#84 - Was meine LinkedIn-Rohdaten wirklich gezeigt haben
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Über mich:
Alexandra Weck – Gründerin von A. Weck Consulting und Expertin für digitale Mandatsgewinnung in der Finanzbranche.
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00:01:54: Ich habe meinen kompletten Linkedin-Kanal auswerten lassen und nicht das Dashboard,
00:02:00: sondern wirklich die Rohdaten.
00:02:03: Und das Ergebnis war so unbequem,
00:02:06: nicht weil die Zahlen schlecht waren,
00:02:08: sondern weil die Zahlen, auf die alle schauen und was alle Coaches einem raten,
00:02:15: zum großen Teil völlig irrelevant sind.
00:02:19: Und genau das soll es heute in dieser Podcast-Episode gehen.
00:02:25: Denn, wie gesagt, ich habe was gemacht,
00:02:30: weil man hat die Möglichkeit,
00:02:31: LinkedIn sein gesamtes Datenarchiv zu ziehen.
00:02:34: Ich bin seit 2016 auf LinkedIn.
00:02:36: Das habe ich jetzt natürlich dann gemacht.
00:02:39: Vieles von dem ist nicht so relevant,
00:02:44: weil ich viele Jahre ja auch sehr inaktiv auf LinkedIn war.
00:02:47: Aber vor allen Dingen natürlich gerade die letzten zwei Jahre sind höchst relevant
00:02:52: und es war sehr spannend. Denn am Ende wird nicht nur die Posts analysiert,
00:02:57: sondern jede Nachricht, jede Einladung,
00:03:01: jeder Beitrag, jeder Kontakt, jeder Lied.
00:03:04: So und das Ergebnis war deswegen unbequem.
00:03:08: Nicht weil die Zahlen schlecht waren,
00:03:10: sondern wie gesagt, weil die Zahlen,
00:03:12: die alle schauen und was alle Coaches sagen.
00:03:15: zum Großteil wirklich völlig irrelevant sind.
00:03:17: Und ich teile heute keine Umsatzzahlen,
00:03:20: bewusst natürlich nicht. Das kann man alles dann nachlesen,
00:03:23: die öffentlich, also wenn die sowieso veröffentlicht werden,
00:03:27: wie bei allen anderen Firmen auch.
00:03:29: Aber ich teile heute, was nicht funktioniert.
00:03:33: Denn das ist der Teil, den kein LinkedIn-Coach beibringt.
00:03:38: Und zwar aus einem einfachen Grund.
00:03:40: Man kann es nicht sehen.
00:03:43: Follower sind ein Erfolgsmaßstab.
00:03:46: Das ist Mythos 1. Also fangen wir mit der Zahl an,
00:03:50: die auf jedem Profil steht. Als ich die Rohdaten geöffnet habe,
00:03:54: war die Summe der neu gewonnenen Follower größer als die Gesamtzahl der Follower.
00:04:00: Das kann rechnerisch eigentlich gar nicht sein.
00:04:02: Aber die Erklärung ist ganz einfach,
00:04:04: denn gezielt werden Follower-Vorgänge,
00:04:05: nicht Menschen, geblieben sind.
00:04:07: Das bedeutet, es gehen natürlich auch immer wieder Menschen,
00:04:10: die einem entfolgen.
00:04:13: Und die Hälfte dieser Vorgänge war gar keine Entscheidung für meine Inhalte,
00:04:20: sondern angenommene Vernetzungsanfragen.
00:04:23: Und wer eine Einladung annimmt,
00:04:24: folgt automatisch. Die Anzahl auf dem Profil misst also einen erheblichen Teil
00:04:31: die Vernetzungsaktivität, sagt aber gar nichts darüber,
00:04:35: wie sichtbar ihr tatsächlich
00:04:39: Mythos Nummer 2, mehr Impressions bedeuten mehr Anfragen.
00:04:43: Und jetzt wird es wirklich interessant.
00:04:45: Denn die für mich stärkste Erkenntnis der ganzen Auswertung,
00:04:48: und ich habe meine Reichweite Woche für Woche gegen tatsächliche Anfragen gelegt.
00:04:54: Das Muster, steigen Anfragen mit der Reichweite,
00:04:57: aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
00:04:59: In den Wochen mit den allerhöchsten Reichweiten lagen die Anfragen sogar niedriger
00:05:04: als in den Wochen mit mittleren Reichweiten.
00:05:06: Und der Grund ist logisch, wenn man ihn einmal gesehen hat.
00:05:10: Denn ab einem bestimmten Punkt spielt der Algorithmus Inhalte aus der Nische heraus.
00:05:17: Das heißt, es werden mehr Menschen erreicht,
00:05:19: aber die falschen. Und in meinem Fall ist die Engagementrate auch gefallen,
00:05:24: während sich die Reichweite vervielfacht hat.
00:05:27: Das widerspricht einer ganzen Benchmark-Logik und mehr Reichweite
00:05:31: ist eben nicht automatisch auch mehr Geschäft.
00:05:33: Aber...
00:05:35: Ab einem Kipppunkt sogar deutlich
00:05:38: So jetzt der dritte Mythos. Viral gehen ist das Ziel und alle freuen sich.
00:05:43: Wir freuen uns, wenn wir viral gehen.
00:05:44: Das ist auch schön, dass Problem dabei ist,
00:05:47: aber auch in dem Fall wieder unser Gehirn.
00:05:50: Denn für uns bedeutet das Dopamin.
00:05:52: Wir finden das klasse, weil Viral gehen ist was,
00:05:56: was einem alle sagen, was wir machen sollen.
00:05:58: das Spannende daran ist,
00:06:01: einer meiner reichweitenstärksten Posts.
00:06:04: hatte nichts mit Vermögensverwaltung zu tun,
00:06:07: sondern es war eine Alltagsbeobachtung.
00:06:10: Und ich suche den Post an der Stelle noch mal eben schnell raus.
00:06:15: Also ich zeige hier einfach mal gerade auch ein paar Zahlen live
00:06:18: aus meinem LinkedIn. Kleinen Moment.
00:06:27: So und hier können wir mal meine Posts anschauen.
00:06:33: Und zwar über die letzten 365 Tage.
00:06:37: Was ist denn am Viralzen gegangen?
00:06:40: Und man muss dazu sagen, ich bin auch erst ab Januar so richtig heftig aktiv.
00:06:44: Das heißt, im Moment bin ich so bei einem durchschnittlichen Monat
00:06:47: von einer Million pro Impress,
00:06:49: also eine Million Impressions pro Monat.
00:06:51: Aber wir gehen mal runter.
00:06:54: Also.
00:06:56: Hier dieser Post über die Polizei München und dass die besser Social Media
00:07:03: machen als die meisten Vermögensverwalter.
00:07:05: Das ging komplett viral. Relativ wenig Kommentare und auch gar nicht so viele Likes,
00:07:11: aber war extrem viral. Dem im Vergleich.
00:07:16: Dieser Post hier hatte viel mehr Engagements.
00:07:20: Wo ist er denn?
00:07:25: Ja, jetzt haben wir gerade wieder.
00:07:29: Dann machen wir das noch mal schnell auf,
00:07:31: ist kein Problem. Also jeder, der jetzt nur zuhört,
00:07:33: ich zeige diese Zahlen gerade auf YouTube,
00:07:36: auch im Video. Und zwar habe ich hier den Post über die Polizei München,
00:07:41: die einfach sehr aktiv war zur Oktoberfestzeit.
00:07:45: Der hat nämlich relativ viele Engagements insgesamt.
00:07:48: Und dann habe ich etwas gemacht.
00:07:50: zum Thema Wirecard. Wirecard Visitenkarte.
00:07:53: Ich habe damals Visitenkarten aussortiert und da war noch eine
00:07:56: von einem Wirecard-Manager dabei.
00:07:59: Und dieser Post ist der zweiterfolgreichste,
00:08:01: hat aber nur ein Viertel der Engagements von dem anderen.
00:08:06: Ihr seht das hier oder Sie sehen das hier.
00:08:09: Relativ wenig von außen, trotzdem sehr hohe Anzahl Impressions.
00:08:14: Und ich habe auch noch weitere Posts,
00:08:15: die ganz klar zeigen, dass man
00:08:19: sehr erfolgreich sein kann. In dem Fall nämlich,
00:08:23: wenn man den Finger in die Wunde legt,
00:08:25: dann hat man relativ wenig Impressions,
00:08:28: wenig Engagement, wenig Kommentare,
00:08:30: aber sehr hohe Impressions. Was bedeutet,
00:08:33: man hat ein Kernthema gefunden,
00:08:35: was für die Zielgruppe tatsächlich von Relevanz hat.
00:08:40: Genau, also das waren so nochmal die Zahlen dazu.
00:08:44: Wir können auch nochmal in die Zielgruppe reinschauen.
00:08:47: Also was bei mir
00:08:49: in den letzten zwölf Monaten passiert ist.
00:08:51: Also auch hier kann man ganz klar sehen,
00:08:53: wie die Anzahl der Follower einfach gewachsen ist.
00:08:56: Und ich habe insgesamt 14.000 Follower gewonnen.
00:09:00: Ich habe aber aktuell nur 12.000.
00:09:01: Das heißt, es verlassen einen auch immer mal wieder welche.
00:09:04: Das ist völlig normal. genau.
00:09:08: So, jetzt gehen wir weiter ins Thema.
00:09:13: Und
00:09:14: Das ist genau der Punkt. Im Schnitt erreichen meine persönlichen Beiträge deutlich
00:09:18: mehr Menschen als die fachlichen und trotzdem käme ich aber nie auf die Idee,
00:09:22: nur noch persönliche Beiträge zu schreiben.
00:09:25: Denn ein Vermögensverwalter, der eine Betreuung sucht für das Thema Sales,
00:09:30: Sichtbarkeit etc., der entscheidet nicht,
00:09:34: weil ihnen meine Geschichte über ein Hotelzimmer oder die Polizei München berührt
00:09:38: hat. Virale Beiträge bringen Publikum
00:09:42: Aber Publikum ist nicht Pipeline.
00:09:44: Und wenn Sie beides verwechseln,
00:09:45: optimieren Sie monatelang auf das Falsche und fragen sich,
00:09:49: warum das Telefon am Ende still bleibt.
00:09:52: Persönliche Geschichten öffnen eine Tür,
00:09:55: aber die Fachlichkeit am Ende dequalifiziert.
00:09:58: Und der Einstieg in eine Person oder in neues Thema darf breit sein.
00:10:03: Aber die Schlussfolgerung muss am Ende auf die Zielgruppe passen.
00:10:08: Reichweite allein ist kein Ziel,
00:10:10: sie ist bestenfalls ein Mittel und deswegen lassen
00:10:16: sie sich nie von auch einer anderen Agentur oder Ghostwriter oder
00:10:20: wem auch immer Reichweite verkaufen.
00:10:23: Wenn sie keinerlei Gespräche daraus haben,
00:10:26: dann ist diese Reichweite Bullshit.
00:10:28: Entschuldigung, aber das muss ich an der Stelle so deutlich
00:10:34: Mythos Nummer 4. Ein großes Netzwerk ist auch ein gutes Netzwerk.
00:10:39: So. Und ich habe auch jeden einzelnen meiner Kontakte nach Branche
00:10:44: und Position einsortieren lassen und dann geprüft,
00:10:46: wer von denen, die meine Einladung angenommen haben,
00:10:49: überhaupt zu der Zielgruppe gehört.
00:10:51: Und das Ergebnis 60 Prozent gehören auch gar nicht zur Zielgruppe.
00:10:57: Und genau hier machen auch die meisten einen entscheidenden Denkfehler.
00:11:00: Sie jagen neue Kontakte und freuen sich über jede angenommene Einladung,
00:11:04: über jeden neuen Follower, über das wachsende Netzwerk und merken nicht,
00:11:09: dass sie den Großteil der Ressource an Menschen verschenken,
00:11:12: die das Angebot niemals brauchen werden.
00:11:14: Diese Ressource ist Zeit. Und hier kommt der Punkt,
00:11:17: mir wichtig ist, denn ist sich ständig auch Vermögensverwalter,
00:11:21: die viel Zeit auf LinkedIn investieren oder viel Geld investieren
00:11:25: in andere Menschen, die das tun und
00:11:28: lange aufwändige Nachrichten an die falschen schreiben,
00:11:30: also ein Netzwerk pflegen, das zur Hälfte aus der falschen Branche besteht.
00:11:34: Das heißt, sie optimieren an Reichweite,
00:11:36: die an der Zielgruppe vorbeigeht.
00:11:38: Und am Ende des Monats haben sie viele Stunden verbraucht und fragen sich,
00:11:41: warum nichts passiert. Und weil ich es messe,
00:11:44: kann ich es ganz genau sagen. Die Ansprache selbst,
00:11:48: die muss gar nicht viel Zeit kosten.
00:11:49: Jede meiner Nachrichten ist immer individuell,
00:11:52: keine Massenware. Und meine Zielgruppe würde jede Standardvorlage sofort erkennen.
00:11:58: Aber mit der richtigen KI-Unterstützung und ganz wichtig,
00:12:01: keine Automatisierung, weil das ist auf LinkedIn verboten und ist schnellste Weg,
00:12:05: den Account zu verlieren. Also mit der richtigen KI-Unterstützung entsteht
00:12:10: so eine individuell recherchierte Nachricht in rund 30 Sekunden.
00:12:15: Und für das zum Beispiel auch jeder,
00:12:18: der es schon mal gehört hat, also ich bin ja Co-Founder bei Sherlock
00:12:22: und wir machen genau das. Das heißt,
00:12:23: Sherlock ist auch genau dafür geeignet,
00:12:27: Nämlich, wenn man selber nicht viel posten möchte,
00:12:30: entsprechend die richtigen Menschen aber zu finden.
00:12:33: Ja, und die KI übernimmt Recherche und den Rohentwurf,
00:12:37: aber der Mensch bestimmt am Ende immer den Inhalt.
00:12:39: Und der Unterschied ist nicht fleiß gegen Faulheit,
00:12:42: er ist Ziel gegen Zufall. Und 30 Sekunden für die richtige Person schlagen zehn
00:12:48: Minuten für die falsche Person.
00:12:49: Und ein großes Netzwerk fühlt sich nach Erfolg an.
00:12:53: Aber wenn die Mehrheit nicht zur Zielgruppe gehört,
00:12:57: Dann arbeitet die Größe am Ende gegen
00:13:00: Mythos Nummer 5. Es kommt auf den perfekten Beitrag an.
00:13:03: Und ein Detail auch aus der Auswertung,
00:13:05: was mich überrascht hat. Ich habe geprüft,
00:13:08: wovon die Antwortquote auf meine Nachrichten abhängt.
00:13:11: Und es ist nicht die Uhrzeit, nicht der Wochentag,
00:13:13: sondern von zwei Dingen,
00:13:16: Länge und Links. Kurze Nachrichten werden häufiger beantwortet als lange.
00:13:21: Und sobald ein Link in der ersten Nachricht steht,
00:13:24: bricht die Antwortquote ein fast die Hälfte.
00:13:27: Und das ist kein Geheimwissen,
00:13:29: steht in jedem zweiten Ratgeber.
00:13:31: Der Unterschied ist nur, ich weiß jetzt,
00:13:34: dass es bei meiner Zielgruppe stimmt,
00:13:35: weil ich es gemessen habe. Sie wissen das aber nicht bei ihrer Zielgruppe,
00:13:39: weil sie es nicht messen. Und genau das ist das Problem.
00:13:42: Es gibt nicht den einen perfekten Beitrag,
00:13:45: der alles löst. Es gibt nur das,
00:13:47: was bei ihrer Zielgruppe nachweislich wirkt.
00:13:50: Und das erfährt man nur, wenn man Dinge testet,
00:13:53: ausprobiert, sichtbar wird, live geht.
00:13:57: und dann vor allen Dingen auch regelmäßig analysiert.
00:14:00: Mythos Nummer 6, die Auflösung und warum kein LinkedIn-Coach genau das liefert.
00:14:05: Also was zählt am Ende denn? Eine einzige Zahl hat mich beim Auswerten komplett
00:14:11: festgehalten. Ich habe geprüft,
00:14:14: wie viele der Menschen, die bei mir angefragt haben,
00:14:16: auch Kontakt waren auf LinkedIn.
00:14:19: Und es waren deutlich über 40 Prozent.
00:14:21: Und in den letzten Monaten liegt dieser Anteil noch mal höher.
00:14:25: Das bedeutet, diese Menschen kamen über ein Formular,
00:14:28: über ein Report, über die Webseite.
00:14:30: Und auf dem Papier sieht das aus wie ein reiner Marketingkanal.
00:14:34: In Wahrheit war der Kanal aber nur der letzte Schritt.
00:14:37: Entschieden wurde bereits Wochen vorher,
00:14:39: Monate vorher, in denen diese Personen meine Beiträge gesehen
00:14:43: und mir geschrieben haben. Deswegen funktioniert der Umkehrschluss nicht.
00:14:49: Man kann nicht mehr Anfragen kaufen,
00:14:51: indem man Reichweite kauft. Dann bekommt man nämlich nur mehr Publikum,
00:14:55: was einen nicht kennt. Und die Beziehung vor der Anfrage
00:15:00: Und weil die Beziehung vor der Anfrage entsteht,
00:15:03: sind auch die Conversion-Zahlen so gut.
00:15:05: Und ich werde natürlich jetzt hier nicht die Umsätze nennen,
00:15:08: das mache ich gerne nächstes Jahr.
00:15:10: Aber die sagen sehr viel aus, denn meine Einladungen werden zu über
00:15:15: 56 Prozent angenommen.
00:15:18: bei selbst gestarteten Gesprächen antworteten 60 Prozent.
00:15:22: Und beides liegt weit über dem,
00:15:25: was in der Finanzbranche üblich ist,
00:15:27: wenn man online mit Leuten
00:15:29: in einen Dialog geht. Und das liegt nicht daran,
00:15:32: weil ich lauter bin, sondern weil die Ansprache sehr präzise
00:15:37: und die Beziehung vorbereitet ist.
00:15:39: Und das ist genau das, was eben auch Sherlock macht für mich und für meine Kunden.
00:15:44: Also jeder, der sich das jetzt nochmal angucken möchte,
00:15:46: wird verlinkt in den Show Notes.
00:15:48: Und die die eine Zahl,
00:15:52: die den Frequenzhebel wirklich zeigt,
00:15:54: an Tagen, an denen ich keinen Beitrag veröffentlicht habe,
00:15:58: kamen viermal so viele Anfragen rein wie an Tagen ohne.
00:16:02: Nicht ein bisschen, sondern viermal.
00:16:03: Was natürlich auch zeigt, dass Content über Zeit funktioniert,
00:16:09: ja, nämlich nachgelagert.
00:16:12: Das bedeutet, an Tagen, wo man auch mal was Virales gemacht hat,
00:16:16: kann man da von drei, vier, fünf Tage auch mal leben sozusagen.
00:16:21: Wobei ich auch immer sagen würde,
00:16:23: an Tagen, wo etwas viral ging,
00:16:26: macht man danach die Tage nur fachlichen Content.
00:16:29: Oder was ich zum Beispiel auch mache,
00:16:31: wenn ich auf ein Event gehe, wo ich weiß,
00:16:34: wer dort ist, dann poste ich am Tag vorher etwas,
00:16:38: was für diese Menschen bereits relevant ist,
00:16:40: weil jeder, der sich auf einem Event dann mit mir vernetzt,
00:16:44: der sieht genau diesen einen Beitrag sofort.
00:16:46: Das heißt, das dümmste, was passieren könnte,
00:16:48: ist, wenn Sie auf ein Event gehen,
00:16:50: einen Vortrag haben und Sie nichts Aktuelles auf Ihrem LinkedIn-Profil haben.
00:16:55: oder auf ihrem YouTube-Kanal, weil das sind die Sachen,
00:16:58: wo Menschen nach ihnen suchen werden.
00:17:00: Ja. Und genau das ist der Beweis für die These auch vom Anfang.
00:17:05: Nicht Follower, nicht virale Reichweite entscheidend,
00:17:07: sondern präzise Ansprache der richtigen.
00:17:10: Konsistenz und eine Beziehung,
00:17:12: die vor der Anfrage schon irgendwie online besteht.
00:17:16: Und genau das kostet am Ende,
00:17:20: richtig gemacht, weniger Zeit.
00:17:22: als der planlose Aufwand, den die meisten da draußen betreiben.
00:17:26: Und jetzt kommt der Punkt, der mir am wichtigsten ist.
00:17:28: Warum bringt das kein LinkedIn-Coach bei?
00:17:31: Das ist kein Vorwurf an die Coaches,
00:17:33: sondern ein rein strukturelles Problem.
00:17:36: Ein Coach sieht die Dashboards,
00:17:37: Impressionen, Engagement und Follower.
00:17:40: Das sind die einzigen Zahlen, die ohne den Zugriff auf ihre Daten sichtbar sind.
00:17:45: Also wird an diesem gearbeitet.
00:17:47: Mehr posten, besser hike-, besser ähm äh
00:17:52: Besser werden, öfter kommentieren.
00:17:54: also was der Coach oder der Consultant aber nicht sieht.
00:17:59: Wer sind Ihre Kontakte? Welche Gespräche führen zu Terminen?
00:18:02: Welche Anfragen vorher schon da waren?
00:18:05: Was kostet ein Gespräch und was bringt es?
00:18:08: Diese Zahlen liegen nicht im Dashboard,
00:18:10: sondern in Ihrem Rohdatenexport im Kalender und in der Buchhaltung.
00:18:15: Und solange Sie diese Zahlen nicht miteinander verbinden,
00:18:18: arbeiten Sie im Blindflug. Sie machen also viel.
00:18:21: Sie machen es auch gut und trotzdem passiert zu wenig,
00:18:24: weil sie genau die falschen Dinge optimieren.
00:18:27: Und was ich hier mitgeben möchte,
00:18:29: ist nicht nur auch ein reiner Tipp,
00:18:31: sondern eine Frage. Können Sie mir sagen,
00:18:35: wie viele Ihrer Kontakte auf LinkedIn zu Ihrer Kernzielgruppe an Kunden gehören?
00:18:41: Wenn nicht, dann ist das Ihr nächster Schritt.
00:18:43: Nicht der nächste Beitrag, nicht die nächste Content-Strategie,
00:18:46: sondern einmal ehrlich nachzählen und diesen Export machen.
00:18:50: Und bei mir?
00:18:52: hat dieses Nachzählen die Prioritäten für die nächsten Monate
00:18:55: nun komplett umgestellt. Denn der größte Hebel liegt nicht draußen im Markt,
00:19:01: Posten, sondern in Kontakten, die ich bereits längst habe,
00:19:05: auf LinkedIn. Ich meine jetzt nicht mein bestehendes Netzwerk aus dem Banking,
00:19:08: sondern bewusst LinkedIn. Und wenn Sie jetzt auch wissen möchten,
00:19:13: was Ihre eigenen Daten über Ihren Kanal sagen,
00:19:16: wo Ihr größter Hebel liegt, dann lassen Sie uns in einem kostenlosen Erstgespräch
00:19:20: darauf schauen.
00:19:21: ist kein Verkaufsgespräch. Den Link finden Sie in den Show Notes
00:19:26: und unter dem Video.
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