#54 Die teuerste Stille im Wealth Management.
Shownotes
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Über mich: Alexandra Weck – 17 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche, heute Sales 4.0 🔗 LinkedIn-Profil - ([https://www.linkedin.com/in/alexandra-weck/)]])
In dieser Episode erfährst du: ➡️ Warum Ads ein Verstärker sind und niemals ein Ersatz für organisches Marketing ➡️ Was passiert, wenn du Geld auf ein Profil oder eine Webseite leitest, die nicht überzeugt ➡️ Die exakte Reihenfolge: Positionierung → Messaging → Content → Ads, und warum du sie nicht überspringen darfst ➡️ Warum Targeting auf Meta nicht mehr funktioniert wie früher und warum deine Landingpage jetzt dein "Prompt" für den Algorithmus ist ➡️ Der einfache 3-Punkte-Test, ob du überhaupt bereit für Ads bist ➡️ Warum ich jedem Kunden am Anfang von Ads abrate, obwohl ich damit mehr Geld verdienen könnte
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Alexandra Weck: Ich höre das ständig, Alexandra, ich muss jetzt mal Ads schalten, organisch passiert nichts, also brauche ich Werbung. Ich investiere jetzt X oder Y, Euro, Schweizer Franken pro Monat in Meta-Ads, LinkedIn oder auch Google. Okay, Spoiler an der Stelle, wenn organisch nichts passiert, dann werden Ads das nicht retten. Ihr werdet nur noch schneller Geld verbrennen. Und das Missverständnis: Viele denken, Ads sind ein Ersatz für organisches Marketing. Also wenn mein Content nicht funktioniert, dann schalte ich halt Werbung. Wenn also niemand auf LinkedIn reagiert, dann kaufe ich mir Reichweite. Das ist aber absolut falsch, denn Ads sind kein Ersatz, sondern ein Verstärker. Sie verstärken, was schon da ist. Das bedeutet, wenn dein Messaging funktioniert, dann verstärken Ads das. Wenn dein Content resoniert, verstärken Ads das. Wenn deine Positionierung klar ist, dann verstärken Ads das. Wenn das aber nicht funktioniert, dann verstärken Ads das auch. Deswegen ein Beispiel, die teure Stille. Wie ich so gerne sage, ein Vermögensverwalter in der Schweiz oder in Deutschland, das könnt ihr euch aussuchen. Mit einem soliden Business, LinkedIn-Profil, 500 bis 1000 Kontakte, letzter Post vor ein paar Wochen. Aber keine Interaktion oder wenig. Sagt dann, organisch funktioniert für mich nicht, ich brauche Ads. Also 1000 Franken oder Euro mehr im Monat in Ads über drei Monate. Das Ergebnis viele, viele, Impressionen, aber wenig Klicks und null Anfragen. Und so könnt ihr ganz schnell mehrere 1000 Euro oder Franken ausgeben und habt keine einzige Conversion. Warum? weil die Menschen auf ein Profil geklickt haben und dann nichts gesehen haben. Kein Content, keine Positionierung, keine Substanz. Die Ad hat also funktioniert und Leute auf das Profil gebracht. Aber wenn dort nichts ist, was überzeugt, und hört euch bitte auch die Episode mit Jonas nochmal an zum Thema Webseiten. Wenn ihr also eine Webseite habt, auf der Menschen hunderttausende Sachen machen können, dann leitet niemals mit einer Ad auf Social Media, auf eine Webseite, wo es ein Kontaktformular gibt, x, y, z, etc., pp. Eine Ad braucht passend zur Ad die passende Landingpage. Und ich habe für genau dieses Thema in den nächsten Wochen noch einen absoluten Spezialgast, mit dem ich komplett zum Thema Ads noch mal in den Deep Dive gehe und alle möglichen Fehler, die ihr so regelmäßig auch macht, nochmal mit Aufräume. Deswegen, heute soll es erstmal nur ganz kurz darum gehen, zu schauen, habt ihr schon mal über Ads nachgedacht oder nicht und falls ja, was müsst ihr einfach auch bedenken. Denn das Beispiel, der teure Klick, ja, anderes Beispiel, Family Office, Webseite hat Stockfotos, generische Texte, dann steht sowas da, wie wir bieten, maßgeschneiderte Lösungen, was ja alle schreiben. Und dann schaltet ihr Google Ads. Ihr habt also teure Keywords, zum Beispiel Vermögensverwaltung Zürich ist eins der teuersten Keywords in dem Bereich, was ihr benutzen könnt, weil in Zürich natürlich die Konkurrenz am allergrößten ist. Und in Zürich schalten auch die Banken Ads. Das heißt, auch hier habt ihr locker 50, 60 Franken pro Klick. Und ich meine jetzt nur pro Klick, nicht mal pro konvertiertem Kunden. Und das Ergebnis, die Menschen kommen auf die Webseite, sehen Stockfotos und generische Texte und denken, das könnte jeder sein, das ist austauschbar. Das bedeutet, über 80 Prozent der Besucher werden hier sofort wieder weg sein. Die Ad hat also funktioniert und hat Menschen auf die Webseite gebracht, aber die Webseite hat nicht funktioniert. Und das ist das, warum zum Beispiel ich mit Kunden sehr genau auf all diese kleinen Punkte schaue. Überlegt euch, wie funktioniert denn ein Verbrennermotor? Da gibt es so viele Teile, die miteinander zusammenspielen müssen. Oder wir sind hier in der Schweiz, nehmen wir ein Uhrwerk. Wenn ein kleines Rad im Uhrwerk nicht mehr funktioniert oder wenn zum Beispiel zu wenig Öl im Getriebe ist, ja, im Auto oder auch im Uhrwerk, dann funktioniert das gesamte Konstrukt nicht mehr. Und so müsst ihr auch das Thema Ads sehen. Ihr könnt nicht auf ein System, was schon jetzt nicht funktioniert oder zu schlecht funktioniert, da könnt ihr nicht glauben, dass ihr Ads schaltet und auf einmal habt ihr mehr Leads. Ja, ihr habt vielleicht mehr Traffic und das ist genau der Punkt. Ihr braucht Strategien, die sich euer gesamtes Uhrwerk anschauen, von vorne bis hinten und zwar mit dem Ziel auf die Sales Conversion. Und genau das ist das, was ich mit Kunden mache. Deswegen, ja, ihr könnt auch mit mir lernen, wie ihr Ads schaltet, aber glaubt nicht, dass ich euch nur erkläre, wie ihr den Meta-Account aufsetzt oder wie ihr auf YouTube irgendwie Ads schaltet etc. Nein, denn ich schaue mir alles darum an. Denn was auch so ein Fehler ist, die Ad, die Werbeanzeige, die weckt eine Erwartung und die Erwartung wird dann nach dem Klick nicht erfüllt. Und das muss funktionieren wie ein Uhrwerk, denn es gibt zum Beispiel auch eine Reihenfolge, die eingehalten werden muss und die lässt sich nicht überspringen. Erst müsst ihr die Positionierung haben. Also wer seid ihr? Und zwar nicht. Ich bin ein unabhängiger Vermögensverwalter oder wir sind ein Family Office für Unternehmer. Das ist keine Positionierung, aber dazu habe ich auch schon verschiedene Folgen gemacht. Bitte. Schaut euch das gerne nochmal an. was, wer seid ihr? Für wen macht ihr was? Also wer ist euer Kunde? Wenn ihr jetzt sagt, 500.000 Vermögen, das ist auch eine Klassifizierung, aber keine Positionierung. Das ist viel zu ungenau, weil es gibt viel zu viele Menschen da draußen mit 500.000 Euro oder Schweizer Franken Vermögen oder auch einer Million oder fünf Millionen. Das ist nicht genug. Überlegt euch, wer ist diese Person, für die ihr etwas tut? Und dann, was ist anders an euch? Das zweite nach der Positionierung ist das Messaging. Also wie kommuniziert ihr, mit welchen Worten, mit welchem Ton? Dann kommt Content. Zeigt mit Content Fotos, Videos, Newslettern, PDFs, Texten. Ihr könnt auch ein Buch schreiben. Zeigt mit Content, dass ihr wisst, wovon ihr redet. Baut Vertrauen auf und zwar organisch. Und erst dann, erst dann geht ihr mit Ads rein, denn Ads sind ein Beschleuniger, ein Hebel, ein Verstärker. Wenn ihr die Reihenfolge überspringt, wenn ihr also Ads schaltet oder ihr könnt auch, ihr schaltet Werbeplätze auf irgendwelchen Onlineportalen, das ist genau dasselbe. Also wenn ich Ads meine, meine ich auch generell jegliche Art von ich kaufe mir Reichweite ein. Wenn ihr diese Reihenfolge also überspringt, dann bezahlt ihr Geld Menschen auf etwas aufmerksam zu machen, was sie schon vorher organisch nicht überzeugt hat. Und außerdem, ihr werdet in Ads niemals wissen, was funktioniert, wenn ihr organisch nicht getestet habt, was funktioniert. Denn auch hier, es kann theoretisch sein, dass ihr Ads schaltet und ihr irgendwas übersät und euer Werbeaccount wird direkt gesperrt. Auch das kann gerade im Finanzbereich, müsst ihr bei Ads extrem vorsichtig sein. Denn wenn ihr am Anfang auf euren Werbeaccounts nicht richtig macht und ihr direkt von Meta, ich sag mal, eine Verwarnung bekommt, dann habt ihr langfristig auch ein Problem. Ich kenne Kunden, wo wir wirklich mehrfach versuchen mussten, den Ad-Account wiederherzustellen oder komplett von Null anfangen mussten. Und dann habt ihr nämlich das Thema, ihr müsst erstmal Meta beweisen, dass ihr ein ernsthafter Kunde seid. Das heißt, selbst wenn ihr wolltet, ihr könnt gar nicht am Anfang Tausende von Franken ausgeben. Ihr müsst das langsam steigern. Und auch das, das könnt ihr nur, wenn ihr aus dem Organischen wisst, was funktioniert denn organisch, weil sonst seid ihr voll im Blindflug auch mit Ads. Und der Test, ja, ob ihr bereit für Ads seid, also ihr könnt natürlich jederzeit euch einen Call bei mir buchen über die Webseite, wenn ihr euch für das Thema interessiert. Und der Test, ob ihr bereit für Ads seid. Funktioniert euer organischer Content, kriegt ihr Kommentare, DMs und Anfragen. Auch wenn es nur wenige sind, aber bekommt ihr Resonanz, dann ist das schon mal gut. Denn dann können wir mit Ads für euch skalieren. Wenn nein, dann ist euer Problem nicht die Reichweite, sondern die interne Botschaft, die ihr sendet. Nummer zwei, konvertiert eure Webseite. Ja, und ... Ich meine es jetzt genauso, wie ich es sage. Wenn jemand auf eure Webseite kommt, melden sich Menschen dort an, buchen sie einen Call. Denn auch dann können Ads mehr Traffic bringen. Aber wenn ihr eine Webseite habt, wo die Leute zehn verschiedene Sachen machen können, Newsletter eintragen, Call buchen, Kontaktformular, vergesst es. Schaltet niemals eine Ad, die auf so eine Webseite geht. Weil dann könnt ihr das Geld auch einfach gleich verbrennen oder ... Ihr investiert es lieber in KI oder in Mitarbeiter. Und wisst ihr, wer euer Kunde ist, sondern wirklich konkret, dann können Ads diese Zielgruppe sehr präzise ansprechen. Und by the way, wenn euch jemand erzählt, ihr könnt gezielt Menschen targetieren, vergesst es. Denn durch die neuen Algorithmus-Updates, die auch natürlich durch mehr Server-Kapazität möglich sind, ist die Seite, wo eure Ad hinläuft, Das ist wie der Prompt für die KI bei Meta. Also noch mal, hört jetzt genau zu. Denn das ist wichtig. Ihr könnt nicht mehr targetieren auf Meta und sagen, ich will, dass meine Ad nur den und den Personen gezeigt wird. Das könnt ihr nicht mehr machen. Denn das Ziel, wo die Ad hinführt, diese Seite wird von Meta komplett ausgelesen. Und anhand dieser Seite entscheidet Meta, wer ist die Zielgruppe meiner Ad? Ja, das heißt, ihr könnt... nicht mehr targetieren, nur Unternehmer im Raum X oder Y. Wenn die Webseite was ganz anderes sagt, vergesst es. Und das ist, ich, auch was, was viele von euch immer noch nicht wissen und wissen sollten. Deswegen, wann machen Ads für euch Sinn? Ads sind ein wichtiges Werkzeug und ich nutze sie auch selbst. Aber sie sind ein Werkzeug für Phase 2 und nicht für Phase 1. Deswegen, auch wenn ich sehr viel Geld damit verdienen könnte, euch zu beraten, wie man perfekte Ads macht, wie man das aufsetzt und so weiter. Ich rate jedem meiner Kunden und ihr könnt alle meine Kunden fragen, die auch auf der Webseite sind etc. Ich rate jedem meiner Kunden am Anfang von Ads ab. Jedem. Auch wenn ich mit einem Ads Setup wahrscheinlich viel schneller mehr Geld auch verdienen könnte, weil es einfach sehr, sehr, aufwendig ist, das richtig zu machen. Ich rate jedem Kunden davon ab, weil ihr braucht organische Traction, wenn ihr schneller wachsen wollt und eure Funnels, eure Kundenreise funktioniert, wenn ihr mehr Leute reinbringen wollt, wenn das Messaging getestet wird und wenn ihr wisst, was resoniert, dann sind Ads ein fantastischer Hebel. Aber dann könnt ihr auch erst sagen, Das hier funktioniert, das zeige ich jetzt mehr Menschen, da schmeiße ich jetzt Budget drauf. Dann ist das der richtige Zeitpunkt. Und wie gesagt, für heute, das war nur ein kurzer Überblick, denn ich habe in den kommenden Wochen meinen eigenen Dienstleister, der die Ads für mich umgesetzt hat, und ich freue mich riesig darauf. Ich habe ihn in den nächsten Wochen auch als Gast in meinem Podcast und wir machen einen richtig heftigen Deep Dive. Also wir gehen über 1,5 Stunden in dieses Thema rein. Wann machen Ads Sinn? Welche Plattformen? Wie viel Budget? Wie man testet das volle Programm? Und für alle meine Kunden gibt es natürlich sowieso nochmal viel mehr on top. Weil das ist natürlich genau das, warum auch Menschen Kunden bei mir sind. Die bekommen da nochmal viel, viel, viel mehr Insights. Aber auch für alle anderen, die hier gerne diesen Podcast hören. Bleibt schon mal gespannt. Freut euch genau auf dieses Thema. Denn ich wollte heute nur noch mal kurz klarstellen, Ads sind kein Pflaster für schlechtes Marketing. Sie sind Benzin. Wenn ihr also ein Feuer habt, dann gießen wir Benzin drauf und es brennt noch mehr. Wenn ihr kein Feuer habt, dann schüttet ihr Benzin auf kalte Asche. Also so ungefähr ist es mit Ads. Ihr verbrennt dann nur Geld. Also an alle, die über das Thema Ads schon mal nachgedacht haben, baut euch erst noch mal wirklich euer organisches Fundament Positionierung, Messaging, Content. Überlegt euch, wo führen die Ads hin, auf welche Webseite und was kann man dort tun? Und wenn das steht, dann reden wir nochmal über Ads und bis dahin freut euch auf den Gast. Dann in den nächsten zwei bis drei Wochen, glaube ich, braucht es noch Geduld. Aber dann geht es los in diesem Sinne. Bis zum nächsten Weck Up Call.
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