mit Alex zusammenarbeitet und das ihr hört, auf jeden Fall empfehlen. Sucht euch jemanden, der euch mal anständig berät und der auch zeitgemäß arbeitet und der sich mit der Branche auch wirklich auskennt. Wir haben auch gesagt, eine Zielgruppenverständnis ist ultra wichtig. Und wenn ihr mit Alex spricht, werdet merken, sie hat es einfach auf dem Kasten, sie hat es drauf. Und sie ist super angenehm in der Zusammenarbeit. Alexandra Weck (1:18:02) Ja, für alle, die sich jetzt kurz wundern über diesen harten Schnitt, die das jetzt auch sehen auf dem Video. Wir hatten gestern leider einen kleinen Internetausfall und mussten deswegen für heute noch die letzten paar Minuten vertagen, denn wir wollten tatsächlich euch auch ein Thema nicht vorenthalten. Es geht nämlich darum, Jonas, wir waren ja gerade dabei, zu sagen, wie sich auch die Zusammenarbeit verändert dadurch, dass du eben mit jemandem wie mir zum Beispiel zu tun hast und nicht immer mit den Kunden direkt. Das ging ja jetzt spezifisch auch meine Kundenprojekte, also Kunden von mir, Finanzdienstleister, internationale Family Offices, Vermögensverwalter, die eben auch ganz oft dann in der Zusammenarbeit mit mir merken, vielleicht brauchen wir auch noch mal eine State of the Art Webseite. Damit eben diese ganzen Fails, die wir heute ja besprochen haben, nicht passieren. Und jetzt haben wir beide in der Zusammenarbeit ja festgestellt, und mir war das auch gar nicht so bewusst am Anfang, dass dadurch, dass ich ja mit den Kunden so sehr in die Strategie gehe, in die Basisarbeit, in die Buyer-Persona, dass dadurch du viel bessere Briefings bekommst und dadurch auch viel schneller arbeiten kannst, ist es so. Jonas Thudt (1:19:19) Ja, genau so ist es. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wenn ihr das hier jetzt hört, wie viel angenehmer der Prozess nochmal auch für mich ist, also eure Zusammenarbeit mit der lieben Alex, weil sie einfach super krass viel vorarbeitet. Also die ganze inhaltliche Arbeit, die, also wenn ihr bei ihr schon von den Seiten seid, die sie mit euch macht, die hat auch bei den ganzen Designaspekten Hand und Fuß. Also ihr könnt auch froh sein, dass ihr das quasi Alexandra Weck (1:19:46) Wie lange brauchst du normalerweise? Vielleicht machen wir mal den Vergleich, Jonas. Wie lange musst du normalerweise Schleifen drehen mit einem Kunden, ⁓ alles zu haben, dass du sagst, du hast jetzt alles, eine verkaufsstärke, gute Webseite für den Kunden hinzustellen? Wie lange brauchst du normalerweise dafür? Jonas Thudt (1:19:49) Ja. Also wenn wir den gesamten Beratungsprozess mit einrechnen. Ich bin ja schon ziemlich zügig dabei, aber nicht desto trotz brauche ich damit auch wirklich alles exakt und im Detail abgebildet ist schon, ich sag mal wirklich so mehrere Stunden. Alexandra Weck (1:20:19) Der Kunde muss ja auch die Sachen oft erst liefern. Ich könnte mir vorstellen, dass du manchmal Sachen brauchst, die der Kunde noch gar nicht hat. Jonas Thudt (1:20:21) Genau. Ja, das ist eben auch häufig so eine Sache. einfach von Informationen, die erst mal nachgeguckt werden müssen, häufig. ja, ist dann halt dadurch, dass wir eben zusammenarbeiten und das eben so eng in Abstimmung machen können, sind auch die Wege viel kürzer als würde ich jetzt sagen, als Vermögensverwalter muss ich mir noch mal extra irgendwie einen Freelancer oder eine Agentur suchen, die das dann als ausfühlende Kraft macht. Alexandra Weck (1:20:36) Mhm. Jonas Thudt (1:20:57) Ja, wenn ihr schon bei der Alex seid, dann könnt ihr euch glücklich schätzen, dass das alles super effizient funktioniert. Wenn ihr noch nicht bei der Alex seid, ist das ein weiteres Argument, würde ich mal sagen, euch bei ihr zu melden. Alexandra Weck (1:21:03) Genau, weitert! Ja, nein, aber das ist genau der Punkt, weil ich habe jetzt gerade auch ein Projekt, werden wir dann auch in Zukunft dann nochmal mehr drüber sagen, weil im Moment, ich sag mal, brodeln wir noch in unserer Kreativküche sozusagen, aber da kommt bald was und da kommt bald mehr. Und das ist ein schönes Beispiel von einem Projekt, weil alles das, was das Briefing von externen Agenturen und Dienstleistern angeht, In dem Fall kann ich übernehmen, weil ich mit dem Kunden durch diese Workshops und durch die ganze Basisarbeit, also die Basis meines Sales 4.0 dadurch so viel schneller bin. Also im Prinzip habe ich durch das wie so eine Art Datenraum mit dem Kunden geschaffen, wo alles liegt, was egal welche Agentur für egal was braucht. Und in deinem Fall muss man jetzt aber natürlich noch vorzugsweise sagen, also Jonas, wir haben ja noch heute gar nicht alles gesagt, was du so alles machst. Aber du hast ja auch ein Logo designt für diesen einen Kunden. Da kommen natürlich noch ein paar mehr in Zukunft. es geht ja bei dir wirklich über die Webseite hinaus und man merkt das ja auch. Du hattest ja gesagt, du hast einen künstlerischen Background. Hast du ja am Anfang erwähnt. Und jeder, der das jetzt so abtut mit Ja, ja, das machen die alles mit KI und so. Nein, ich kann bestätigen, ich habe handschriftliche Skizzen von Jonas gesehen, der sich wirklich erstmal auf dem Papier einen Eindruck verschafft, wie sowas aussehen kann. genau, du hast ein Logo designt, jetzt machen wir gerade noch Visitenkarten. Also du bist da schon auch sehr breit aufgestellt und das macht mir zum Beispiel auch mit meinen Kunden die Arbeit unfassbar einfach, weil ich muss auch nicht dann für Visitenkarten wieder jemand anders nehmen. Aber ich brauche auch nicht eine langwierige Agentur. Da gab es auch so eine schöne Anekdote, Jonas, ich erzähle dir jetzt einfach mal von unserem Call. Ich war mit einem Kunden im Call und der Kunde hatte gesagt, wir hätten gerne noch digitale professionelle Hintergründe für unsere Zoom-Calls. Und dann, während ich mit dem Kunden im Call war, habe ich dem Jonas kurz angechattet und habe gesagt, du, wir bräuchten das und das. Und noch bevor der Call mit dem Kunden beendet war, und es war nur ein 10-Minuten-Call, ihr könnt alle gerne das sehen, ich kann es beweisen, innerhalb dieser Zeit hast du einfach noch die Backgrounds geliefert und ich habe dem Kunden am Telefon gesagt, hier übrigens die Zoom-Hintergründe sind jetzt auch da. ⁓ Jonas, das macht richtig Spaß mit dir. Und das ist vielleicht auch nochmal auch einfach ein wichtiger Punkt. Jonas Thudt (1:23:43) So soll es sein. Alexandra Weck (1:23:50) dass man auch bei komplexen Projekten Spaß an der Zusammenarbeit haben kann. Und du hast ja vielleicht eine Sache, würde ich gern von dir nochmal abholen, weil du hast ja vorher noch nicht so viel mit Finanzdienstleistern gearbeitet, oder? Jonas Thudt (1:24:04) Genau, also durch dich habe ich quasi diesen Zugang zu ja quasi in eurer Welt quasi bekommen, auch quasi nicht nur Finanzdienstleister, sondern auch wirklich Top End, ich mal, Vermögensverwaltung etc. Und es ist schon, es ist schon auch wirklich ein ganz anderes Arbeiten. Also Auch für euch, wenn ihr euch jetzt Alex vielleicht schon in der Grenzheit anschaut. Sie ist halt wirklich, steht ja auch mittlerweile, sehr schön dargestellt auf deiner Webseite. Du hast halt eben die Erfahrung, Hintergrund. Du kennst dich in der Zielgruppe aus und du weißt, wie die Leute ticken. Du bist jetzt nicht jemand, wie einfach irgendeine Agentur, irgendein Berater. Du sprichst auch häufiger von Beratertrauma. Alexandra Weck (1:24:34) Danke! Jonas Thudt (1:24:52) was deine Zielgruppe hat. Alexandra Weck (1:24:53) Ja, diejenigen, die dann nur ins Unternehmen kommen, slides produzieren, teure Rechnung stellen und wieder gehen. Wir müssen keine Namen nennen. glaube, fast jeder hat dieses Beratertrauma schon mal erlebt deswegen. Jonas Thudt (1:25:00) Ja genau. Ja, ich kann auch sagen, also auch aus einer Zusammenarbeitsperspektive mit dir, also es ist einfach super professionell, es geht schnell, es ist klar, was gemacht werden muss und gleichzeitig ist es immer einfach eine Qualität auf einem super hohen Level. Das war ich auch zu, also bin ich so bisher auch noch nicht in dem Ausmaß gewohnt gewesen. Alexandra Weck (1:25:25) Ja. Und es liegt aber auch daran, ich wähle halt auch die Kunden sehr, sehr genau aus. Das heißt, es kann auch nicht jeder Kunde werden, weil ich habe auch in meinen 17 Jahren in der Branche einfach so viele komische Menschen erlebt. Es gibt zum Glück immer weniger von denen. Es gibt aber immer noch einige. Und mir ist zum Beispiel super wichtig und das haben wir ja auch schon ein paar Mal festgestellt. Es geht am Ende auch in der Zusammenarbeit immer auch Wertesystem. Das heißt, Wie bist du als Person? Und Werte ist ja nicht das, du auf die Wand schreibst, sondern das, was du wirklich tust. Und das ist mir eben auch besonders wichtig und das ist mir auch wichtig in der Auswahl der Kunden. Deswegen, ich mag mich auch gerne hier hinstellen und sagen, ich habe einfach auch nur tolle, professionelle Kunden, mit denen es richtig Spaß macht. Jonas Thudt (1:26:05) zuerst ist. Alexandra Weck (1:26:21) Und ich glaube, das hast du ja auch gemerkt. weiß noch vor dem ersten Mal, wo du dann auch was präsentiert hast, hast du noch mal die eine oder andere Frage gehabt, wie die so ticken. Und ich habe ja auch nur gesagt, entspann dich, es sind ganz tolle Menschen. Und das ist ja auch das, was wir ja auch immer wieder, und das sage ich auch meinen Kunden, die selber ultrareiche akquirieren. Je mehr Geld auf der anderen Seite eine Person hat, das auch selbst verdient wurde, jetzt nicht Lotto gespielt oder so, sondern selbst verdient wurde. desto entscheidungsfreudiger sind Menschen, desto schneller gehen Entscheidungen und desto nachhaltiger wird da eben Business gemacht. Ich glaube, das hast du auch festgestellt. Jonas Thudt (1:27:03) Das kann ich so unterstreichen. Alexandra Weck (1:27:05) Super. ich glaube, Jonas, wir haben es für heute damit erst mal geschafft. Ich danke dir für deine ganzen Insights, vor allen Dingen aber auch für deinen absoluten Umsetzungswillen, vor allen Dingen auch meine Kunden auch zu begeistern. Und deswegen auch jeder, der das jetzt hier hört und sieht, also geht gerne auf Jonas zu, wenn ihr das über den Podcast ihn entdeckt habt, dann sagt es ihm auch gerne, weil dann gibt er sich nochmal extra Mühe und kommt auf jeden Fall da auch immer mit einer Lösung für eure Bedürfnisse die Ecke. Und wie gesagt, ich kann Jonas da uneingeschränkt empfehlen, nehme ihn auch in jedes meiner Kundenprojekte mit rein. Insofern, ja, ich hoffe, Jonas, dass heute einige nochmal was von dir mitgenommen haben und sich jetzt vielleicht auch ertappt fühlen, obgleich ihrer verbesserungswürdigen Webseite. Jonas Thudt (1:28:09) Ja, na hoffentlich. Ich danke auf dir nochmal ganz herzlich für die Einladung.

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