#53 Dubai LLC, Bali-Lifestyle, null Haftung: Dein Dienstleister-Realitätscheck

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Über mich: Alexandra Weck – 17 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche, heute Sales 4.0 🔗 LinkedIn-Profil - ([https://www.linkedin.com/in/alexandra-weck/)]])

In dieser Episode erfährst du: 🔹 Warum ich als erstes auf die IBAN eines Dienstleisters schaue und was es bedeutet, wenn da eine litauische Fintech-Bank steht 🔹 Welche Firmenstrukturen mich sofort stutzig machen und warum du bei einer Dubai LLC oder US LLP im Ernstfall null Handhabe hast 🔹 Warum ich den Wohnort eines Dienstleisters für genauso relevant halte wie seinen Track Record und was "currently based in" wirklich heisst 🔹 Wie ich mit einem kostenlosen North-Data-Check in 30 Sekunden herausfinde, ob ein selbsternannter Wachstumsexperte sein eigenes Business überhaupt profitabel führt 🔹 Warum ich es für den grössten Widerspruch halte, Kunden Stabilität zu predigen und gleichzeitig an eine Briefkastenfirma mit WhatsApp-Nummer zu überweisen 🔹 Wie ich selbst Transparenz lebe und warum ich bewusst auf Zürcher Kantonalbank, Schweizer Handelsregister und ein echtes Büro in Zürich setze

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Alexandra Weck: Kurze Checkliste für Vermögensverwalter und Family Offices, bevor ihr einen Dienstleister beauftragt. Dauert 30 Sekunden, aber kann euch sehr viel Ärger ersparen. Check Nummer eins, die IBAN Welche IBAN hat euer Dienstleister? Klingt jetzt vielleicht banal. Aber schaut da mal genau drauf. Ist es LT, dann ist das Litauen und dabei handelt es sich meistens ⁓ verschiedene Fintech-Banken und natürlich sind die auch irgendwo reguliert. Aber es ist natürlich noch mal ein Unterschied, warum auch, das erkläre ich euch nämlich jetzt, denn das in dem Fall ist ein App-Account und versteht mich nicht falsch. Ich finde es auch für private Überweisungen völlig in Ordnung. Aber für einen Dienstleister, dem du dein Marketing anvertrauen willst oder deine Strategie, deinen Zugang zu Ultra-High-Net-Worths, deine Marke, da wäre ich auf jeden Fall hinterher, dass der Dienstleister eine IBAN in einem Land hat, in dem, ich sag mal, die Regulierung doch deutlich klarer ist oder idealerweise auch in deinem Heimatland, denn wir wissen alle, Solange nichts passiert, ist immer alles in Ordnung. Aber sollte es mal zu einem Fall der Fälle kommen, dann bist du froh, wenn eben dann vielleicht eine Schweizer IBAN oder auch eine deutsche IBAN da vorne steht. Genau, ich kenne zum Beispiel auch Vermögensverwalter. Und es ist kein Witz, das hat mir tatsächlich auch jemand mal erzählt. Also, dass Dienstleister sich mit dem Geld aus dem Staub machen. oder eben dass auch Firmen irgendwann später dann liquidiert werden und dann, wie durch ein Wunder, die Firma in einem gewissen anderen Steuerparadies wieder auftaucht, gleiche Gesellschaft da, aber anderer Name, wohingegen dann die Firma in Deutschland schön mit Verlust liquidiert wurde. Also das sind auch alles keine Einzelfälle. Ich höre in letzter Zeit sehr, sehr viele von genau diesen Geschichten. Denn nahezu jeder Kunde, der entweder auch nur ein Gespräch bei mir hat oder dann auch in eine langfristige Zusammenarbeit geht, hat schon mal derartige Themen einfach erlebt. Das ist also kein Einzelfall und versucht mal in Litauen 20.000, 30.000 Franken einzuklagen über einen Fintech, über eine App von einem Typen, der in Bali sitzt. Und das ist dann auch der Punkt Nummer zwei, der Firmensitz. Wo ist der Firmensitz und was ist die Firmenstruktur? Dubai LLC, US LLP, Kanada LLP, Gratulation, nahezu null Steuern, null Substanz und vor allen Dingen null Haftung. Wenn hier was schief geht, viel Spaß beim Einklagen und allein der Mental Load, den ihr mit solchen Themen habt, das wollen wir alle nicht. Und Beispiel auch hier. Ich habe einen Kunden, einen Brand Strategist beauftragt hat. Dubai LLC, schöne Instagram Präsenz, super großes Ego und dann auf einmal Funkstille. Der Kunde konnte den Dienstleister nur noch erreichen via WhatsApp und es kam immer, ja, ich bin gleich dran, bin gleich dran, Deadlines wurden verpasst und am Ende keine Lieferungen, kein Geld zurück und rechtlich vor allen Dingen keine Handhabe. weil eine Dubai LLC keine echte Firma ist, sondern oft eine Briefkastenfirma mit einer WhatsApp-Nummer. Check Nummer drei, der Wohnort. Und auch da, ihr macht KYC, ihr macht AML, ihr überprüft alles Mögliche, wenn ihr Endkunden onboardet. Aber bitte schaut doch genauso detailliert bei euren Dienstleistern hin. Wo wohnt also die Person privat? In Bali, Chiang Mai oder aktuell in Portugal. Vielleicht steht auch Weltenbummler überall auf der Welt zu Hause im Profil. Natürlich sind digitale Nomaden sympathisch, gar keine Frage. Aber wenn dein Dienstleister bei der ersten Nachfrage vom Finanzamt den Laptop zuklappen kann und weiterziehen kann, was ist dann die Verbindlichkeit zu deinem Projekt, zu eurem Projekt? Und auch hier solche Beispiele. Und das sage ich hier an der Stelle auch ganz offen. Wenn da irgendwas steht mit currently based in, dann ist das, wenn es in Europa ist, vielleicht jetzt noch akzeptabel. Auch von der Erreichbarkeit her. Was ist, wenn die Person aber richtig gute Arbeit auch macht und dann in eine ganz andere Zeitzone entschwindet, dann kann sie ja immer noch gute Arbeit machen, aber vielleicht erreicht ihr die Person dann gar nicht mehr zu euren Arbeitszeiten. Also auch da… Das können alles Vor- und Nachteile sein. Deswegen, was ist, wenn zum Beispiel der Dienstleister auch sagt, ja sorry, ich war gerade da und da, ich hatte schlechtes Internet. Also, oder die Zeitverschiebung, das sind alles so Punkte, ich glaube, über die muss man sich dann auch Gedanken machen. Ja. Oder zum Beispiel, was ich auch immer wieder sehe, wenn es Dienstleister gibt, die Spezialisten sind auf einem Gebiet. zum Beispiel auch euch erklären wollen, wie LinkedIn funktioniert oder auch Instagram und so weiter und sie haben selber nicht viel auf ihren Profilen, dann ist es auch oft nochmal ein Warnsignal. Check Nummer 4, was ich auch empfehlen kann, macht einen North-Data-Check. Denn gerade bei deutschen Firmen, das kostet euch 30 Sekunden, Firmenname eingeben und schauen. Gibt es Gewinne? oder schreibt die Firma seit Jahren Verluste. Und jetzt kommen dann immer wieder alle, sagen, ja, ich mache aber absichtlich Verluste und Finanzamt und so weiter. So ein Quatsch. Das kann mir niemand erzählen. Und auch da habe ich einen Fall gesehen. Große Marketing Agentur, Riesenauftritt. Wir sind der Marktführer, bla bla blub. Wir skalieren euer Business. Siebenstellige Umsätze für eure Kunden. Ich meine, ihr seht auch diese ganze Werbung auf Instagram von solchen Dienstleistern. Und dann guckt ihr mal auf North Data und dann seht ihr minus 80.000 im Vorjahr minus 100.000 Euro. Also eine Firma, die dir erklären will, wie du Kunden gewinnst, verbrennt selbst Geld wie ein Lagerfeuer oder andersherum Wachstumsexperte. Ich zeige dir, wie du auf eine Million Umsatz kommst oder ich bin der bekannteste Trainer für XYZ in Europa und war auch schon mal Insolvent und hat auch, ich will jetzt gar nicht sagen, wen es geht. Wer es von euch weiß, der kann sich das denken. Aber all diese Menschen, die gibt es da draußen. Und schaut euch wirklich das mal auf North Data an. Also Menschen, die dir erklären, wie du Millionen machst und selber machen sie nur 40.000, 50.000 Euro Jahresgewinn aus steuerlichen Gründen. Also jemand, der sein eigenes Business nicht profitabel führen kann. der kann euch auch nicht erklären, wie ihr Kunden gewinnt. ein Widerspruch ist auch ganz klar, das habe ich vorhin schon gesagt. Ihr verwaltet Millionen. Ihr beauftragt also jemanden, der nicht mal ein richtiges Bankkonto hat, der sein eigenes Geschäft vielleicht nicht profitabel führt. Ihr predigt euren Kunden Stabilität und arbeitet mit Menschen ohne festen Wohnsitz. Ihr predigt Vertrauen. und ihr überweist an eine litauische IBAN. Ihr predigt Substanz und euer Dienstleister hat eine Palme als Büro. Ihr predigt Rendite und eure Berater machen Verluste. Und das ist der Unterschied. Dazu sage ich euch jetzt, wie es bei mir aussieht. Meine IBAN, Zürcher Kantonalbank. Ich brauche, auch wenn ich mal ein Thema habe, einen Berater bei einer Bank. Und das ist hier keine bezahlte Werbung, nichts. Ich will euch einfach nur transparent offenlegen. Denn so sieht es einfach bei mir aus. Mein Firmensitz in der Schweiz, Handelsregister in Chur, unser Büro in der Oberdorfstraße in Zürich. Ihr könnt also vorbeikommen. Ich zahle hier Steuern, ich bin hier gemeldet. Ich bin profitabel. Das heißt, sobald die Bilanzen veröffentlicht werden, werdet ihr das auch alles schön nachlesen können. Also ich habe auch genau vor dem allen überhaupt keine Angst. Und das ist eben genau der Unterschied zwischen Dienstleistern und Unternehmern. Also an der Stelle ganz kurze Episode heute hier. Kleiner Weck-Up-Call, bevor ihr den nächsten Auftrag vergebt. Schaut euch die IBAN an, macht einen North-Data-Check. Schaut, wo die Person wirklich wohnt. Also nicht die Straße, aber das Land, der Wohnsitz. Und dann wisst ihr, mit wem ihr arbeitet. Und bis dahin zur nächsten Episode vom Weck-Up-Call.

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