#87 - Automatisieren, ohne die Beziehung zu verlieren: Jousef Murad (APEX) über KI im Finanzvertrieb
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Über mich:
Alexandra Weck – Gründerin von A. Weck Consulting und Expertin für digitale Mandatsgewinnung in der Finanzbranche.
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Über Jousef Murad:
Jousef Murad ist Gründer und leitender Ingenieur von APEX Consulting. Mit seinem Team entwickelt er KI-Automatisierungen, Wissensassistenten und individuelle Systeme für Unternehmen, vom Start-up bis zum Konzern.
Transkript anzeigen
00:01:54: Alle reden über KI und fast niemand setzt sie richtig ~ Und
00:01:58: in einer regulierten Branche wie der unseren ist die Frage nicht nur wie,
00:02:03: sondern auch wie weit darf ich überhaupt gehen?
00:02:06: Und damit herzlich willkommen zum heutigen Weck-up-Call.
00:02:09: Mein heutiger Gast baut genau das für Unternehmen.
00:02:13: Systeme, Arbeit abnehmen, Prozesse automatisieren und ganz viel Zeit zurückgeben.
00:02:19: Er ist Maschinenbauingenieur, Gründer von Apex Consulting und er
00:02:24: und sein Hammer Team, dazu aber später mehr,
00:02:27: haben nach eigenen Angaben über 200 KI-Projekte umgesetzt.
00:02:31: Ich arbeite selber auch sehr gerne mit ihm zusammen und ein großer Teil meines
00:02:36: Setups läuft genau über diese Automatisierungen.
00:02:40: Und damit herzlich willkommen
00:02:42: Josef Morath. Guten Morgen.
00:02:44: Vielen, vielen
00:02:45: Dank für die Einladung, Alex.
00:02:46: Freut mich.
00:02:48: Ich freue mich auch, dass wir heute über dieses wichtige Thema sprechen.
00:02:53: Bevor wir aber über KI reden,
00:02:55: möchten wir natürlich auch noch mal wissen,
00:02:59: wie dein Werdegang war, wie du da hingekommen bist,
00:03:02: was du heute machst. Also gib uns da doch mal ein paar Einblicke
00:03:06: in deine Heldenreise.
00:03:08: Ich versuch's kurz zu halten, weil die Heldene Reise ist relativ lang.
00:03:13: Also ich komm ursprünglich aus Deutschland.
00:03:15: Wie viele wahrscheinlich wissen,
00:03:16: ich sitze momentan in Eindhoven,
00:03:17: in den Niederlanden. Einfach familiär bedingt.
00:03:21: Genau, bin eigentlich in Karlsruhe geboren,
00:03:23: dort aufgewachsen, zumindest in der Nähe.
00:03:24: Hab am KIT, im Karlsruhe Institut für Technologie Maschinenbau studiert.
00:03:28: Ganz klassisch, sag ich mal, klassisch Maschinenbau.
00:03:30: Mhm.
00:03:30: Bachelor Master gemacht, Bachelor auf den Bereich Strukturmechanik fokussiert.
00:03:35: Also wie verhalten sich Bauteile unter bestimmten Lasten?
00:03:38: Brücken, andere Strukturen und so weiter und so fort.
00:03:40: hab dann eigentlich im Master...
00:03:40: Okay, verrückt. Ich hab damit nichts zu tun.
00:03:41: Hab dann eigentlich im Master...
00:03:43: Nichts völlig, also es ist eigentlich,
00:03:45: man denkt gar nicht drüber nach im Alltag,
00:03:46: aber zum Beispiel, wir können verschiedene Objekte in einer Standlast,
00:03:48: in einer Last standhalten, wie zum Beispiel einer Brücke,
00:03:52: Da gibt es ja in der Physik dieses berühmte Beispiel von der Tacoma Narrows Bridge.
00:03:56: Sagt vielen wahrscheinlich was.
00:03:57: Diese eine Brücke, die komplett crazy war und sich bewegt hat und
00:04:01: am Endeffekt dann kaputt gegangen ist.
00:04:03: Da gibt es verschiedene
00:04:03: Okay.
00:04:03: Phänomene in der Physik oder im Maschinenbau,
00:04:05: die man dann analysieren kann,
00:04:07: warum ist das passiert und so weiter und so fort.
00:04:08: Und damit beschäftigt sich eigentlich die Strukturmechanik,
00:04:11: aber auch die Strömungsmechanik.
00:04:13: Und das habe ich an dem Master vertieft,
00:04:14: also Bachelor Strukturmechanik und dann am Master Strömungsmechanik.
00:04:18: Als du das studiert hast, also wann war das ungefähr?
00:04:22: Hol uns mal zeitlich ab.
00:04:23: angefangen 2.13 roundabout
00:04:26: Mhm.
00:04:27: genau ist jetzt auch schon ein bisschen her 2.13 soweit ich weiß
00:04:30: Und was war dein Plan, als du das studiert hast,
00:04:33: was du damit mal machen willst?
00:04:36: Ingenieur und der
00:04:38: Okay.
00:04:38: Plan war damals bei, also war zumindest die Vision damals bei Porsche
00:04:42: zu arbeiten als Aerodynamik Ingenieur oder bei AMG.
00:04:45: Genau das
00:04:45: Okay, cool. Also du bist
00:04:47: auch, du bist also auch offenbar Autofan.
00:04:50: Das können wir ja später noch vertiefen.
00:04:51: Genau, genau,
00:04:53: Und wie gesagt, Strukturmechanik und dann das Pandor eigentlich,
00:04:55: ist dazu die Strömungsmechanik im Master und habe dann dort wirklich,
00:04:58: sage ich mal, hardcore mathematische Sachen vertieft,
00:05:00: also Thema Turbulenzmodellierung.
00:05:02: Wie ist Turbulenz zu verstehen?
00:05:04: Was bedeutet Wirbelablösung? Wie kann man diese Wirbel definieren mathematisch?
00:05:07: Und was bedeutet eigentlich Aerodynamik?
00:05:10: Zum Beispiel an
00:05:10: Mhm.
00:05:11: ein Formel-1-Fahrzeug gemessen oder generell an Objekten wie einem Flugzeug,
00:05:15: sage ich mal. Genau, und dann...
00:05:17: Okay,
00:05:17: ist ja, dagegen ist ja, sorry,
00:05:20: wenn ich ganz kurz mal einhacke.
00:05:20: Alles gut.
00:05:22: Ich meine, viele unserer Hörer sind ja auch sehr mathematisch unterwegs,
00:05:25: Portfolio-Manager, etc. Aber ich glaube,
00:05:28: gegen das, was du da gerade erzählst,
00:05:30: ist Portfoliotheorie relativ einfach.
00:05:34: Es kommt
00:05:34: darauf an, jeder hat seine Genius-Zone,
00:05:36: Mhm.
00:05:37: sag ich mal. Aber für mich war das wirklich damals 9 plus Ultra,
00:05:39: hat extrem viel Spaß gemacht,
00:05:41: extrem spannende und richtig geile,
00:05:43: interessante Fächer. Und hat mich als Master am Ende dazu entschieden,
00:05:46: im Bereich Machine Learning zu machen.
00:05:48: Machine Learning, Deep Learning,
00:05:49: also ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz.
00:05:51: Mhm.
00:05:51: Man spricht
00:05:52: ja immer heute von der KI und meint damit die Large-Language-Modelle
00:05:56: wie Chatchipity und z.B. Claude.
00:05:58: Mhm.
00:05:59: Aber im Endeffekt ist AI ein richtig großer Bereich,
00:06:01: wo Machine Learning mit reinfällt,
00:06:02: Deep Learning.
00:06:03: Das sogenannte Reinforcement Learning,
00:06:05: Natural Language Processing, was es damals schon gab mit Hey Google.
00:06:08: Zum Beispiel, jetzt muss ich nur aufpassen,
00:06:10: dass wenn die Podcastserre
00:06:10: Mhm.
00:06:11: irgendwie ein Google Device haben,
00:06:12: dass es nicht losgeht. Relativ unwahrscheinlich.
00:06:16: Aber anyway. Genau, hab dann eigentlich da Machine Learning vertieft zum ersten Mal,
00:06:20: bevor es eigentlich Hype war. Das heißt,
00:06:22: die Aufgabe war folgende. Ich hab jetzt ein Objekt,
00:06:24: zum Beispiel hier einen Fahrzeugschlüssel oder ein
00:06:26: Mhm.
00:06:27: relativ bekanntes Maschinenbauobjekt.
00:06:28: Die Kamera soll mal das Objekt fahren und so lange trainiert werden.
00:06:33: bis es versteht, das Objekt ist zum Beispiel eine Kurbelwelle,
00:06:35: eine Schraube, eine Mutter und so weiter und so fort.
00:06:38: Das habe ich damals ganz normal in Python gecodet,
00:06:40: also bevor es eigentlich noch Generative AI gab,
00:06:42: also oder Claude, was eigentlich schon eine Code runtergeschrieben hat,
00:06:45: habe ich damals noch klassisch Zeile für Zeile,
00:06:47: Code für Code Zeile eigentlich runtergeschrieben in Python damals noch.
00:06:51: Genau, so bin ich eigentlich in das Thema AI reingerutscht.
00:06:56: Und wie bist du dann dazu gekommen,
00:06:59: deine eigene Firma zu bauen? es gibt da ja auch dieses eine coole Bild,
00:07:04: was du letztens auf LinkedIn geteilt hast.
00:07:06: Das blenden wir dann an der Stelle auch im Video ein,
00:07:10: wo du quasi auf dem Boden sitzt mit dem Laptop,
00:07:13: auf dem Schoß und zwischen Umzugskartons und so.
00:07:17: wie war so dein Werdegang dann nach dem Studium?
00:07:19: Weil ich meine, ich habe jetzt
00:07:22: nicht an der Elite-Uni, wie du studiert sozusagen.
00:07:25: Und das Kit ist ja auch eben für seinen exzellenten Ruf bekannt.
00:07:29: Also du konntest dir doch wahrscheinlich die Jobs danach aussuchen.
00:07:34: Pretty much. Also das war so, dass ich
00:07:35: Mhm.
00:07:36: eigentlich schon während des Studiums sehr viel
00:07:37: in Anführungszeichen gehasselt habe.
00:07:38: Also ich habe sehr, viele Jobs inne gehabt am Lehrstuhl.
00:07:42: Habe zum Beispiel
00:07:42: Hm?
00:07:43: Studenten beigebracht, wie sie bestimmte mathematische Probleme lösen
00:07:46: mit Programmiersoftware. Genau und hab da,
00:07:49: also wenn man auf mein LinkedIn geht und einfach auf Experiences geht,
00:07:51: sieht man eigentlich alle Stellen,
00:07:52: ich inne hatte seit 2013 eigentlich.
00:07:55: Mhm.
00:07:55: Und es
00:07:55: waren insgesamt bestimmt 15 oder 20 akademische,
00:07:59: ja sag ich mal so, Stellen, die ich besetzt hatte.
00:08:00: Mhm.
00:08:01: und habe parallel dazu schon in der Industrie gearbeitet.
00:08:03: Heißt, ich habe für einen Simulation-Startup damals gearbeitet in München.
00:08:06: Mhm.
00:08:06: Und insgesamt
00:08:07: dann für fast 5,5 Jahre, fast 6 Jahre.
00:08:09: Und habe dann während meiner Studienzeit auch geswitcht.
00:08:12: Heißt, ich bin von dem Startup in München geswitcht zu einem Startup in London.
00:08:16: Was ich mit dem Thema KI beschäftigt hat,
00:08:18: und zwar KI für die Automotive-Branche.
00:08:20: Mhm.
00:08:20: Was
00:08:21: sehr spannend war. Das heißt,
00:08:22: ich bin dort erstmal in Berührung gekommen mit AI für,
00:08:26: sag ich mal, das Real Life. Also wie benutzen das Ingenieure tatsächlich
00:08:29: in der Automotive-Branche?
00:08:31: Dann kommen eigentlich schon die Probleme.
00:08:33: zwar, benutzen Ingenieure eigentlich KI?
00:08:36: Was ist KI? Was kann KI nicht?
00:08:37: Da gibt es ja dieses berühmte Ganschalt,
00:08:39: was ich auch mal in einem Video aufgezeichnet hatte.
00:08:41: Und zwar, dass man sich erstmal klarmacht,
00:08:43: KI kann sehr, viel. KI kann aber auch sehr,
00:08:46: viel nicht. Und ich glaube, wenn man in Leitplanken denkt und weiß eigentlich,
00:08:49: was KI nicht kann, ist es viel,
00:08:50: viel wichtiger. Weil alles andere kann ich dann umsetzen.
00:08:52: Das weiß ich ja zumindest. Und dann muss ich nur noch die Frage beantworten,
00:08:55: wie.
00:08:56: Aber was ich nicht lösen kann oder beantworten kann,
00:08:58: das ist, glaube ich, die viel wichtigere Frage,
00:08:59: weil ich glaube, Leute haben immer diese,
00:09:01: vor allem, sie halt viele Nachrichten schauen oder auf LinkedIn sich einloggen,
00:09:04: dieses Thema Shiny Object, ist alles machbar,
00:09:07: alles wird uns zerstören und so weiter und so fort.
00:09:09: Also praktisch diese Utopie. Und dass man da mal wirklich so einen klaren Strich
00:09:12: zieht und sagt, hey, stopp, das geht auf jeden Fall nicht.
00:09:15: Und das geht, dass da Leute eine gewisse Awareness entwickeln.
00:09:17: Die habe ich zum Glück entwickelt in diesem Startup
00:09:19: Hm?
00:09:20: in London. genau, wie kam ich dann ins Business?
00:09:24: Und zwar durch
00:09:25: ... oft in Clash mit Managern ...
00:09:27: ... oder Leute, die mich praktisch geführt haben oder führen wollten ...
00:09:29: und ich habe andere Ideen
00:09:29: Aha, erzähl!
00:09:30: hatten. Genau, ich hatte eigentlich immer andere Ideen ...
00:09:32: und sie haben mir immer erzählt,
00:09:34: wie Marketing gehen muss und Product und so weiter und so fort.
00:09:36: Dann dachte ich mir, ich weiß es besser ...
00:09:38: ... und habe
00:09:38: Hehehehehe
00:09:39: mich dann praktisch selbst gechallengt ...
00:09:40: und habe dann ... ... ... Anfang 23,
00:09:43: Ende 22 dann mit Apex gestartet.
00:09:49: Das waren die Bilder,
00:09:53: wo du auf dem Boden sitzt mit dem Laptop.
00:09:55: Das war die Zeit.
00:09:57: Genau, eigentlich kurz nachdem ich nach Holland bin,
00:09:59: ich gedacht, okay, no risk, no fun.
00:10:02: Und hab mich dann praktisch dazu entschieden,
00:10:04: während des Jobs schon parallel mein Business hochzuziehen.
00:10:07: deshalb auch, das kam das Bild zustande,
00:10:08: während Umzugskartons
00:10:09: Mhm.
00:10:09: hin und her geschoben wurden, saß ich auf dem Boden,
00:10:12: das war damals ein Fliesenkarton,
00:10:13: da war ein Fliesen drin. Hab dann gedacht,
00:10:15: wir haben noch keinen Stuhl, ich setz mich da hin und versuch,
00:10:17: Akquise zu machen. Damals über LinkedIn.
00:10:19: Hab wirklich ungelogen, ich glaub,
00:10:21: über 500 Leute angeschrieben auf LinkedIn.
00:10:24: Du hast ja auch wahnsinnig
00:10:24: Hey, hier ist mein Kanal.
00:10:25: viele Follower. Du hast ja auf LinkedIn so über 150.000.
00:10:29: Also, ist richtig krass, Also,
00:10:32: da, du bist ja da schon fast ein sogenannter Influencer,
00:10:36: auch wenn ich das Wort überhaupt nicht mag.
00:10:38: Aber ja, ja, spannend. Okay, wie würden dich denn Menschen beschreiben,
00:10:43: die dich nur privat kennen?
00:10:48: Ambitioniert, vielleicht mal ein paar Worte zusammenzufassen.
00:10:51: Ambitioniert. Nervig.
00:10:54: Immer am Druck machen. Speed of implementation.
00:10:58: mag also, also wenn etwas langsam läuft,
00:11:01: gar nicht. Du weißt es wahrscheinlich.
00:11:02: Mhm.
00:11:03: Ich spärm direkt, wenn irgendwas in der Gruppe passiert,
00:11:05: in der WhatsApp-Gruppe von uns,
00:11:05: da können wir später nochmal drüber reden,
00:11:07: direkt
00:11:07: Ja.
00:11:07: pressure. In BioBemian Select direkt pressure.
00:11:10: Ansonsten,
00:11:10: Ja, ja, ich merke das ja auch,
00:11:11: ja.
00:11:13: wie würdest du mich beschreiben?
00:11:15: Ich drehe mal die Frage
00:11:16: Ich kenne dich ja privat kaum bis jetzt,
00:11:18: Ja.
00:11:19: ich kenne es halt vor allen Dingen geschäftlich und da muss ich natürlich sagen,
00:11:24: absolut schnell, also die Delivery unfassbar,
00:11:30: ihr seid schneller im Entwickeln als ich Feedbacken kann sozusagen,
00:11:33: also es ist absolut crazy.
00:11:37: Von daher, das finde ich super.
00:11:39: Aber wir sprechen gleich nochmal über die ganzen Themen,
00:11:42: was wir genau zusammen machen,
00:11:44: wie das aussieht. Also wir wollen auch heute ja ein bisschen Inspiration geben für
00:11:49: das ganze Thema, gerade auch in unserer Branche.
00:11:52: Also du arbeitest ja auch für andere regulierte Unternehmen.
00:11:57: Also das heißt, du kennst dich ja auch ein bisschen da aus,
00:12:00: weißt worauf man achten muss.
00:12:01: Auch so Themen wie
00:12:03: Es ist ja immer so ein Stichwort Cloud Act und Co.
00:12:06: Es läuft ja auch immer wieder mal rüber.
00:12:10: Vielleicht noch zum Thema Autos,
00:12:14: weil wir gerade einfach mal drüber reden müssen.
00:12:16: Was hältst von dem fliegenden Tesla?
00:12:20: Sehr gutes Marketing. Ich finde es cool,
00:12:24: die Frage zu beantworten. Aber ich denke,
00:12:27: war auch sehr viel Marketing. Ebenfalls Porsche auch parallel dazu natürlich sein
00:12:30: Modell gelounge hat.
00:12:31: Mhm.
00:12:34: Man kann davon ausgehen, dass es in Production auf jeden Fall gehen wird,
00:12:36: so wie ich Elon kenne. Man kann irgendwelche Vorbestellungen tätigen,
00:12:39: aber ob das dann geteild wird bis 2030,
00:12:42: let's see. Ist ja immer so eine Sache.
00:12:43: Und ob es dann überhaupt
00:12:45: ja auch auf der öffentlichen Straße erlaubt wird,
00:12:47: ist ja auch noch mal so eine Sache.
00:12:48: Korrekt, korrekt.
00:12:49: Aber marketingmäßig auf jeden Fall gut gemacht.
00:12:54: Das hat er tatsächlich drauf.
00:12:58: Genau. Jetzt wollen wir noch mal schauen,
00:13:02: also zum Thema
00:13:03: Du hattest ja jetzt schon gesagt,
00:13:04: du hast dich mit so ein paar deiner Chefs dann angelegt.
00:13:07: Du hast gesagt, du kannst es besser.
00:13:09: Das ist natürlich auch mutig.
00:13:11: Ja, ganz klar. Ich kenne das aber auch.
00:13:13: Irgendwann kam bei mir ja auch der Punkt,
00:13:14: wo ich gesagt habe, na ja, ich habe auch Ideen.
00:13:17: Ich glaube auch, dass ich bestimmte Dinge besser kann als der ein oder andere Chef,
00:13:21: den ich hatte oder zumindest auch außerhalb der Company,
00:13:25: des Company-Corsets. Also du kennst ja auch Konzerne.
00:13:28: Du weißt ja auch, wie Konzerne arbeiten.
00:13:30: Du hast ja auch teilweise Konzernkunden.
00:13:33: Was natürlich absolut in dem Fall für dich spricht,
00:13:37: weil ich weiß selber, wie hart Konzerne arbeiten mit ihren Lieferanten,
00:13:41: was man für Anforderungen erfüllen muss und so weiter und so fort.
00:13:46: Aber ich kenne natürlich das Thema,
00:13:47: wenn man sagt, man möchte auch mal außerhalb von einem Konzernkorsett Dinge
00:13:51: schnell umsetzen.
00:13:54: Was hast du aber damals gesehen,
00:13:56: was andere nicht gesehen haben?
00:13:57: Weil ich sage mal so, es gibt ja jetzt an jeder Ecke
00:14:01: Eine KI-Agentur und jede, ich meine,
00:14:04: auch nahezu jede Werbeagentur verkauft mittlerweile,
00:14:07: hey, wir machen auch KI und so.
00:14:10: Aber was hast du damals gesehen,
00:14:11: was andere noch nicht gesehen haben?
00:14:13: Und was ist deswegen auch dein Vorsprung?
00:14:16: glaube auch damals, das hat angefangen eben schon vor der Masterarbeit,
00:14:18: Alex, das ist glaube ich auch eine sehr,
00:14:19: sehr nice Frage, zu sehen, dass die Technologie disruptiv ist,
00:14:24: transformativ und zu wissen, dass es irgendwann so krass sein wird aufgrund
00:14:28: der Entwicklung im Bereich GPUs und so weiter und so fort,
00:14:30: dass es eigentlich unabdingbar ist und es muss so kommen,
00:14:33: dass KI auf jeden Fall ein absoluter Gamechanger wird.
00:14:35: Dass die Blase...
00:14:35: Was ist ein
00:14:36: GPU? Sorry, da muss ich jetzt einfach mal fragen.
00:14:39: Ich weiß es nicht.
00:14:41: Es gibt ja CPU und GPUs. Und GPUs sind praktisch...
00:14:44: Man benutzt eigentlich Grafikkarten dafür.
00:14:45: Das ist eine Art Architektur, man dafür benutzt,
00:14:47: mathematische Operationen schnell kalkulieren zu können.
00:14:50: gibt halt... Das eine hat Vorteile,
00:14:51: das andere hat Nachteile. Und man benutzt eigentlich GPUs dafür,
00:14:54: ~ solche Probleme zu lösen im Bereich AI allgemein.
00:14:58: Mhm.
00:14:58: Hat damals angefangen beim Thema Deep Learning,
00:15:00: also Tieferstlernen. Das bei mir angefangen mit Bilderkennung.
00:15:04: Ganz klassisch Katzen, Hunde. Du trainierst ein neuronales Netzwerk
00:15:06: auf Katzen und Hunde. Bilder musst du dann eben erkennen.
00:15:08: Ist das jetzt ein Hund?
00:15:09: Oder ist es eine Katze zum Beispiel?
00:15:11: Oder was für ein Typ von Hund ist es zum Beispiel?
00:15:13: Und dann gibt es das
00:15:13: Mhm.
00:15:14: sogenannte Tiefe-Lernen. Deshalb hat man halt so neuronale Netze,
00:15:17: die praktisch versuchen, das Gehirn praktisch zu mimiken.
00:15:21: Das heißt, man versucht,
00:15:21: Mhm.
00:15:22: das Gehirn nachzubauen mit Neuronen.
00:15:25: Und das hat man damals gemacht,
00:15:26: in den eigentlich 2000er Jahren.
00:15:28: Da gibt es auch verschiedene akademische Paper dazu.
00:15:30: Fängt eigentlich an mit dem sogenannten Perceptron.
00:15:32: 1950, wenn ich nicht komplett falsch liege.
00:15:35: Und im Perceptron, da war schon die erste Idee so,
00:15:36: wie kann ich einen Neuron eines menschlichen Gehirns nachbauen
00:15:39: mit einem sogenannten Perceptron?
00:15:40: Und genau,
00:15:41: Mhm.
00:15:41: und dann hat die Entwicklung einfach ist weitergelaufen.
00:15:43: Und dann hat man sich irgendwann dazu entschieden,
00:15:45: diese ganzen Matrix-Operationen mathematisch betrachtet,
00:15:47: dass sie eigentlich auf einer GPU besser laufen als auf einer CPU.
00:15:51: genau, die ganzen Entwicklungen im Bereich Murches Gesetz,
00:15:55: dass praktisch die Anzahl der Transistoren sich eigentlich alle
00:15:58: 18 Monate verdoppelt. Das ist ja fast
00:15:59: Mhm.
00:16:00: eigentlich nicht mehr aufzuhalten.
00:16:00: Klar gibt es physikalische Limits,
00:16:02: Mhm.
00:16:02: dass man irgendwann auf einem bestimmten
00:16:04: auf einer bestimmten Fläche nicht mehr Transistoren bauen kann.
00:16:07: Da gibt es ein physikalisches Limit,
00:16:08: aber soweit sieht die
00:16:10: Mhm.
00:16:10: Entwicklung aus, dass es immer performanter wird,
00:16:12: die ganzen GPOs und ganzen Chips.
00:16:14: Long story
00:16:14: Okay.
00:16:14: short, das weiß man eigentlich,
00:16:15: wenn man sich bisschen mit Physik und IT auskennt.
00:16:18: Und da habe ich damals schon gedacht,
00:16:19: ja, ist jetzt schon sechs, sieben Jahre her seit der Masterarbeit.
00:16:24: Okay, das muss auf jeden Fall eine krasse Technologie werden.
00:16:26: Wird auch noch viel, krasser, meiner Meinung nach.
00:16:28: Also in den nächsten ein, zwei Jahren.
00:16:29: Wenn wir wahrscheinlich AI-Modelle sehen,
00:16:31: von Anthropic und von OpenAI, die noch viel krasser sind,
00:16:34: noch viel krassere Dinge können,
00:16:35: jetzt fängt es ja auch
00:16:35: Mhm.
00:16:36: schon an mit dem Reverse-Ingenieren von Software.
00:16:38: Also ich sage zum Beispiel einer KI,
00:16:39: reverse-Ingeniere mir bitte Riverside oder die Software oder Adobe.
00:16:42: Oder Adobe haben wir gerade alle erlebt.
00:16:45: Genau. Und es muss ja nicht mal eins
00:16:47: zu eins repliziert werden, sondern einfach nur die basic features,
00:16:50: dass die repliziert werden. Und auf
00:16:51: Mhm.
00:16:52: jeden Fall, deine Frage zu beantworten,
00:16:54: was ich gesehen habe, ich habe einfach gewusst,
00:16:55: dass AI extrem stark wird und dass ich mich da einnisten muss
00:16:58: in dieses Business-Modell.
00:17:00: und hab dann Ende 22 Anfang 23 gedacht,
00:17:03: okay, let's go. Wir fangen so langsam an mit dem Implementieren
00:17:06: von regelbasierten Automations,
00:17:08: Stichwort Zapierprozesse, N8N und so weiter und so fort.
00:17:12: Hab da praktisch Fuß gefasst und hab mir nach und nach die Case Studies aufgebaut,
00:17:16: sehr, sehr krasse Cases implementiert,
00:17:18: Voice AI, Chatbots, Knowledge Basis implementiert.
00:17:21: Es geht nicht nur darum, AI zu implementieren,
00:17:23: es geht auch darum zu verstehen,
00:17:24: es gibt drei Phasen. Das sogenannte Prä-Processing,
00:17:27: das Processing und das Post-Processing,
00:17:28: das heißt ...
00:17:29: Mhm.
00:17:29: Wie säubere ich meine Daten? Gibt es überhaupt Daten?
00:17:32: Habe ich ein Data Lake? Und welches Modell muss ich benutzen,
00:17:35: diese Daten zu verarbeiten? Und die Verarbeitung der Daten findet dann einen zweiten
00:17:39: Schritt statt. Also welches Modell benutze ich?
00:17:40: Welche Architektur baue ich, diese Daten zu verarbeiten?
00:17:43: Und Schritt Nummer drei, wie zeige ich mir das an?
00:17:46: Also wie lässt es mir anzeigen im Sinne von dem Post-Processing,
00:17:48: also KPI's, wichtig sind? Was ist der Output?
00:17:51: Weil wie jeder weiß, garbage in equals garbage out.
00:17:53: Das heißt, wenn ich
00:17:54: Mhm.
00:17:54: schlechte Daten reinschmeiße,
00:17:55: kommen auch schlechte Daten raus.
00:17:56: Das heißt...
00:17:57: Da eine saubere Architektur zu bauen und wirklich das sauber aufzusetzen gemäß
00:18:00: DSGVO und andere weitere Regularien ist glaube ich so die krux an der Sache
00:18:05: und das kann nicht jeder. Und da weiß ich eigentlich,
00:18:07: dass wir da federführend sind in dem Bereich.
00:18:10: Ja, genau. Und was war dein erstes Automatisierungsprojekt?
00:18:16: Kannst wahrscheinlich noch sagen.
00:18:18: Und was hast du daraus gelernt?
00:18:21: Soweit ich weiß, war das Automation-Projekt damals bei einem ersten Kunden
00:18:24: das Thema. Ein Lied bucht sich in einen Termin bei Calendly und ist dann darauf
00:18:29: Mhm.
00:18:29: basierend an anderen Automation-Triggers,
00:18:31: wie zum Beispiel im Slack wird jemand benachrichtigt,
00:18:33: also das Team wird benachrichtigt und der Lied beispielsweise vorqualifiziert.
00:18:36: z.B.
00:18:37: Mhm.
00:18:38: Alex bucht jetzt einen Call mit der Webseite und ich muss halt vorqualifizieren,
00:18:41: hey gemäß der Webseite von Alex passt dieser Lied zu meinem Goldstandard,
00:18:44: sag ich mal. Sehr, einfache Automation,
00:18:45: Mhm. Ja.
00:18:47: aber war damals schon so wow.
00:18:49: Das wissen heute immer noch viele nicht,
00:18:50: dass es eigentlich geht oder machbar ist.
00:18:52: Ich erzähl später noch ein paar mindblowing Sachen,
00:18:55: die ihr ja auch schon für mich umgesetzt habt.
00:18:58: Das ist natürlich auch super.
00:19:01: Und manchmal, du hast es selber gesagt,
00:19:03: es die Sachen, die ihr gar nicht auf dem Schirm habt,
00:19:05: dass die in Pain sind.
00:19:08: Aber da kommen wir dann gleich noch zu.
00:19:11: Was war einer der größten Irrtümer,
00:19:13: die du anfänglich über KI auch hattest?
00:19:16: Wenn du welche hattest.
00:19:19: Oder was würdest du
00:19:19: Ich glaube...
00:19:20: sagen, ist einer der größten Irrtümer,
00:19:22: was die meisten Menschen da draußen haben über KI?
00:19:25: ~ die erste Frage zu beantworten,
00:19:27: ich eine sehr geile Frage, Alex.
00:19:29: Ich glaube, ich hatte nicht so viele Irrtümer,
00:19:31: weil dadurch, dass ich im Start-up war,
00:19:33: Mhm.
00:19:34: hat sich die Frage dadurch schon erübrigt.
00:19:36: Ich musste
00:19:36: Mhm.
00:19:37: damals eigentlich Posts schreiben oder Blogartikel oder Trainingsmaterial aufnehmen
00:19:42: für Kunden, ~ diese Misconceptions aus dem Weg zu räumen.
00:19:47: Mhm.
00:19:47: Und die klassischen
00:19:50: Misconceptions, die klassischen Irrtümer sind zum einen,
00:19:53: dass ich nicht so viel Daten brauche.
00:19:55: Das ist heute im Zeitalter vom Generativer KI im Bereich Large Language Modelle
00:19:58: vielleicht der Fall, weil es ja schon bereits auf vielen Daten trainiert ist.
00:20:01: Trotzdem brauche ich Unternehmenskontext.
00:20:03: Also ich glaube, ein großer
00:20:04: Mhm.
00:20:04: Irrtum ist, ich brauche keine Daten,
00:20:06: das DKI weiß schon, was mein Unternehmen bedeutet,
00:20:09: was für Wissen wir haben und weiter und so fort.
00:20:11: ist ein großer Irrtum, ein großer Irrglaube,
00:20:12: Mhm.
00:20:13: weil man muss erstmal Daten sammeln,
00:20:15: weil ohne Daten kein Kontext. Ich kann halt
00:20:17: Mhm.
00:20:17: irgendwas prompten in einem Large Language Modell,
00:20:19: aber ohne Kontext, diesen Bezug zu meiner Company kann man es schon fast vergessen.
00:20:23: Deswegen so viel dazu. Ich mache da glaube ich mal demnächst eine eigene Serie
00:20:28: draus. Diese ganzen Dudes da draußen,
00:20:32: die gerade mal, ich sag mal, Abitur gemacht haben
00:20:34: und dann irgendwelche Unternehmens-Analyse-Promps oder Business-Modell-Promps oder
00:20:41: Claude wie McKinsey verkaufen.
00:20:45: Ich lese dann immer, wer kommentiert darunter?
00:20:48: Und ich muss wirklich sagen, das sind alles
00:20:50: Idioten. Also wer unter sowas kommentiert,
00:20:53: der outet sich. Das wäre eigentlich für euch eine gute Sache,
00:20:57: die alle mal anzuschreiben, weil es ja tendenziell Kunden für euch wären,
00:21:02: weil es ja ganz klar zeigt, jeder der da kommentiert hat keinen Plan,
00:21:06: eigene Strategie und outet sich dann für alle anderen und das sind dann immer
00:21:10: die Kunden, die zu mir sagen
00:21:11: Ich kriege auf LinkedIn immer nur Leute angezeigt,
00:21:14: die mir was verkaufen wollen. Dann gucke ich mir an,
00:21:17: wo die Leute kommentiert haben.
00:21:19: Dann sage ich, klar, du hast eine Einladung an 1 Mrd.
00:21:22: Menschen gegeben, dass du keinen Plan hast.
00:21:25: Also, ja, egal, ist ein anderes Thema.
00:21:27: Aber ja, mach du mal weiter.
00:21:30: Aber ich glaube, ist ein gutes Thema,
00:21:32: Alex, weil diese
00:21:34: KI-Bubble, dass man einfach solche Skills verkauft oder Prompts oder whatever,
00:21:39: Ja, Prompt kopieren?
00:21:39: das kommt ja meistens von Leuten.
00:21:40: so ein Quatsch.
00:21:42: Das kommt ja aber meistens von Leuten,
00:21:43: keinen Plan haben von dem Thema.
00:21:44: Also ich kommentiere das und das.
00:21:46: Ich mache es ja auch ab und zu.
00:21:47: ich gebe ja dann Lead Magneten raus,
00:21:49: die wirklich so Hand und Fuß haben,
00:21:51: wo drin steht, hey, das musst du beachten,
00:21:52: dann das oder das
00:21:53: Ja.
00:21:53: musst du tun, AI First zu denken und zu werden.
00:21:56: Mhm.
00:21:56: Aber wenn ich mir diese ganzen KI Influencer anschaue,
00:21:58: ist halt eine Make-Money-Opportunity.
00:21:59: Ich verstehe es in gewisser Weise.
00:22:01: Aber das große Problem, das sehe ich auch in meinen Sales Calls dann,
00:22:03: wenn Leute bei mir landen, ist,
00:22:05: ich wurde drei, viermal verbrannt,
00:22:07: auch von einer Agentur.
00:22:08: Yusef, warum soll ich jetzt dir vertrauen?
00:22:10: Da muss ich erst mal 2-3 Stunden Einbahnbehandlung machen,
00:22:12: denen zu zeigen, wir haben Logos,
00:22:15: haben Fallstudien, haben schon mehrere Millionen Euro eigentlich eingespart
00:22:19: an Return on Invest, damit die Leute auch wirklich
00:22:21: mal wieder vertrauen zurückgewinnen.
00:22:22: Und das ist halt ein extremer Pain,
00:22:22: Ja, Ja.
00:22:24: auch von mir dann.
00:22:27: Ja und dann halt die Marketing Agenturen,
00:22:29: die eigentlich Branding und Design machen,
00:22:31: die jetzt auf einmal sagen, ja wir machen auch KI und ich denke mir so,
00:22:34: nein macht ihr nicht, macht ihr gar nicht,
00:22:36: auf keinen Fall. Aber gut, ist auch so ein Thema.
00:22:41: Genau. Was war denn dann die Gründungsvision von APEX oder
00:22:46: was ist so generell, ohne dass du natürlich irgendwelche Geheimnisse verrätst,
00:22:50: ist klar, aber was ist so deine Long-Term Vision?
00:22:54: Die Long-Term-Vision ist definitiv,
00:22:56: dass wir 1000 Unternehmen minimum transformieren.
00:22:59: Das können Coaches, Berater, Dienstleister,
00:23:00: Experten sein, Agenturenhaber,
00:23:02: klassischer Mittelstand, also KMU,
00:23:04: aber auch Enterprise-Kunden, weil ich der festen Überzeugung
00:23:06: Mhm.
00:23:07: bin, also ich sehe ja die Konkurrenz in Anführungszeichen,
00:23:10: auch Leute, die eigentlich schon,
00:23:11: ich sag mal, renommierte Unternehmen konsultieren,
00:23:13: wie Porsche beispielsweise, dann schaue ich mir die Website an,
00:23:16: die Blogposts, veröffentlicht werden oder die Podcasts und denke mir so,
00:23:19: no way, also das kann es nicht sein,
00:23:21: das kann nicht der Standard of Excellence sein.
00:23:24: Mhm.
00:23:24: Und
00:23:24: dann denke ich mir, das kann ich definitiv besser.
00:23:26: Und die Vision ist definitiv, ...
00:23:28: Minimum 1000 Unternehmen zu transformieren ...
00:23:30: und praktisch die Go-To-Brand zu werden.
00:23:32: Deshalb auch der Name Apex, ...
00:23:33: ... Apex Predator, praktisch der Pinnacle,
00:23:36: die Spitze im Bereich künstliche Intelligenz,
00:23:38: ... Unternehmen
00:23:38: Mhm.
00:23:39: da voranzubringen ... und wirklich auch zu transformieren und zu digitalisieren.
00:23:42: Und AI First zu denken natürlich.
00:23:44: Ja, genau. Und du bist ja auch nicht mehr nur alleine.
00:23:49: Du hast ja auch jetzt ein Team aufgebaut.
00:23:52: Und ich, wie gesagt, habe ja auch hin und wieder immer wieder mit deinem Team
00:23:56: zu tun. Also alle absolut top,
00:23:59: ja. Sehr angenehm mitzuarbeiten.
00:24:02: Aber wie baust du dein Team auf?
00:24:05: Also wen habt ihr da so? Was sind das so für Profile?
00:24:07: Was sind das für Menschen? Erzähl doch mal,
00:24:11: wo du darauf dann achtest. Und ihr baut ja auch
00:24:13: glaube ich gerade immer weiter aus.
00:24:14: Das heißt, das wäre jetzt auch eine Werbemöglichkeit für dich.
00:24:18: Also wenn ihr jetzt Leute sucht,
00:24:19: kannst du es natürlich hier auch nochmal sagen,
00:24:22: wen genau.
00:24:23: Definitiv. Es wurden immer sehr,
00:24:24: gute Leute, sehr ambitionierte Leute.
00:24:26: Also was ich zum Beispiel gar nicht mag,
00:24:27: ist jetzt, darüber können wir diskutieren in den Kommentaren.
00:24:30: So, wenn jemand zu mir kommt und sagt Work-Life-Balance,
00:24:32: dann ist bei mir schon raus. Nine to five.
00:24:33: Nein to five. Nein to five, genau.
00:24:35: Genau. Er ist bei
00:24:36: mir schon raus. Und wie das Team aufgebaut?
00:24:38: Also ich bin Leitender Ingenieur.
00:24:39: Ich überblick alle Use-Cases und wenn irgendwas hakt oder hängt.
00:24:42: Und sind zu 80 Prozent erst mal Ingenieure.
00:24:45: Also Software-Ingenieure, top ausgebildete Leute.
00:24:49: Und haben da noch Marketing. Zwei Leute.
00:24:51: HR haben wir eine.
00:24:52: die sich ums HR kümmert, also praktisch ...
00:24:54: Hiring, Hiring Pipeline, schauen,
00:24:56: dass auch ... jeder versorgt ist innerhalb der Organisation ...
00:24:58: ... und haben drei Security Specialists,
00:25:00: weil ... im Zeitalter der künstlichen Intelligenz ...
00:25:02: ist natürlich Security ein sehr,
00:25:03: großer Aspekt. Da kann ich auch so ein paar Storys erzählen,
00:25:05: wo irgendwie KI-Agenturen Sachen gevibe-coded haben ...
00:25:08: und dann der API-Key vom eigenen Easy-Build-Account ...
00:25:11: ... in einem Interface liegt und man einfach sehen konnte,
00:25:14: ... ... wie Ausgaben, Einnahmen und dann denke ich mir so,
00:25:17: ... wenn du das für einen Kunden baust
00:25:19: und ihr habt zwischen Bankenwesen,
00:25:20: baust du da im Pharma-Bereich,
00:25:22: dann bist du schon raus. Das ist ein absoluter Killer für dein Unternehmen,
00:25:24: Ja, ja, du musst ja,
00:25:25: wenn sowas passiert.
00:25:27: wenn so was öffentlich wird, dann musst du das dann musst du das melden
00:25:31: bei der Aufsicht und so weiter.
00:25:32: Also das kann richtig, richtig teuer werden und auch richtig unangenehm,
00:25:36: weil Reputation ist gerade in dem Bereich immer noch das aller wertvollste.
00:25:40: Ja,
00:25:40: 100 %
00:25:42: okay. Genau. Was also klar,
00:25:46: jetzt hast du schon viel gesagt.
00:25:47: Was würdest du aber sagen? Nehmen wir mal jetzt nicht diese,
00:25:50: diese
00:25:51: ich sag mal unprofessionellen KI Agenturen,
00:25:53: sondern auch andere, die einen guten Job machen.
00:25:56: Was würdest du sagen, unterscheidet euch denn von diesen,
00:25:59: die auch KI Automations und Lösungen anbieten?
00:26:03: Was macht ihr noch mal besser als die anderen vernünftigen?
00:26:07: Über den ganzen Quatsch, es da gibt,
00:26:08: wir gar nicht dich mit vergleichen.
00:26:09: Definitiv.
00:26:10: Ich glaube, wir haben viel mehr Datenpunkte.
00:26:12: Also wir haben schon über 200 Projekte umgesetzt.
00:26:13: Es kann dann ein oder anderen geben,
00:26:14: der schon viel mehr umgesetzt hat.
00:26:16: wir decken halt eine ganze Bandbreite ab,
00:26:18: weil die meisten KI Agenturen da draußen oder IT-Spezialisten,
00:26:21: das spielen ja eine Nische oft.
00:26:23: Und wir sind eigentlich
00:26:23: Mhm.
00:26:24: gar nicht spitz positioniert, sondern wir machen alles von der Einbahnbude
00:26:26: bis hoch zum Enterprise-Unternehmen.
00:26:27: Das heißt, wir wissen genau direkt,
00:26:29: wo ist der Pain? Wo können wir ansetzen?
00:26:30: Wo gibt es zum Beispiel High-Leverage
00:26:31: Mhm.
00:26:32: oder High-Activity, was sag ich mal,
00:26:33: High-Value-Use-Cases, die man eigentlich dort im Unternehmen implementieren kann.
00:26:37: Was dann auch die Frage erübrigt bei Kunden oder die,
00:26:40: bei uns Kunde werden wollen, hire ich jetzt einen ITler oder einen
00:26:43: Wirtschaftsinformatiker.
00:26:43: Mhm.
00:26:44: Kann man machen? Ich finde den Hybridansatz auch sehr,
00:26:47: spannend, dass man sagt, die ITler arbeiten so die Tickets ab und APEX kümmern sich
00:26:51: die harten Brocken. Das gibt es auch oft,
00:26:54: weil ich leider sehe, dass
00:26:54: Mhm.
00:26:55: zum Beispiel auch KI-Agenturen auch schon die,
00:26:56: eigentlich gut sind oder Wirtschaftsinformatiker eigentlich gar nicht
00:26:59: den Speed of Implementation reinbringen,
00:27:01: was wieder so unser Pluspunkt ist.
00:27:03: Das heißt, wir haben extrem Feuer unterm Hintern.
00:27:03: Mhm.
00:27:05: Wir haben immer Druck auf dem System.
00:27:07: und schauen dementsprechend, dass die Use Cases schnell umgesetzt werden,
00:27:10: aber natürlich auch mit Qualität,
00:27:12: weil schnell bringt mir nichts,
00:27:13: wenn das System buggy ist, dauernd bricht,
00:27:16: Security nicht irgendwie Standards erfüllt.
00:27:19: Deswegen das ist auf jeden Fall unser USP.
00:27:22: Ja, und du hattest ja auch gesagt,
00:27:24: ihr arbeitet mit allen möglichen Firmen,
00:27:26: also vom Start-up bis zum Konzern.
00:27:29: Kannst du da ein paar Referenz-Cases nennen?
00:27:32: Namen, also ich meine, findet alle Logos auf der Webseite bei uns.
00:27:35: Das Standard
00:27:35: Mhm.
00:27:35: ist zum Beispiel Baulig Consulting,
00:27:37: ist eine sehr große Consultingfirma,
00:27:38: eine große Gruppe auch. Dann haben wir Siemens,
00:27:40: wir sind auch Siemens Technologie Partner,
00:27:42: mit denen wir zusammenarbeiten.
00:27:43: Ja, Respekt, das muss man erst mal schaffen.
00:27:46: Das können nicht viele von sich behaupten.
00:27:48: Dann haben wir noch weitere
00:27:48: Mhm.
00:27:48: Logos. gesagt, gerne auf der Webseite vorbeischauen.
00:27:50: Klassische Agenturen, Coaches,
00:27:51: Berater, Ernährungscoach.
00:27:54: Anwaltskanzleien habe ich auch gesehen.
00:27:56: Und da ist ja auch das Thema Daten und Vertraulichkeit ist ja auch ultra wichtig.
00:28:02: Vielen Dank
00:28:03: Oder auch man. Ich meine, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch dann,
00:28:08: aber gerade so Gesundheitscoaches oder auch Therapeuten und so was,
00:28:14: die hantieren ja auch mit sehr sensiblen Daten.
00:28:16: Also ich meine, die haben Daten vorliegen von Kunden über
00:28:21: Krankheiten, Gesundheit, Blutbilder etc.
00:28:24: Und ich meine, das sind ja Daten,
00:28:25: die ja noch einen höheren Datenschutz genießen als
00:28:27: die meisten anderen Datensätze,
00:28:30: die es so gibt. Im Finanzbereich,
00:28:33: ich weiß, du darfst über die Projekte nicht sprechen,
00:28:36: aber ich weiß, dass du auch für ein paar Firmen dort arbeitest.
00:28:40: Deswegen, das möchte ich an der Stelle nur noch mal sagen,
00:28:44: weil wir ja hier in der regulierten Branche sind und
00:28:47: Vielleicht der eine oder andere Vermögensverwalter,
00:28:48: der das jetzt hört, oder auch Family Officer jetzt vielleicht sagt,
00:28:52: hey, das klingt eigentlich spannend,
00:28:54: aber hat er denn überhaupt Ahnung auch im Finanzbereich?
00:28:57: Also ja, kann ich auch bestätigen,
00:28:58: dass du auch in dem Bereich für Firmen arbeitest,
00:29:02: die aber einfach wie so oft auch einfach nicht als Referenz genannt werden wollen,
00:29:07: was völlig normal ist. Das weiß jeder,
00:29:09: der sich in der Branche ein bisschen auskennt.
00:29:12: Was waren da so die Herausforderungen?
00:29:14: Also Datenschutz haben wir als Thema.
00:29:18: Wie geht ihr in so eine Finanzfirma in der Regel rein?
00:29:21: Was macht ihr da? Was waren da so die Use Cases?
00:29:24: Vielleicht kannst du so bisschen umreißen,
00:29:26: was ihr gemacht habt.
00:29:28: Sollen wir mal schauen? Ist eine gute Frage,
00:29:30: bin ich null drauf vorbereitet.
00:29:31: wir können sagen, im Prinzip
00:29:32: Hahahaha
00:29:33: ist meine Antwort immer, mich da bisschen rauszuschlängeln,
00:29:36: sage ich immer, im Prinzip können wir alles umsetzen.
00:29:38: Also was wir normalerweise machen,
00:29:39: ist bei jedem Kunden ist so eine Art Anamnese.
00:29:41: Wir sind praktisch der KI-Doktor,
00:29:43: Mhm.
00:29:43: der zu jedem Kunden geht und im Gespräch erst mal erkundet,
00:29:46: wo drückt der Schuh, wo ist der Schmerz.
00:29:48: Weil es bringt mir nichts, wenn ich in den Call reingehe und sage,
00:29:49: ich bin der Coolste, ich der Geilste,
00:29:51: ich habe über 200 Projekte umgesetzt,
00:29:53: such dir eins aus. Das macht einfach keinen Sinn.
00:29:54: Wir sind ja kein Restaurant oder so,
00:29:56: ein
00:29:56: Mhm.
00:29:57: Bedien- dich-Laden.
00:29:58: sondern es geht immer darum, was ist dein Schmerz?
00:30:00: Und wir entwickeln praktisch die Medizin in Form von Algorithmen,
00:30:03: Systemen und Prozessen, die deinen Schmerz konkret lösen.
00:30:06: Im Bereich Finanzen kann das alles beliebige sein.
00:30:09: Buchhaltungsthemen, KPI-Dashboards,
00:30:12: Vertriebsthemen zum Beispiel, das Vertriebs-Upskilling in der Finanzbranche,
00:30:16: dass ich zum Beispiel mein Vertriebsteam upskille mit Hilfe von Voice
00:30:18: AI und praktisch Interfaces baue,
00:30:20: dann eben diese Vertriebler abzuskillen,
00:30:23: damit die Conversion Rate später höher ist in meinem Unternehmen beispielsweise.
00:30:25: Das heißt, nehmen wir
00:30:27: mal an,
00:30:30: Vertriebler im Team hat einfach schlechtere Conversion-Zahlen.
00:30:33: Dann könnte der quasi mit einer KI,
00:30:36: die ihr zusammen mit dem Unternehmen und den Vorgaben entwickelt habt,
00:30:40: der könnte dann in so ein Bootcamp gehen und mit der KI einfach seine Gespräche
00:30:45: feedbacken lassen oder mit der KI direkt trainieren und sich verbessern.
00:30:49: Korrekt. Korrekt. Ja,
00:30:50: Okay.
00:30:51: genau. Dann werden auch dort KPIs gemessen.
00:30:53: Das Ganze ist auch gamified. Das heißt,
00:30:54: man kann sich vergleichen mit allen anderen,
00:30:56: die dort kompiten mit dieser Voice AI.
00:30:59: Sieht dann so eine Art Dashboard und bekommt auch real-time Feedback nach dem Call.
00:31:03: Was hätte man besser machen
00:31:03: Mhm.
00:31:04: können? Wurden die Richtlinien beachtet?
00:31:06: Gibt es zum Beispiel Sales-Leitfäden,
00:31:08: die ignoriert wurden? Und dann bekommt man da direkt Feedback.
00:31:10: Das ist auch wieder das Thema Kontext,
00:31:11: Alex. Wieder einen Schritt zurückzugehen.
00:31:12: Mhm.
00:31:14: Ohne Kontext, ohne die Richtlinien der Firma.
00:31:17: wie Sales zu laufen hat, könnte man so eine Voice AI gar nicht bauen.
00:31:20: Das heißt, da schließt sich wieder der Kreis.
00:31:23: Das heißt, ihr seid dann halt auch super nah dran,
00:31:25: ~ all diese Themen aufzunehmen,
00:31:28: zu verstehen. Das kann ich ja auch bestätigen.
00:31:30: ihr habt mir ja auch die Ingeborg AI gebaut.
00:31:35: Wir gehen da später auch noch mal ein bisschen tiefer rein.
00:31:38: Aber das ist ja genau der Punkt für meine Kunden zum Beispiel,
00:31:41: die sich unterwegs weiterbilden wollen auf Marketing und Vertriebsthemen.
00:31:45: Dann können die das eben genau so machen.
00:31:48: Ja, genau, das ist sehr spannend.
00:31:50: Genau, gehen jetzt nochmal, also wir sind gerade schon mittendrin,
00:31:54: aber wir gehen natürlich da jetzt noch weiter rein zum Thema Use Cases.
00:31:58: Was sind denn so die häufigsten Dinge,
00:32:00: die Firmen bei euch automatisieren lassen,
00:32:03: falls du das sagen kannst?
00:32:05: Ich kann mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
00:32:07: Also wo es eigentlich schon anfängt,
00:32:08: Alex, ist beim Thema Daten. Könnt ihr uns helfen,
00:32:11: Daten zu generieren, synthetisch zum Beispiel,
00:32:13: weil wir keine Daten haben, denken viele zumindest,
00:32:15: oder wir müssen halt die Daten akribisch suchen.
00:32:18: Das ist immer das Problem.
00:32:18: Mhm.
00:32:19: Also wir müssen immer Daten haben oder zumindest wissen,
00:32:20: wie ein Unternehmen arbeitet, weil ohne Daten können wir halt keine KI bauen.
00:32:24: Garbage in, Garbage out, gleiches Prinzip.
00:32:25: Bei mir haben wir das ja genauso gemacht.
00:32:27: haben ja, also
00:32:28: ich bin ja jetzt im zweiten Jahr meiner Firma und ich hatte viel auch lose sortiert
00:32:32: oder auch nicht. Und wir haben dann ja angefangen überhaupt erst
00:32:36: mal eine richtige Datenbank auch zu bauen,
00:32:40: weil das wäre so ein Thema, dafür hätte ich halt auch
00:32:42: ein Wirtschaftsingenieur einstellen müssen,
00:32:45: was ich mir dann halt jetzt erst mal sparen konnte,
00:32:47: weil ich das mit euch mache. Also wirklich erst mal.
00:32:50: eine Kundendatenbank, Rechnungsdaten,
00:32:53: all diese Sachen, die ich halt brauche,
00:32:55: Kunden auch zu betreuen und vor allen Dingen so aufzusetzen,
00:32:59: dass es eben nicht lose auf irgendeinem Drive liegt,
00:33:02: sondern wirklich sicher in der Datenbank.
00:33:04: Also es war für mich, by the way,
00:33:05: auch so ein super Thema. Von daher ja,
00:33:08: okay, Datenbanken, ja.
00:33:10: Also mit Daten fängt eigentlich alles an.
00:33:13: dann ansonsten haben wir alles im Thema Knowledge Base.
00:33:15: So was wie ein Konziere-Stall,
00:33:16: einen Agenten aufzusetzen, der auch gerne custom-coded sein kann.
00:33:18: heißt, einen Agenten, der deinen Mitarbeitern oder euch dabei hilft,
00:33:22: Wissen im Sekundentakt praktisch zu extrahieren oder extrahieren
00:33:25: zu lassen über eine KI und Fragen direkt beantwortet zu bekommen,
00:33:29: ohne jetzt zu einem Kollegen gehen zu müssen und die beispielsweise
00:33:32: von der Arbeit zu unterbrechen.
00:33:32: Das ist so ein Use-Case, jetzt
00:33:33: Mhm.
00:33:34: im Kommen ist, der immer mehr trendy wird,
00:33:36: weil man eben die Unternehmen darauf drehen möchte,
00:33:38: dass sie halt mehr mit KI arbeiten.
00:33:40: Es gibt nämlich die drei Stufen
00:33:40: Mhm.
00:33:41: einmal AI Assisted, AI Integrated und AI First.
00:33:44: Und es fängt eigentlich immer bei Unternehmen bei AI Assisted an.
00:33:47: Es ist eigentlich immer Chat. Also wie benutze ich
00:33:49: Mhm.
00:33:49: ChatGPT, Cloud, Gemini und wie benutze ich zum Beispiel einen Concierge oder lass
00:33:54: mir einen Concierge bauen, der eben diese,
00:33:55: sage ich mal, Standardfragen oder Fragen,
00:33:57: die eigentlich nur ein Manager beantworten könnte,
00:33:59: in einer KI ablegen kann, die mir die KI dann beantwortet,
00:34:02: ohne mein Manager irgendwie auf die Nerven gehen zu müssen oder Mitarbeitern,
00:34:05: Mhm.
00:34:05: damit die natürlich produktiver sind.
00:34:07: Das heißt, die Produktivität pro Kopf
00:34:09: Das eigentlich so die KPI, man dann misst.
00:34:10: Ja.
00:34:11: Abseits davon,
00:34:12: von Knowledge Base, natürlich Automatism im Bereich Buchhaltung,
00:34:15: Marketing, Vertrieb, Customer Success.
00:34:17: Also wie kann ich ein Ticketsystem bauen,
00:34:19: Beispiel Kundenanfragen systematisch beantworten zu können.
00:34:21: Entweder macht das der Agent autonom oder über ein Ticketsystem.
00:34:24: Das sind so die klassischen Fälle,
00:34:26: man implementiert.
00:34:27: Und an der
00:34:27: Stelle sagst du halt was super wichtiges.
00:34:30: Ich habe ja am Anfang habe ich zum Beispiel auch meinen Mitarbeitern eine
00:34:35: Claude-Lizenz gegeben. Ja, das mache ich auch tatsächlich nicht mehr in Zukunft.
00:34:42: Warum? Weil ich habe natürlich auch gesagt,
00:34:43: hey, nutzt gerne auch Claude, Sachen zu fragen oder rauszufinden.
00:34:48: Und dann passiert halt wirklich irgendwann.
00:34:51: dass interne Briefings auch erstellt werden.
00:34:54: Und ganz ehrlich, ich finde es ja völlig richtig.
00:34:56: Ich möchte ja nicht, dass meine Mitarbeiterin eine Stunde braucht,
00:34:58: so ein internes Briefing zu erstellen,
00:35:01: wenn sie das schneller machen kann.
00:35:02: Aber das Problem war, weil sie das halt mit externen Claude gemacht
00:35:07: hat und nicht mit einem internen aufgesetzten System,
00:35:11: sind halt verschiedene Firmen-Guidelines nicht eingehalten worden.
00:35:14: Also das heißt jetzt ging überhaupt gar nicht mal Kundendaten,
00:35:17: sondern es ging darum, wie wir intern kommunizieren.
00:35:21: Ja, und dann habe ich gesagt, ja,
00:35:24: bitte sag halt Claude das und das und das,
00:35:26: weil das Thema ist ja, selbst wenn du dieselben Promts am Anfang benutzt,
00:35:31: es verändert sich ja über die Zeit so sehr,
00:35:33: dass du komplett voneinander dich entfernt und was anderes,
00:35:38: was ich auch gesehen habe. Deswegen gebe ich eben auch keine Promts mehr
00:35:41: so raus und helfe Kunden auch nicht mehr Claude aufzusetzen,
00:35:45: weil Folgendes ist passiert. Wir haben zwei Geschäftsführer gehabt.
00:35:50: Und wir haben das beide im gleichen Zoom-Call gemacht.
00:35:52: Also, die haben beide dieselben Sachen reingegeben in einen völlig jungfräulichen
00:35:58: Projekt bei Claude. Also, es war wirklich komplett from scratch.
00:36:03: Wir haben denselben Prompt eingegeben,
00:36:04: dieselben Daten. Und wir haben denselben Output gebeten,
00:36:09: aber der Output war trotzdem unterschiedlich.
00:36:11: So.
00:36:12: normal.
00:36:13: Und das ist natürlich auch auf Dauer eine Riesenfehlerquelle,
00:36:16: weil, das habe ich jetzt auch ein paar Mal gesehen,
00:36:19: Das passiert, wenn du einfach hirnlos nur Clot benutzt und keine internen Systeme,
00:36:25: wenn du es nicht bei dir intern hast,
00:36:27: kannst du gar nicht beeinflussen,
00:36:29: wie sich das Ding weiter verändert.
00:36:31: Und ich habe auch bei einem Beispiel gesehen,
00:36:33: über die Zeit hat sich was immer nur so vielleicht ein Prozent verändert,
00:36:38: aber nach sechs, sieben Monaten war das Ergebnis ein komplett anderes als am Anfang.
00:36:44: Und dann habe ich gesagt, so, okay,
00:36:46: damit muss ich jetzt auch wieder von vorne anfangen.
00:36:49: ist total verrückt und ich glaube,
00:36:51: ja, das sollte jeder wissen, der so ganz normal aktuell Chat,
00:36:54: GPT und Claude und sonst was nutzt.
00:36:57: Und das ist aber ja auch der Grund,
00:36:58: warum große Firmen eben, dann zum Beispiel Microsoft auch haben,
00:37:03: große Konzerne, die dann eben mit Co-Pilot die Mitarbeiter arbeiten lassen.
00:37:07: Ja, es ist nicht immer toll am Anfang,
00:37:09: weil vieles nicht da ist, aber es ist die einzige Möglichkeit,
00:37:13: am Ende sicherzustellen, dass da nichts von außen reinkommt,
00:37:17: was nicht rein soll.
00:37:18: Das glaube ich auch ein guter Punkt.
00:37:20: kann man auch sehr gut klippen fürs Marketing spät jetzt aus einem Podcast.
00:37:23: Das Thema ad hoc KI versus Infrastruktur KI.
00:37:26: Ad hoc KI, ich benutze jetzt kurz ein Chatfenster und laufe da Risiko,
00:37:31: einfach alles reinzuballern, was geht.
00:37:33: PDFs, Voice-Nachrichten und so weiter und so fort.
00:37:36: Ohne Kontext, ohne Wenn und Aber.
00:37:39: Das heißt, irgendwann habe ich so ein System,
00:37:41: wo ich eigentlich die Daten gar nicht mehr raus bekomme,
00:37:44: Mhm.
00:37:44: weil ich alles
00:37:44: reingepromptet habe. Ich komme bei Clot nicht mehr raus.
00:37:47: Weil ich kann ja nicht reinprompten,
00:37:48: bitte Liebes Claude, gib mir alle Dateien zurück,
00:37:50: die ich jemals reingepromptet hab oder alle Prompt.
00:37:52: Das wird dir nicht passieren. Da hat mir auch einmal der Fall,
00:37:54: das war bei der Anwaltskanzlei,
00:37:56: die sagt, wir sind jetzt seit drei Jahren bei ChatGBT,
00:37:59: gib mir mal bitte einen Prompt,
00:38:00: alles umzuziehen auf Claude. Es gibt sogar einen Prompt.
00:38:03: Da gibt es sogar einen offiziellen Blog von Anthropic,
00:38:04: der hilft mit so einer kleinen Mini-Prompt alles rauszuziehen,
00:38:07: aber der funktioniert nicht top.
00:38:08: Und da denke ich mir halt,
00:38:09: Mhm.
00:38:09: lass doch lieber Infrastruktur bauen,
00:38:11: dauert zwar länger und ich muss halt nicht alles an den Chatfenster reinschmeißen,
00:38:15: aber du hast zumindest Info-
00:38:15: Aber du bist der
00:38:16: Owner.
00:38:17: Du bist der Owner des Systems.
00:38:19: Du entscheidest, was mit den Daten passiert.
00:38:20: Bei Anthropic ist es so, ich bekomme das nie wieder raus und habe 2.000 Chatwindows.
00:38:26: Auch nicht so praktisch.
00:38:27: oder an so Tagen wie, und ich mein,
00:38:29: wir haben das alle immer wieder erlebt,
00:38:31: glaub ich, in letzten Monaten,
00:38:33: wenn es halt mal wieder nicht funktioniert und du sitzt da und denkst,
00:38:37: shit, Claude ist offline, das funktioniert nicht,
00:38:40: ich kann meine Tasks jetzt nicht erledigen.
00:38:42: Und das war nämlich auch so ein Grund,
00:38:44: warum ich ja dann gesagt hab, dass ich jetzt mit euch anfange zu arbeiten,
00:38:46: weil ich will einfach von dem nicht abhängig sein auf Dauer,
00:38:50: Weil, ähm, ihr baut die Sachen ja auch so.
00:38:53: dass es eben unabhängig vom Modell ist.
00:38:55: Das heißt, wenn jetzt das eine Mal nicht funktioniert,
00:38:57: dann geht man halt auf ein anderes.
00:38:59: Oder wir hatten ja diesen Fall mit Fable dieses Jahr,
00:39:01: wo die US-Regierung einfach gesagt hat,
00:39:04: das wird jetzt für Leute, die nicht in den USA sind,
00:39:07: einfach geblockt. Und das ist natürlich ein Risiko,
00:39:10: dem man nicht entgehen kann, wenn man die Infrastruktur nicht selber owned.
00:39:18: Genau, das ist ja so das Thema dann.
00:39:20: Ich weiß es natürlich für mich,
00:39:21: was ihr bei mir schon alles gespart habt und ich weiß,
00:39:23: wir sind auch noch lange nicht da,
00:39:25: wo ich sein möchte, aber wir kommen dahin.
00:39:28: Ich habe auf jeden Fall sagen wir es mal so,
00:39:30: ich habe eigentlich geplant, nächstes Jahr acht Mitarbeiter einzustellen.
00:39:34: Ich weiß aber schon jetzt, ich werde maximal fünf brauchen dank eurem Setup.
00:39:39: Das heißt, ihr werdet mir auf jeden Fall nächstes Jahr einfach drei Mitarbeiter
00:39:44: sparen. Weiß ich schon jetzt.
00:39:47: Was sind denn so die anderen großen Hebel von,
00:39:50: ich sag jetzt mal, Kunden, wo ihr am meisten Zeit oder Geld spart?
00:39:55: Kannst das mal so bisschen konkret machen?
00:39:57: Nicht den Kunden Namen unbedingt,
00:39:59: aber was waren die Cases? Was hat das am Ende beim Kunden gespart?
00:40:03: Wozu hat das geführt? Weil ich glaube,
00:40:05: das interessiert jetzt jeden Vermögensverwalter,
00:40:07: weil wir haben bei den Zuhörern und Zuhörerinnen Firmen,
00:40:10: die sind teilweise ein- oder zwei-
00:40:12: oder drei-Mann-Betriebe.
00:40:14: Wir haben aber auch größere Firmen,
00:40:15: dabei sind von 10, 20, 30 Mitarbeitern.
00:40:18: Also gib uns da mal so einen Einblick.
00:40:23: Ich muss jetzt wahrscheinlich ein paar,
00:40:25: geben wir mal ein paar durch. Also es gibt
00:40:26: Mhm.
00:40:27: zwei verschiedene Philosophien,
00:40:28: fangen wir vielleicht mal so an.
00:40:29: Es gibt eigentlich drei. Fangen wir einfach mal so an.
00:40:31: zwar eine Philosophie ist, zum Beispiel ich kann mit KI meine Company
00:40:35: AI First aufstellen, ~ wenn ich skaliere,
00:40:38: eventuell ohne Manpower skalieren zu müssen.
00:40:40: Heißt mein Team bleibt entweder gleich groß und ich skaliere einfach mit KI mit,
00:40:40: Mhm. Mhm. Mhm.
00:40:44: mit KI Mitarbeitern und kann
00:40:45: dann dementsprechend in den Return on Invest fahren.
00:40:48: Der andere Ansatz wäre zum Beispiel,
00:40:49: ich skaliere mit Mitarbeiter, also die Anzahl der Mitarbeiter wächst mit.
00:40:52: Allerdings nicht so, wie du eben gesagt hast,
00:40:55: nicht 8 Mitarbeiter, sondern einfach nur 5,
00:40:57: also 5 max. Das heißt, ich high immer noch,
00:40:59: aber halt bis zu einem gewissen Grad.
00:41:00: Der andere Ansatz wäre zum Beispiel,
00:41:02: das ist auch bei Unterentrepreneurs Unternehmen der Fall,
00:41:04: die sagen, ich möchte AI first denken,
00:41:05: ich möchte KI implementieren,
00:41:07: macht es aber so, dass meine Anzahl der Mitarbeiter runtergeht,
00:41:09: ich möchte Leute feuern und gleichzeitig KI Mitarbeiter installieren.
00:41:13: Das wäre der dritte Ansatz.
00:41:15: Mhm.
00:41:15: Und
00:41:15: für jeden dieser drei oder für jeden dieser Ansätze gibt es praktisch Case,
00:41:18: die wir gerade haben, zum Beispiel im Bereich Enterprise.
00:41:20: Sie wollen zum Beispiel Leute aus dem Vertrieb feuern und dementsprechend Voice
00:41:22: AI einsetzen oder eben so Knowledge Bases aufsetzen,
00:41:25: ~ eben nicht mehr abhängig zu sein von Vertriebsmitarbeitern,
00:41:28: Support-Mitarbeitern im Customer Success Bereich und so weiter und so fort.
00:41:32: Und da haben wir Minimum schon eine halbe Million eingespart innerhalb
00:41:34: von sechs Monaten. Minimum. Also 500.000 Euro Minimum.
00:41:37: Also das
00:41:38: wird wahrscheinlich bei Vermögensverwaltern seltener der Fall sein,
00:41:41: weil die haben in der Regel wenig Vertriebler und es sind meistens auch
00:41:46: die High Value Gespräche. Du brauchst halt den Menschen auch,
00:41:50: der mit einem Menschen spricht.
00:41:52: Also gerade wenn wir jetzt das Thema Millionendepots und so reden.
00:41:55: Also im Vertrieb glaube ich wird es weniger das Thema sein.
00:41:58: Aber was ein Thema ist, immer wieder ist,
00:42:01: wie finde ich die richtigen Leads?
00:42:02: habe ich genug Leads oder dann die Prozesse auch im Hintergrund?
00:42:06: Also auch mal vielleicht, das kommt ja jetzt gerade immer mehr
00:42:09: KI in der Portfolioanalyse. Wie kann ich interne Prozesse verbessern?
00:42:14: Oder auch, wir sind beim Thema Content.
00:42:16: Für die meisten Vermögensverwalter ist Content produzieren ein absoluter Albtraum.
00:42:22: Lass uns da gerne auch nochmal in ein Themen reingehen.
00:42:25: Oder Weiterbildung von neuen Mitarbeitern.
00:42:27: Also ich habe auch oft den Fall,
00:42:28: dass jemand sagt, du, ich stelle jetzt jemanden ein.
00:42:31: Aber eigentlich habe ich gar keine Zeit,
00:42:33: die Person einzuarbeiten. Und wenn ich die Person einarbeite,
00:42:35: bleibt der Vertrieb widerliegen.
00:42:37: Das sind so die Klassiker, die ich bei vielen Vermögensverwaltern oft habe.
00:42:41: Genau das, was du erwähnt hast,
00:42:42: Alex, genau das war schon automatisiert.
00:42:44: Stichwort Einarbeitung. Wenn ich jetzt zum Beispiel mein Handy habe
00:42:47: und reinspreche in WhatsApp oder Telegram oder whatever,
00:42:50: egal was, benutzt auch Teams, möglich,
00:42:52: wenn ihr jetzt das ganze, sag ich mal,
00:42:53: Mhm.
00:42:53: GDPR-Compliment
00:42:54: machen wollt, kann man da reinsprechen und praktisch Trainingsmaterial über einen
00:42:58: KI-Avatar sich generieren lassen,
00:43:00: welches dann zum Beispiel auf der Learning Suite landet.
00:43:03: Beispielsweise. ist auch eine...
00:43:03: Okay, also das heißt
00:43:04: der Geschäftsführer ist gerade vielleicht im Auto unterwegs,
00:43:07: hat irgendwie eine 3-4 stündige Autofahrt und muss sich jetzt überlegen,
00:43:12: was sind so die Sachen, er einem neuen Mitarbeiter mitgeben will.
00:43:15: Das heißt, er könnte das einsprechen und die KI macht dann
00:43:18: im Hintergrund Lernmaterial daraus für diesen Mitarbeiter.
00:43:22: im KI-Avattel, der praktisch eins zu eins ein digitales Replika von dir ist,
00:43:25: zum Beispiel von dir, Alex, und wird dann in der Learning Suite angezeigt,
00:43:28: als ob derjenige in einem Studio sitzen würde.
00:43:30: In so einem Filmstudio, oder
00:43:31: Mhm.
00:43:31: wie ich grad... Also, das ist schon eine reale Studie hinter mir.
00:43:34: Aber es würde dann schon... Ja,
00:43:35: Bist du wirklich echt, Josef? Spreche ich gerade wirklich mit dir?
00:43:37: ich bin echt... Würde eine KI sagen jetzt.
00:43:40: Ähm... Genau.
00:43:41: Ja genau.
00:43:44: Ansonsten alles was du erwähnt hast,
00:43:45: ist Mitarbeiter, Upskilling, Marketing natürlich.
00:43:48: komplett, also zumindest teilautomatisieren oder komplett durchautomatisieren
00:43:51: ist alles möglich für alle Plattformen.
00:43:53: Haben wir auch schon gebaut. genau ansonsten Portfolioanalyse natürlich.
00:43:57: Ist auch etwas, was man bauen kann.
00:43:59: Das ist relativ straight forward.
00:44:01: Wie gesagt, wenn die Architektur dann steht,
00:44:03: kann man da im Prinzip alles drüber laufen lassen.
00:44:05: Portfolioanalyse und so weiter und so fort.
00:44:07: Das ist alles machbar. Wie gesagt,
00:44:09: ich gehe wieder auf den Punkt zurück.
00:44:11: Jedes Unternehmen ist individuell.
00:44:12: Das ist auch
00:44:13: Mhm.
00:44:13: unser USP, weil du vorhin gefragt hattest.
00:44:16: Wir machen nicht das klassische Fließbandmodell,
00:44:18: von dem viele reden. Automotive Principle.
00:44:20: Ich habe zwar ein Audi, das ist ein normaler Audi.
00:44:23: Das andere ist ein RS-Modell. Das läuft im gleichen Band,
00:44:26: auch wenn es im realen Leben nicht so wäre.
00:44:28: Mhm.
00:44:28: Dann kann
00:44:29: der Kunde dort individuell seine eigene KI konfigurieren.
00:44:31: Kommt zu uns und sagt, ich hätte gern das und das das.
00:44:33: Dann sagen wir, okay, passt. Wir würfeln das zusammen.
00:44:35: bauen dann deine eigene Architektur,
00:44:37: die für dich zugeschnitten ist.
00:44:38: Also praktisch tailor-made. Dann kannst du damit arbeiten.
00:44:42: Kunden onboarden effizienter und so weiter und so fort.
00:44:45: Ja, und Support-Automatisierung,
00:44:48: das ist ja auch so was. Weil oft ist ja gerade,
00:44:51: ich merke das ja bei mir auch,
00:44:53: ich habe dann auch hin und wieder Fragen von Kunden und ich habe das ja ausgewertet,
00:44:58: mein sogenanntes Projekt Matterhorn,
00:45:01: was ja auch Teil unserer Datenbank dann ist,
00:45:04: was wir aufgesetzt haben. Ich habe ja irgendwann mal gedacht,
00:45:07: weil jeder Kunde sagt zu mir, ja,
00:45:09: bei uns ist das anders, wir sind speziell,
00:45:12: das kann man gar nicht für uns so implementieren.
00:45:15: Und dann habe ich ja mal alle Fragen,
00:45:17: die mir Kunden gestellt haben,
00:45:18: zwei Jahre anonymisiert ausgewertet und habe festgestellt,
00:45:23: 95 Prozent der Fragen ist überhaupt nicht unternehmensspezifisch.
00:45:27: Und jetzt arbeite ich genau an dem,
00:45:29: dass diese 95 Prozent der Fragen alle komplett in meinem Assistenten
00:45:34: so beantwortet werden und zwar ganz wichtig,
00:45:37: ohne externen Input aus dem Internet,
00:45:40: sondern nur auf Basis meines Wissens,
00:45:42: beantwortet wird, weil wir hatten nämlich auch einen Fall.
00:45:45: mit meiner Social Media Mitarbeiterin vor ein paar Monaten,
00:45:49: was tatsächlich sehr, sehr cringe war.
00:45:54: Ich habe sie nämlich gebeten,
00:45:55: mal unseren YouTube-Kanal zu verbessern und eine Analyse zu fahren.
00:45:59: sie hat dann eigenständig... Ich habe natürlich gesagt,
00:46:02: meine Mitarbeiter sind sehr eigenständig.
00:46:04: Und ich habe dann irgendwann aber mal den YouTube-Kanal nochmal feedbacken lassen
00:46:08: durch einen anderen Profi.
00:46:10: und die haben mir Sachen gesagt,
00:46:11: wo ich meinte, komisch, aber das machen wir eigentlich schon so.
00:46:15: Habe ich meine Social Media Managerin nochmal angerufen,
00:46:17: meine ich so, hey, pass mal auf.
00:46:19: Die und die Feedbacks habe ich gerade bekommen.
00:46:22: Wieso machen wir das nicht mehr so?
00:46:23: Und dann hat sie gesagt, jetzt ist richtig geil,
00:46:26: ja. Und deswegen kriegt bei mir keiner mehr externe Claude Lizenz.
00:46:30: Sie so, ja, ich habe mit Claude den Kanal analysieren lassen.
00:46:34: Und außerdem hat Claude gesagt.
00:46:37: dass YouTube gegen Bots vorgeht.
00:46:39: Und dann habe ich so, ja, verstehe ich,
00:46:41: ist ja auch richtig, aber wir sind ja kein Bot.
00:46:45: Und sie hat halt, das ist das Problem,
00:46:47: weil Claude hat ihr natürlich die richtige Info gegeben,
00:46:50: sie hat es aber falsch interpretiert,
00:46:53: weil sie halt das nicht richtig verstanden hat.
00:46:55: Und sie hat gedacht, wenn sie jeden Tag zur selben Zeit postet,
00:47:00: dass YouTube das als Bot sieht,
00:47:02: was ja gar nicht der Fall ist.
00:47:04: Und deswegen hat sie auf einmal eigenständig Sachen gemacht,
00:47:06: ich gesagt hab, aber wir sind ja kein Bot und wir werden auch nach wie
00:47:10: vor nicht als Bot erkannt, nur weil wir zur gleichen Zeit.
00:47:13: Ach so, ich dachte, das wäre so.
00:47:15: So, und dadurch hat sie halt echt wochenlang auf dem Kanal Sachen gemacht,
00:47:20: wo ich danach dachte, ups, müssen wir zurückdrehen.
00:47:23: Und das ist der Grund, warum ich einfach keinem mehr die Clot-Lizenz gebe
00:47:27: und auch zu meinen Mitarbeitern sage ...
00:47:30: Schaut in unserer Lernplattform,
00:47:32: weil nur wie es dort ist, so wird es umgesetzt.
00:47:38: immer wieder tolle Beispiele.
00:47:41: Oder wenn mein Vater mir irgendwas schreibt und sagt,
00:47:43: ja, aber Checi Pitti hat gesagt,
00:47:45: dass ich Recht habe. so, ja, der ist darauf trainiert,
00:47:47: dir das zu sagen. Wenn du dich umbringen willst,
00:47:49: dann würde dir wahrscheinlich auch Recht geben.
00:47:52: Das ist ja auch so eine Gefahr von KI,
00:47:54: aber darüber wollen wir heute nicht reden.
00:47:57: Ja, also sehr spannend. Kannst du mal so in,
00:48:00: also wir können Mitarbeiter sparen,
00:48:02: wir können Prozesse beschleunigen.
00:48:04: Du hast ja auch so ein paar Kunden,
00:48:06: extrem viel Zeit eingespart haben.
00:48:08: Kannst du da mal so ein paar Zahlen nennen und mal nur die Firmengröße?
00:48:12: Also was sind das für Kunden?
00:48:14: Wie viel Zeit haben die gespart?
00:48:15: Nur damit sich das jeder hier mal so ansatzweise vorstellen kann.
00:48:18: Ja, weil ich glaube, das ist für manche manchmal ein bisschen schwergreifbar.
00:48:21: Also Zeit, Zeit, müssen wir mal schauen bei Fallstudien.
00:48:25: Das haben wir in ein paar Fällen konkretisiert.
00:48:27: Für viele ist es glaube ich noch ein krasserer Gamechanger,
00:48:28: Hm? Können wir einblenden?
00:48:32: dass sie z.B. Vollzeit Äquivalente eingespart haben.
00:48:34: Also Minimum einen Mal, was ich auf jeden Fall schon rechne.
00:48:37: Also das Thema KI amortisiert sich relativ schnell,
00:48:40: inklusive unserer Kosten natürlich dann.
00:48:42: Das heißt, sie haben entweder einen Vollzeitmitarbeiter eingespart,
00:48:44: bis hoch zu sechs, sieben Stück.
00:48:46: Also wenn wir bei Enterprise sind.
00:48:48: Mit so zwei, drei Projekten, die wir KI gemacht haben,
00:48:50: kann man schon so 6, 7 Vollzeit-Äquivalente einsparen,
00:48:53: was schon ein absoluter Game-Changer ist.
00:48:55: Und Zeit, ich meine...
00:48:55: Krass, ist ja
00:48:57: fast eine Million an Lohnkosten.
00:48:59: Das crazy. genau beim Thema Support,
00:49:03: also das sind Zeit zu messen, kommt halt immer auf den individuellen Fall an.
00:49:05: Wir haben jetzt zum Beispiel eine WhatsApp KI gebaut oder Ticketsysteme,
00:49:09: die praktisch erst erlauben, direkt Kundenfragen zu beantworten.
00:49:12: Das heißt, dort geht auch die Antwortzeit runter von irgendwie zwei,
00:49:15: drei Stunden runter auf eine Minute beispielsweise.
00:49:17: Und genau, ich glaube die Time to Conversion,
00:49:20: also wenn ich mit Voice AI jemanden vorqualifiziere im Bereich Recruiting
00:49:23: zum Beispiel oder bei Enterprise Kunden,
00:49:25: die diesen Vertrieb mache.
00:49:27: wo natürlich noch ein Human in the Loop mit involviert ist,
00:49:30: dass ich dort auch eine höhere Conversion Rate bekomme,
00:49:32: Mhm.
00:49:32: eben
00:49:32: weil meine KI die ganzen Produkte kennt,
00:49:34: eben von über 130.000 Produkten,
00:49:36: ich in meinem Portfolio habe. Es ist schon absoluter Game-Changer.
00:49:39: Also
00:49:39: Mh.
00:49:40: Zeit ist schon eine weitere Konsequenz der Ersparnis durch Vollzeit-Äquivalente.
00:49:44: Aber im Prinzip, das mal in Zahlen zu fassen,
00:49:46: also zwischen der Ersparnis von zwischen 50.000 Euro bis hoch auf eine halbe Million
00:49:53: Minimum. Was schon sehr, krass ist.
00:49:55: Ja krass. Du, die Reise und wo geht sie hin,
00:49:59: KI Zeitgeist etc. Was ist heute möglich,
00:50:03: was vor zwei Jahren noch absolut undenkbar war?
00:50:07: Ich Voice Air ist so ein klassisches Beispiel.
00:50:10: Also, dass Voice Air schon sehr,
00:50:10: Stimmt, das war richtig schlecht vor zwei Jahren.
00:50:11: gut wird.
00:50:12: Ja, das war richtig schlecht. Und es wird auch immer besser.
00:50:14: Ich würde heute noch behaupten,
00:50:15: es ist nicht perfekt. Aber es ist
00:50:16: Mhm.
00:50:17: schon perfekt. Wir merken halt die ganze Intonation und wie eine KI spricht.
00:50:20: Das merkt man schon. Aber ich glaube,
00:50:22: Ja.
00:50:22: gibt im
00:50:22: Ganzen mal ein, zwei Jahre. Das wird schon richtig krass,
00:50:24: meiner Meinung nach. Es gibt ja auch mittlerweile Start-ups in San Francisco,
00:50:27: die das schon sehr, gut machen.
00:50:29: Mit Seufzen und Atemgeräuschen und so weiter.
00:50:31: Das ist schon richtig krass.
00:50:31: 11 Labs
00:50:32: kann das mittlerweile auch. Die haben jetzt ja das Version 4 oder so
00:50:36: kam jetzt raus und ich hab da auch schon ein paar Sachen getestet.
00:50:39: Also ich habe ja letztes Jahr mal meine Stimme geklont.
00:50:43: Ja, hab dafür auch richtig viel Text eingesprochen und der Output
00:50:49: von letztem Jahr zu diesem Jahr,
00:50:51: es ist wirklich krass. Und an der Stelle,
00:50:53: wie gesagt, immer wenn ich das benutze,
00:50:55: ich sag das auch, also ich machs immer transparent.
00:50:58: Das heißt, würde nie auch jetzt den heutigen Podcast oder so,
00:51:03: würde ich nie dann auch mit KI irgendwie nochmal nachbearbeiten oder so,
00:51:07: würde ich immer sagen. Oder wenn ich mal was mit meiner gekloten Stimme mache.
00:51:10: Es war einfach Interesse. Und es ist so krass,
00:51:13: wie das von letztem Jahr zu diesem Jahr sich schon verbessert hat.
00:51:18: Also absolut unfassbar. Und das ist ja auch so ein Punkt.
00:51:22: Nehmen wir mal an, ich habe jetzt einfach eine Firma.
00:51:27: Ich habe eine Lernplattform und ich möchte zum Beispiel expandieren
00:51:32: in ein anderes Land. Ja, dann kann ich natürlich die Mitarbeiter kann
00:51:37: ich schulen auf einer anderen Sprache basierend auf dem,
00:51:41: was alles schon da ist. Natürlich hat mich dann in dem Land noch Mitarbeiter,
00:51:44: wenn es jetzt Vertrieb geht, die die Sprache auch sprechen.
00:51:47: Das völlig logisch. Aber du kannst halt ultra viele Dinge
00:51:51: auch schon anders machen. Also ich meine,
00:51:53: kann auch mit meiner gekloten Stimme jetzt perfekt jede Sprache sprechen,
00:51:57: ich möchte, theoretisch. Das ist schon abgefahren.
00:52:02: Genau. Was glauben denn die Leute,
00:52:04: was KI kann, aber de facto kann sie es noch nicht?
00:52:07: Also was sind so da die Missconceptions aktuell?
00:52:11: Ich glaube generell der Irrglaube,
00:52:12: Alex, dass der KI alles kann. Also man denkt halt an einen Use Case,
00:52:15: der vielleicht schon von der Grundidee dummes Fack ist.
00:52:18: Wo man denkt, hey, wie kommst du eigentlich auf die Idee,
00:52:20: sowas zu automatisieren, was eigentlich gar keinen Sinn macht.
00:52:22: Oder einen CRM zu Vibe-Coden.
00:52:24: CRM oder
00:52:25: halt Calendly. Und dann wundert man sich,
00:52:27: warum keine Termine mehr reinflattern.
00:52:28: Das ist so der Klassiker. Wo ich mir denke,
00:52:30: also wenn du schon keine 10 Euro für ein Saas-Tool ausgeben kannst,
00:52:34: dann hängt es irgendwo anders meiner Meinung nach.
00:52:35: Mhm.
00:52:37: Genau, so Sachen und ähm...
00:52:40: Voice AI stark überschätzt, glaube ich,
00:52:42: ist so ein Ding. Weil wie gesagt,
00:52:43: glaube, es dauert noch ein, zwei Jahre bis es richtig,
00:52:45: richtig krass wird, wobei unsere Voice AI schon sehr nice ist.
00:52:49: Viele denken auch, dass man Customer Support nicht automatisieren könnte.
00:52:52: Das können wir auf jeden Fall.
00:52:53: Also im Prinzip das, was
00:52:53: Ich merke es ja jetzt auch
00:52:54: schon. ich kann das Ding ist ja,
00:52:57: ich kann ja jetzt auch, wenn Kunden mir eine WhatsApp schicken,
00:53:00: dann kann ich die natürlich komplett selber beantworten.
00:53:03: Was ich aber aktuell mache und dadurch werden die Antworten viel besser.
00:53:08: Ich nehme tatsächlich also erst mal der KI Agent erstellten Ticket.
00:53:12: Das heißt keine Antwort bleibt oder keine Nachricht geht unter.
00:53:16: Das ist schon mal Punkt eins. Das heißt der Support wird zuverlässiger.
00:53:19: weil nichts mehr untergeht. Vor allen Dingen auch E-Mails,
00:53:22: ist alles einfach gut sortiert.
00:53:26: Und dann kann ich halt wirklich,
00:53:27: basierend auf meinen bisherigen Antworten bei Kunden,
00:53:30: weil die Kunden stellen ja immer dieselben Fragen,
00:53:33: habe ich gelernt, ja, und kann dann eine KI-Antwort generieren,
00:53:37: basierend auf meiner Wissensdatenbank,
00:53:39: dann lese ich mir das nur noch durch,
00:53:40: ob das wirklich stimmt und schicke es ab.
00:53:43: So. Und dadurch, wie du auch gesagt hast,
00:53:46: die Antwortzeit wird schneller für den Kunden.
00:53:48: Aber auch für mich die Beantwortungszeit wird schneller.
00:53:53: Ja.
00:53:53: Wichtig dabei
00:53:53: immer keine sensiblen Daten. Ich sage auch meinen Kunden,
00:53:57: bitte schickt hier keine sensiblen Daten hin und her und so weiter.
00:54:01: Würden wir selber auch nicht machen.
00:54:05: Bei dem Thema, wo ist die Grenze?
00:54:08: Was sollte man trotz Technik nicht der KI überlassen?
00:54:11: Auch das Thema Ethik. Ich glaube,
00:54:13: das werden richtig spannende Fragen die nächsten Jahre und Jahrzehnte,
00:54:17: die wir uns stellen müssen. Wie siehst du das?
00:54:21: Worauf muss man da auch achten?
00:54:23: Und was siehst du
00:54:23: Was ist das ...
00:54:24: manchmal bei Kunden, wo die vielleicht ein bisschen unbedarft auch sind?
00:54:27: Ich glaube, bei uns ist nicht relevant,
00:54:28: aber glaube, generell dieser Bias der KI,
00:54:30: er ja auf Daten trainiert ist und eventuell andere,
00:54:32: sage ich mal... kurz ruft jemand an...
00:54:36: Unwünschtig...
00:54:36: Mhm.
00:54:38: kurz Flugmodus hier rein...
00:54:40: Alles gut.
00:54:40: Ich auch nochmal die Frage zu beantworten.
00:54:42: Ja, also ich glaube, ist für uns jetzt nicht relevant,
00:54:44: aber im Bereich Recht. Und zwar,
00:54:46: Mhm.
00:54:46: man
00:54:46: weiß halt, dass die KI auf Daten trainiert ist und im Allgemeinen ist es so,
00:54:49: dass einfach bestimmte Rassen oder,
00:54:51: sage ich mal, Gruppen bevorzugt werden gegenüber anderen Gruppen.
00:54:54: Ob das jetzt Hautfarbe
00:54:55: Mhm.
00:54:55: ist,
00:54:58: länderspezifisch ist, weil es ja auch andere Kulturen
00:55:00: Mhm.
00:55:01: gibt und dementsprechend auch die KI eventuell einen gewissen Bias
00:55:04: hat bezüglich bestimmter Kulturen.
00:55:06: Es ist glaube ich im Bereich Juristikation sehr sehr kritisch,
00:55:08: also dass man da schaut, dass die KI eben keine falschen Entscheidungen trifft
00:55:11: und zum Beispiel jemanden
00:55:11: Mhm.
00:55:12: verurteilt, der eigentlich gar nicht verurteilt werden dürfte.
00:55:15: Mhm.
00:55:15: Also da sehe ich es extrem kritisch,
00:55:17: dass da die KI so weit ist, eben diesen Bias zu entfernen,
00:55:19: was wahrscheinlich auch sehr sehr schwer sein wird.
00:55:21: Das sehe ich als kritisch. Generell im Bereich,
00:55:24: wo wir tätig sind,
00:55:26: Entscheidungen, einen Human in the Loop erfordern,
00:55:28: wie zum Beispiel kritische Anfragen,
00:55:30: wenn es Finanzen geht, dass da noch ein Mensch sitzt,
00:55:33: der das Ganze noch mal kontrolliert,
00:55:35: weil Agenten haben nun mal eine Fehlerrate,
00:55:37: eine Fehlerquote von 1 bis 5 Prozent,
00:55:39: ist die Frage, ist es jetzt akzeptabel für deinen Use-Case oder nicht?
00:55:42: Wenn die Antwort nicht klar Ja ist,
00:55:44: dann auf jeden Fall Human in the Loop involvieren,
00:55:46: schauen, wo dieser Mensch sitzt,
00:55:47: der das Ganze noch mal gegencheckt und dann eventuell als so eine
00:55:50: Art Gatekeeper agiert, der dann entweder
00:55:52: Mhm.
00:55:52: die Antwort durchlässt, im Ticketsystem beispielsweise oder eben blockiert.
00:55:55: oder die Antwort nochmal umschreibt.
00:55:57: Das sind so
00:55:57: Mhm.
00:55:58: die klassischen Fälle. Ansonsten alle anderen Use Cases kann man sehr
00:56:01: gut mit KI komplett durch automatisieren.
00:56:06: Fällt dir irgendwas ein, Alex,
00:56:06: Ja, Ja,
00:56:07: wo du sagst, wer zum Beispiel kritisch im Bereich Finanzen
00:56:10: das Thema Ethik auf jeden Fall,
00:56:12: das heißt, immer wenn man auch,
00:56:14: also ich finde Offenlegung und Transparenz einfach wichtig.
00:56:17: Das bedeutet immer, wenn man KI benutzt,
00:56:21: dass man es auch disclosed, und zwar auch sagt,
00:56:24: wie und wo. Oder eben wenn man KI generierte Bilder benutzt oder auch
00:56:30: mal Videomaterial erstellt. Weil die Menschen haben so viel Misstrauen.
00:56:36: Und es ist ja
00:56:36: Mh.
00:56:36: auch zu Recht, ich mein, wir wissen mittlerweile ja gar nicht mehr,
00:56:40: was alles echt ist. Also wir sehen Sachen,
00:56:42: wenn es zu gut ist, wenn es zu hochglanzmäßig ist,
00:56:45: glauben wir es schon nicht mehr.
00:56:46: Also ich hatte ja wirklich den Fall,
00:56:48: dass ich professionelle Werbevideos auch gedreht habe im Studio
00:56:53: und alles mit Videograph etc. Und dann hat mich jemand daraufhin angeschrieben,
00:56:58: meinte, hey, sag mal, mit welcher Kaidu das gemacht ist,
00:57:00: das ist ja ultra gut geworden.
00:57:01: Und ich denke so.
00:57:03: Wir sind genau an dem Punkt, wo sogar Profis,
00:57:06: weil das war jetzt nicht meine Mutter,
00:57:09: so, wenn sogar Profis nicht mehr sagen können,
00:57:12: was echt ist und was nicht echt ist,
00:57:15: dann sind wir jetzt schon genau an diesem Punkt,
00:57:18: wo wir einfach Menschen haben,
00:57:21: die immer mehr misstrauen. Und gerade bei uns im Bereich Finanzen,
00:57:25: wenn's eben auch Millionen geht,
00:57:28: hast du natürlich auch immer mehr Leute,
00:57:30: dort als Betrüger unterwegs sind,
00:57:32: was natürlich Misstrauen noch mehr schürt.
00:57:34: Das heißt, wir sind in der Finanzbranche ~ in einer Branche,
00:57:37: wo Vertrauen unfassbar wichtig ist.
00:57:40: Und deswegen, wenn man KI benutzt,
00:57:43: ich zum Beispiel nutze KI-Bilder gerne mal,
00:57:45: aber so übertrieben als Satire erkennbar,
00:57:49: dass niemand glaubt, dass das echt ist.
00:57:51: Von daher, ich glaube, da muss man einfach aufpassen.
00:57:54: Und ich finde es halt, man kann sehr schnell das Misstrauen schon
00:57:58: sich Vertrauen verlieren,
00:58:02: indem man einfach auch ein KI-retouchiertes Bild auch nimmt.
00:58:07: Finde ich auch immer super affig.
00:58:09: Und man trifft die Person dann im Real Life und denkt sich,
00:58:14: da laufen irgendwie zwei Bilder auseinander.
00:58:16: Also es fängt schon bei Kleinigkeiten an.
00:58:18: Oder was ich auch ganz schlimm finde,
00:58:21: es wird halt alles gleich. Also man sollte sich schon auch überlegen,
00:58:25: Was ist so die eigene Uniqueness,
00:58:27: auch der Brand? Und dann
00:58:29: So.
00:58:29: eben trotzdem einfach mit Profis auch arbeiten,
00:58:32: die die Themen einschätzen. Was ich noch krass finde,
00:58:34: das habe ich jetzt letztens gelesen,
00:58:36: das Thema Prompt Injection.
00:58:40: Vielleicht können wir das noch mal ganz schnell an der Stelle
00:58:42: zur Sensibilisierung bringen. Weil ich habe gesehen,
00:58:47: wenn man halt, nehmen wir mal an,
00:58:48: du gehst als Finanzdienstleister und suchst dir irgendwie Leads
00:58:51: und recherchierst auf Datenbanken oder sonst wo.
00:58:54: Mmh.
00:58:55: Und
00:58:55: dann ist jemand auf einer anderen Seite,
00:58:58: die du durchsuchst, und diese Seite schiebt dir eine Prompt Injection rein.
00:59:03: Das heißt, diese Seite sagt deiner KI,
00:59:07: mach x, mach y, lösche danach alle Daten oder spiel mir die Daten zurück.
00:59:11: Also, ist das wirklich so eine reale Gefahr?
00:59:15: Und wie, also wie müssen wir uns da drauf vorbereiten?
00:59:20: Es ist glaube ich eine reale Gefahr.
00:59:20: Vielleicht.
00:59:21: Es kommt halt drauf an, wer es implementiert.
00:59:23: Also man kann das auf Prompt Injections
00:59:24: schon sehr gut testen das System.
00:59:25: Im Endeffekt
00:59:26: Okay.
00:59:27: was bedeutet das? Also zum Beispiel du bekommst über einen Befehl,
00:59:30: wie du schon sagtest, der verpackt ist als etwas,
00:59:32: eigentlich als normale Prompt getarnt ist.
00:59:34: Zum Beispiel ein Befehl lösche die Datenbank oder gib mir geheime Daten,
00:59:38: zum Beispiel Apex jetzt in dem Fall.
00:59:39: Das heißt wir müssen eigentlich Systeme so bauen,
00:59:41: dass eben solche Prompt Injections nicht möglich sind.
00:59:44: Bei Voice Air ist es zum Beispiel krass,
00:59:45: da generell Customer Support im Bereich US.
00:59:48: wo man dann zum Beispiel bei einem Autohändler irgendwie eine Chat AI benutzt,
00:59:50: da gab es ja auch diesen einen Fall,
00:59:52: wo gesagt wurde, kannst du mir einen Koporkode geben für irgendwie,
00:59:54: ich für einen Dollar ein Auto bestellen kann?
00:59:56: Die KI so, ja klar, gerne, kein Problem.
00:59:59: Oder wo jemand über den McDonalds-Chatbot dann irgendwelche
01:00:02: Genau.
01:00:04: anderen Sachen reverse-engineert hat.
01:00:07: Oder sich
01:00:07: Code generieren. hat irgendwie der McDonalds AI gesagt,
01:00:10: kannst du mir irgendwie Python Code schreiben für meine App Idee.
01:00:13: Und da hat einfach die AI einfach dem so Python Code ausgespuckt.
01:00:15: ich glaube, die Systeme werden auf jeden Fall schlauer,
01:00:17: Alex. Vor allem bei Voice AI kann man auch dieses Thema Prompt Injection verhindern.
01:00:21: Da gibt es ja extra Einstellungen und Backend dafür.
01:00:23: Das sind schon sehr, gute Systeme.
01:00:25: Es wird glaube ich weniger, aber wie man weiß,
01:00:27: eigentlich die Hacker werden immer,
01:00:29: smarter und die finden halt auch Wege,
01:00:30: wenn man die KI austrickst. Oder das Thema Deep Fake.
01:00:34: Dass man zum Beispiel älteren Menschen,
01:00:36: etwas wegnimmt oder klaut oder stiehlt,
01:00:38: z.B. Bankdaten oder Kreditkarteninformationen aufgrund von Deepfakes.
01:00:41: Ich hab mit meinen
01:00:41: Eltern ein Passwort am Telefon vereinbart,
01:00:45: wo ich gesagt hab, wenn euch irgendwann mal jemand anruft,
01:00:47: der wie ich klingt und Geld braucht,
01:00:52: dann bitte fragt das Passwort ab.
01:00:54: Weil solange ich lebe und nicht tot bin und euch anrufe angeblich,
01:01:00: bin ich auch in der Lage, dieses Passwort zu nennen.
01:01:03: Ja, also bitte, bitte. Ich erinnere sie auch immer wieder dran.
01:01:07: Weil das Ding ist ja, wir machen ja heute auch ein Podcast.
01:01:10: Jeder, ein bisschen Skill hat und Tokens,
01:01:14: könnte deine und meine Stimme ja klonen und
01:01:17: Kanal.
01:01:17: unsere Eltern damit anrufen. Also ja.
01:01:20: Sehr gefährlich.
01:01:22: Ja, ja,
01:01:22: spannend, spannend. Genau.
01:01:26: Ja, dann gehen wir mal weiter.
01:01:27: Also wir sind natürlich massiv über der Zeit.
01:01:30: Das macht aber gar nichts. Die nehmen wir uns jetzt heute einfach mal.
01:01:35: Warum wir ja auch zusammenarbeiten.
01:01:37: Ich hatte ja
01:01:38: Ich hatte ja damals schon überlegt,
01:01:41: ich habe überlegt, wann nutze ich KI,
01:01:44: wie viel und so weiter. ich habe das Thema ja nach hinten priorisiert und dann
01:01:50: hatte sich eben damals meine Social Media Managerin entschlossen,
01:01:53: andere Wege zu gehen, weil sie ja eben das Thema Work-Life Balance,
01:01:57: ich wollte eigentlich, dass sie mehr Zeit arbeitet,
01:02:00: sie wollte aber nicht und sie hat ja auch im Van gelebt in dem Fall und dann
01:02:05: kam es ja dann doch relativ schnell und ich habe gesagt,
01:02:07: okay, vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt,
01:02:11: das Thema mit euch anzugehen.
01:02:13: So sind wir dann auch ja zusammengekommen und vor allen Dingen auch über eine
01:02:16: Empfehlung an der Stelle nochmal liebe Grüße an den lieben Henrik Telebsky,
01:02:22: der uns ja zusammengebracht hat.
01:02:25: Bester Steuerberater und Treuhänder an der Stelle,
01:02:29: kleiner Werbeblock. Ist mein Podcast,
01:02:31: ich darf das. Genau.
01:02:34: Und so sind wir ja zusammengekommen.
01:02:38: Was würdest du sagen ist anders,
01:02:39: wenn man für regulierte Finanzdienstleister automatisiert statt für x-beliebige
01:02:45: andere Firmen?
01:02:46: Ich glaube das Thema DSGVO, Compliance Security,
01:02:49: ist so top of the top. Also wenn man das nicht beachtet,
01:02:52: braucht man erst gar nicht anfangen,
01:02:54: sich über KI zu unterhalten. Das ist auf jeden
01:02:55: Mhm. Ja.
01:02:57: Fall ... Wir sehen auch bei den ganzen Bankenprojekten,
01:03:00: Pharmaprojekten, die wir gerade angehen,
01:03:01: Bereich AI, dass auch extrem viel Compliance da vorherrscht.
01:03:05: Das heißt, die kommen mit AGBs die Ecke,
01:03:06: wo du denkst, wenn was schiefgeht,
01:03:09: bin ich der Arsch, der Buhmann,
01:03:10: der Party-Pupper. Da muss man einfach einen
01:03:12: Mhm.
01:03:13: Kompromiss finden.
01:03:14: Es kann ja auch sein, dass z.B.
01:03:15: Claude ein Modell nicht funktioniert an einem Tag oder irgendwie
01:03:18: 11 Labs nicht funktioniert. Das hat ja nichts mit uns zu tun.
01:03:21: Und dass dann diese Awareness,
01:03:23: sag ich mal, gebaut wird beim Gegenüber.
01:03:26: Nach dem Motto, wir sind nicht für alles schuld,
01:03:27: oder können nicht für alles schuld sein.
01:03:28: glaube, diese Awareness-Stufe muss man einfach generieren.
01:03:32: Weil ansonsten, wir können nicht für alles verantwortlich sein.
01:03:34: Aber glaube, Standarddinger wie Security,
01:03:37: DSGVO oder DSG, heißt das in der Schweiz,
01:03:40: Mhm.
01:03:41: Dass man da einfach compliant ist,
01:03:43: das Allerwichtigste. Das können halt die wenigsten.
01:03:46: Ja, was ich immer wieder merke ist auch,
01:03:49: dass man sehr weit an der Basis anfangen muss.
01:03:54: dass ich teilweise auch erstmal Kunden den SharePoint und wie der funktioniert,
01:03:59: erklären muss, weil immer noch Daten auf dem Laptop gespeichert werden.
01:04:06: Ich habe auch schon mal Feedbacks von Kunden bekommen,
01:04:08: die haben sich dann die Dokumente ausgedruckt,
01:04:10: handschriftlich Feedback gegeben,
01:04:12: eingescannt und zurückgeschickt.
01:04:13: Also auch das.
01:04:14: Das heißt, wir haben natürlich hier in dem Bereich auch irgendwo noch ganz viel
01:04:19: Aufholbedarf sowieso bei vielen Themen.
01:04:21: Also das merke ich auch immer wieder,
01:04:23: dass man, dass man gerade in der Branche einfach auch viel an
01:04:27: den Basics noch anschauen darf.
01:04:29: Das heißt, die gute Nachricht ist auch die Use Cases,
01:04:32: die nehmen halt nicht ab. Im Gegenteil,
01:04:35: das werden immer mehr, weil wir halt bei vielen Dingen noch so ganz
01:04:38: an der Basis sind. Was würdest du denn jetzt einem Vermögensverwalter raten,
01:04:43: der
01:04:44: der das jetzt heute hört und sich zum ersten Mal mit dem Thema
01:04:46: so richtig beschäftigt, welcher erste Schritt,
01:04:50: abgesehen davon mit Ihren Calls zu buchen,
01:04:52: aber welcher erste Schritt, würdest du sagen,
01:04:55: sollte jemand machen, der jetzt sich mehr in das Thema KI reinentwickeln will?
01:05:00: glaube generell, man so eine Art,
01:05:03: ist eigentlich so ein Fünfstufenprozess,
01:05:05: Alex, an dem man eigentlich runterbrechen kann von,
01:05:08: wenn man jetzt kein Erstgespräch buchen will mir,
01:05:10: erstmal sich klar darüber zu werden,
01:05:12: die Arbeit mal auflisten. Also,
01:05:13: welche Arbeit muss ich eigentlich erledigen?
01:05:15: Entweder bin ich selber als Geschäftsführer oder eventuell meine Mitarbeiter.
01:05:18: Die liste ich erstmal auf. Also,
01:05:20: alles, komplett alles im Bereich von Filmen,
01:05:21: Marketing, Vertrieb, Customer Support und so weiter und so fort.
01:05:25: Dann schaue ich, was ist konkret ein Engpass?
01:05:27: Also, wo sehe ich zum Beispiel,
01:05:28: dass meine Mitarbeiter oder ich selbst jetzt ein Engpass bin?
01:05:30: oder einen bottleneckenden ganzen prozess
01:05:32: Also wenn zum Beispiel sich ein potenzieller Kunde einträgt und der zwei Tage nicht
01:05:38: beantwortet oder zurückgerufen wird,
01:05:39: wäre das ein Engpass.
01:05:41: Beispiel. Und
01:05:43: dann definiere ich erstmal den Prozess.
01:05:44: Wie sieht der Status Quo gerade aus?
01:05:46: Also ich mache so eine Art Prozess-Float-Chart.
01:05:48: Eventuell, wenn ich die Zeit habe,
01:05:49: kann dafür auch Claude benutzen.
01:05:50: Gemeinsam mit einem MCP-Connector in Miro oder Whimsical.
01:05:53: Das sind ja so
01:05:54: Mhm.
01:05:54: Tools, man eigentlich benutzen kann,
01:05:55: Prozess-Float-Charts sich aufzuzeichnen.
01:05:58: Das heißt Punkt Nummer 3 wäre Prozess denken,
01:06:01: neu denken, indem ich erstmal sage,
01:06:03: das ist der Status Quo und wie könnte ich es besser machen mit KI?
01:06:05: Stichwort AI First. Dann könnte ich eventuell erstmal einen Prototypen bauen.
01:06:10: Kann ich auch inhouse machen, brauche ich keinen Experten dafür,
01:06:12: wenn es denn überhaupt Sinn macht.
01:06:13: Oder vielleicht habe ich Opportunitätskosten.
01:06:14: Mhm.
01:06:15: Das heißt, ich hole mir einen Experten,
01:06:16: der das Ganze für mich baut. Stellt,
01:06:18: dass ich da selber irgendwie nachts Claude frage die ganze Zeit und Zeit,
01:06:22: Ressourcen und eventuell auch Brainpower verschwende.
01:06:24: Und Punkt Nummer 5 wäre dann einfach die Wirkung dieses Use Cases
01:06:27: zu messen und dann den Use Case auszubauen.
01:06:30: Mhm.
01:06:31: Das heißt, ich kann ein Prototyp zwar bauen,
01:06:33: mit zum Beispiel N8N, Zapier oder Make.
01:06:34: Das ist alles, bleibt jedem selbst überlassen.
01:06:37: Oder ich kann mir auch selber was Vibe Coden und Prototypen,
01:06:39: weiß aber oder muss wissen, dass es nicht secure ist.
01:06:42: Es ist keine Infrastruktur, so wie ich sie implementieren würde.
01:06:45: Aber mit den Prototypen kann ich halt zu einem Dienstleister gehen und sage,
01:06:48: ich habe hier schon ein Prototyp gebaut,
01:06:49: baue mir genau das für mich, aber secure und eben als Infrastruktur.
01:06:54: genau. Also ich glaube, der allererste Punkt,
01:06:57: Alex, ist glaube ich Prozess verstehen.
01:06:59: Und ich glaube, einer der wichtigsten Skills im heutigen Zeitalter
01:07:01: ist es wirklich Prozesse zu verstehen und in Ökosystemen zu denken.
01:07:05: Weil die meisten KI-Dienstleister denken halt in
01:07:06: Ja.
01:07:07: Insellösungen. Ich hab hier Prozess A,
01:07:09: Prozess B und Prozess C. Wie kann ich die unabhängig voneinander implementieren?
01:07:12: Ich glaube, es macht gar keinen Sinn.
01:07:14: Und ich leg jetzt ein bisschen den Finger einfach mal in die Wunde.
01:07:18: Ich könnte mir sogar vorstellen,
01:07:20: viele Vermögensverwalter haben sich darüber noch nie Gedanken gemacht
01:07:24: und machen einfach so, ziehen ihren Stiefel durch sozusagen und haben
01:07:28: gar nicht mal niedergeschriebene Prozesse.
01:07:31: Für zum Beispiel, was passiert denn nach einem Kundengespräch,
01:07:36: wenn der Kunde die Verträge unterschrieben hat,
01:07:38: dann gibt es meistens einen Prozess,
01:07:39: weil die Bank, wo der Kunde ge-onboardet wird,
01:07:41: den vorgibt.
01:07:43: Aber zum Beispiel beim Thema LID-Aquise,
01:07:46: wer kümmert sich die Info-Ed-Inbox?
01:07:50: Wie wird Kunden zurückgeschrieben oder neu Kunden zurückgeschrieben?
01:07:54: In welchem Zeitrahmen? Wie... Also ich glaube,
01:07:58: da gibt es einfach ganz oft überhaupt gar keine Prozesse.
01:08:03: Und das ist natürlich schon auch ein Riesenproblem.
01:08:07: Ich glaube, da gibt es immer so einen Trade-off
01:08:08: zwischen, ich muss mir eingestehen,
01:08:10: dass ich eigentlich Sportlinek bin oder Mitarbeiter Sportlinek sind,
01:08:13: aber ich keine Zeit dafür habe,
01:08:14: ~ die Prozesse mal anzugehen. Das ist auch bei Steuerberatern vor allem oder halt
01:08:17: Treuhändlern und Anwaltskanzlern oft das Problem.
01:08:20: Sie sind so arg im Tagesgeschäft gefangen,
01:08:22: dass sie sich gar keine Gedanken so was machen können,
01:08:24: weil einfach die in einem goldenen Hamsterrad sitzen die ganze Zeit.
01:08:28: Ja, und das ist auch so ein Klassiker,
01:08:30: warum Kunden teilweise sagen, ja Frau Weck,
01:08:33: wir wissen, wir müssen was mit ihnen machen,
01:08:36: aber wir haben gar keine Zeit,
01:08:37: das umzusetzen. So, und die sind so im Hamsterrad und
01:08:42: die wollen eigentlich höherwertige Kunden akquirieren,
01:08:45: haben aber keine Zeit, sich die Strategie mit mir dafür zu kümmern,
01:08:48: weil die so viele, ich sag mal,
01:08:52: andere kompliziertere Kunden haben und die wollen da aber raus,
01:08:55: aber sie können nicht. das ist,
01:08:57: ich meine, es wird ja nicht besser.
01:08:58: Man muss irgendwann mal anfangen damit.
01:09:01: Genau, was ich auch cool finde,
01:09:03: dadurch, dass ihr ja so viele Kunden betreut,
01:09:04: so viele unterschiedliche, bringt ihr ja auch mich manchmal auf eine Idee für einen
01:09:09: Use Case, den ich vorher gar nicht hatte,
01:09:11: weil ich nicht wusste, dass das eine Möglichkeit ist.
01:09:13: Also ich weiß nicht, wie oft ich dir,
01:09:15: wenn du irgendwas postest, was ihr gemacht habt für andere Kunden.
01:09:19: Wie oft ich dir schon geschrieben habe,
01:09:20: bitte auf mein Backlog, bitte auf mein Backlog,
01:09:22: Mmh.
01:09:22: das brauche ich auch, das brauche ich auch,
01:09:24: bitte das brauche ich auch irgendwann.
01:09:26: Das finde ich halt auch so super.
01:09:28: Und das ist halt genau der Punkt,
01:09:30: warum ich auch die Zusammenarbeit so extrem schätze.
01:09:33: Weil ihr eben nicht alles macht und KI nebenher,
01:09:37: sondern ihr macht nur das. Und deswegen habe ich automatisch immer
01:09:42: wie so einen Inspirationskatalog,
01:09:44: wo ich sehe,
01:09:45: Ach, spannend. Das habt ihr schon umgesetzt.
01:09:48: Das ist ja cool. Dann könnte das ja für mich auch was Interessantes sein.
01:09:51: Also es ist wie so ein Schaufenster,
01:09:53: wo ich immer wieder denke, okay,
01:09:55: auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen,
01:09:57: aber es ist eine coole Sache. Das brauche ich,
01:09:59: ja. Also das ist halt auch echt super.
01:10:04: Genau. Super. Du, wir sind mit dem ersten Teil jetzt so gut wie...
01:10:10: Nee, sind wir eigentlich fertig.
01:10:12: Und jetzt das richte ich nochmal an die Zuhörerinnen und Zuhörer,
01:10:16: denn jetzt wird es hier eigentlich richtig spannend und sehr konkret,
01:10:20: denn wir gehen nochmal jetzt in die Use Cases,
01:10:22: denn was wir bisher so besprochen haben,
01:10:25: die grobe Landkarte und dient ein bisschen zur Inspiration.
01:10:28: Aber im zweiten Teil gehen wir jetzt nochmal in die Use Cases rein,
01:10:32: also ganz konkret Schritt für Schritt,
01:10:34: welche Prozesse kann man wirklich automatisieren,
01:10:37: wo verlaufen rote Linien.
01:10:40: Wie fängt man an sich oder wie verbrennt man sich nicht
01:10:43: an regulatorischen Vorgaben den Finger oder die Finger?
01:10:48: Und diesen zweiten Teil, und das muss ich jetzt einfach an der Stelle so machen,
01:10:52: den veröffentlichen wir nicht als Podcast,
01:10:55: denn der zweite Teil ist exklusiv für meine bestehenden Kunden
01:11:00: und veröffentlichen wir nur für die bestehenden Kunden
01:11:03: in unserer eigenen Lernplattform.
01:11:06: Und wenn Sie jetzt aber wissen wollen,
01:11:08: wie Sie Ihre eigene Zeit zurückgewinnen,
01:11:10: trotzdem compliant bleiben, dann können wir das gerne
01:11:13: in einem kostenlosen Erstgespräch auch schauen,
01:11:17: ob das für Sie passt. Den Link gibt es immer in den Show Notes und im Video.
01:11:21: Und Youssef, dir erstmal ein großes Dankeschön für den öffentlichen Teil.
01:11:26: Und dann gehen wir gleich nochmal ins Eingemachte.
01:11:29: Vielen Dank.
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