#88 – Voller Kalender, falsche Sicherheit: Warum Vermögensverwalter jetzt handeln sollten

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Alexandra Weck – Gründerin von A. Weck Consulting und Expertin für digitale Mandatsgewinnung in der Finanzbranche.
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00:01:55: Der Kalender ist voll und die Auftragslage stimmt.

00:02:00: Vielleicht denken Sie, läuft doch.

00:02:03: Und genau darüber möchte ich heute mit Ihnen reden.

00:02:06: Und ich kenne das ja genauso. volles Auftragsbuch fühlt sich nach Erfolg an.

00:02:12: Aber es gibt in Wahrheit auch genau häufig das Gegenteil.

00:02:17: Denn es ist ein trügerisches Signal,

00:02:19: das es hier gibt oder das trügerischste Signal,

00:02:22: das es gibt.

00:02:24: Es wiegt sie in Sicherheit,

00:02:27: während eigentliche Probleme ungelöst bleiben.

00:02:29: Und diese Folge wird, wer kennt es nicht,

00:02:33: mal wieder sehr unbequem. Und ich lege den Finger in eine Wunde,

00:02:38: die fast die ganze Branche hat.

00:02:40: Und am Ende sage ich Ihnen etwas,

00:02:43: das für Sie dieses Jahr noch relevant ist.

00:02:47: Das bedeutet, Disclaimer an der Stelle.

00:02:51: Jeder, nicht hören will, was nicht läuft,

00:02:55: sollte diese Folge nicht hören.

00:02:57: Jeder, der sagt, bei mir läuft alles super,

00:03:00: es kann nicht besser laufen, sollte diese Folge bitte nicht hören.

00:03:04: Also ich kann an dieser Stelle nochmal an alle appellieren.

00:03:08: Es wird wirklich unbequem. Ja,

00:03:10: und das meine ich ganz im Ernst.

00:03:12: Das ist kein Clickbait.

00:03:15: Also der Trugschluss vom vollen Auftragsbuch.

00:03:19: Beginnen wir mit einem Muster.

00:03:21: was ich in unserer Branche immer und immer wieder sehe und ich schaue mal gerade,

00:03:26: also für alle, die das dann später auf YouTube gucken,

00:03:29: ich suche auch ein paar Statistiken raus und die verlinken wir dann entsprechend,

00:03:35: weil ich möchte das natürlich auch alles zahlenbasiert machen und damit

00:03:41: ich das nicht vergesse, mache ich mir das hier an der Stelle auf.

00:03:47: Also für alle, die das dann auf YouTube schauen,

00:03:50: wir sorgen dafür.

00:03:51: dass wir eben genau diese Themen auch einblenden.

00:03:58: beginnen wir also mit dem Muster,

00:04:00: was ich in unserer Branche immer und immer wieder sehe und es geht ungefähr

00:04:03: so und es ist jetzt auch keine Überraschung.

00:04:05: Also, im Sommer ist es ruhig,

00:04:09: die Auftragslage ist relativ mau und man macht sich Gedanken,

00:04:13: etwas zu verändern. Und dann wird es Herbst und der Kalender

00:04:17: ist plötzlich von heute auf morgen wieder voll.

00:04:20: Und was passiert? Der Gedanke an eine Veränderung schwindet,

00:04:25: weil es läuft ja wieder. Und das habe ich ganz oft auch dieses Jahr

00:04:31: mit potenziellen Kunden, aber auch Kunden erlebt.

00:04:35: Also ich habe tatsächlich einige Kunden gewonnen,

00:04:39: die im Sommer bereits die Zusage gegeben haben,

00:04:44: aber dann gesagt haben, sie starten erst im Herbst.

00:04:46: Das ist die Kundengruppe, die alles richtig gemacht hat.

00:04:50: Die andere Kundengruppe sind die,

00:04:51: die im Sommer die Zusage gegeben haben und die jetzt sagen,

00:04:57: nee, es läuft gerade gut, ich habe genug zu tun,

00:04:59: ich habe gar keine Zeit an meinem Business weiterzuarbeiten.

00:05:02: Das sagen die im Prinzip. Und der Unterschied zwischen genau diesen beiden Gruppen

00:05:07: ist eklatant. Denn die Gruppe,

00:05:10: die jetzt wieder verschoben hat,

00:05:13: das ist symptomatisch, weil das geht genau für ihr eigenes Business so weiter.

00:05:18: Die Gruppe

00:05:20: die jetzt verschiebt, die steht nächstes Jahr genau wieder an dem Punkt

00:05:25: und hat genau wieder denselben Impuls,

00:05:27: hat aber gleichzeitig ein ganzes Jahr verloren gegenüber der Gruppe,

00:05:32: die trotzdem ins Handeln gekommen ist.

00:05:35: Und das ist genau der Punkt, hier steckt auch der Trugschluss.

00:05:39: Sie glauben, wenn es wieder läuft,

00:05:42: ist das Problem ja gelöst, aber in Wahrheit ist das Problem nur verdeckt.

00:05:47: Denn das Problem ist, warum? Nehmen wir mal an.

00:05:50: Sie rufen mich vor dem Sommer an oder wie viele von Ihnen das ja auch getan haben.

00:05:55: Und die Folge ist heute auch vor allen Dingen an all diejenigen,

00:05:58: die genau das gemacht haben. Keine Sorge,

00:06:01: Sie dürfen sich jederzeit wieder melden.

00:06:02: Ich habe überhaupt keinen Groll,

00:06:04: weil ich verstehe diese psychologischen Muster.

00:06:06: Weil das, was bei Ihnen gerade passiert,

00:06:09: passiert ja auch Ihren Kunden mit Ihnen.

00:06:12: Ja, und dazu komme ich dann aber später.

00:06:15: Also noch mal ganz kurz. All diejenigen von Ihnen.

00:06:19: die im Sommer einen Impuls hatten,

00:06:20: mit mir zu sprechen. Ihr oder Sie,

00:06:24: Sie hatten ja alle ein Problem.

00:06:26: Ich weiß das ja, weil ich habe ganz viele Gespräche geführt.

00:06:30: Die Probleme waren, ich möchte aus dem Hamsterrad raus.

00:06:34: In dem Sinne, ich möchte planbar Kunden haben.

00:06:37: Ich möchte nicht diesen Rollercoaster haben,

00:06:39: diesen Sales-Rollercoaster, der immer nur dann funktioniert,

00:06:42: wenn ich viel tue.

00:06:44: Ich möchte planbare Leads haben und zwar jeden Tag,

00:06:47: jede Woche, jeden Monat. Also ganz viele von Ihnen haben mich

00:06:52: mit einem Impuls kontaktiert, jetzt strategisch an Ihrem Business zu arbeiten.

00:06:59: Und viele von Ihnen haben dann im Sommer auch eine gute Entscheidung getroffen

00:07:04: und haben dann

00:07:06: Aber jetzt wieder Angst vor der eigenen Entscheidung,

00:07:08: weil jetzt wieder die Arbeit mehr wird im Herbst.

00:07:10: Und ich kenne das. Das ist ja bei mir genau das Gleiche und bei Ihren Kunden auch.

00:07:15: Das Problem ist nur, wenn Sie niemals diesen ersten Schritt dann wirklich

00:07:20: tun und ins Handeln kommen, werden Sie sich nie weiterentwickeln.

00:07:24: Sie werden dieses Problem jedes Jahr wieder haben.

00:07:28: Nur mit dem Unterschied, dass es jedes Jahr schlimmer wird und schwerer zu lösen,

00:07:32: weil nächstes Jahr

00:07:35: sind nämlich ihre Konkurrenten,

00:07:37: die umgesetzt haben, die nämlich mit mir gearbeitet haben zum Beispiel oder auch

00:07:41: woanders, die haben sich weiterentwickelt,

00:07:44: die haben Skalierfähigkeit hergestellt,

00:07:47: die sind unabhängiger vom Inhaber geworden,

00:07:49: die haben ihren Firmenwert dadurch steigern können und da geht nämlich

00:07:54: die Schere dann auseinander. Und das ist genau das.

00:07:59: daher fragen Sie sich an der Stelle mal ehrlich.

00:08:02: Warum wird es denn im Herbst wieder voll?

00:08:05: Können Sie es erklären? Können Sie es auch jedes Jahr wiederholen?

00:08:08: Oder ist es einfach passiert? Wenn Sie es nicht genau sagen können,

00:08:13: woher die Anfrage kommt und wie Sie sie aber auch steuern können,

00:08:17: dann war es kein Erfolg, dann war es einfach Glück.

00:08:20: Und Glück ist eine ganz schlechte Geschäftsgrundlage,

00:08:23: denn Glück können Sie nicht planen,

00:08:25: nicht skalieren und sich nicht darauf verlassen.

00:08:28: Ein volles Auftragsbuch, das Sie nicht erklären können.

00:08:31: ist kein Grund zur Entspannung.

00:08:34: Es ist ein Grund hinzuschauen und zwar immer dann,

00:08:37: wenn der Druck fehlt. Und ich habe dazu auch eine Studie gefunden.

00:08:43: Und in dem Fall ist es so, das verwaltete Vermögen der Vermögensverwalter stieg

00:08:48: im Median ~ 16,6 Prozent 2024,

00:08:52: das organische Wachstum aber nur 5 Prozent.

00:08:56: Das bedeutet, der Großteil des Zuwachses

00:09:00: aus Marktentwicklung und nicht aus Neukundengewinnung.

00:09:05: Und jetzt überlegen Sie sich mal,

00:09:06: was passiert, wenn die Märkte noch mal richtig scheppern.

00:09:11: Was machen Sie dann? Das ist übrigens eine Studie von Charles Schwab.

00:09:16: Ja, das sind zwar US-Daten, aber das können Sie natürlich auf sich auch

00:09:22: So jetzt kommen wir zum eigentlichen Schmerz.

00:09:25: Unplanbares Geschäft. Also reden wir über das,

00:09:29: worüber niemand offen gerne spricht.

00:09:32: mir wurde das sehr oft gesagt dieses Jahr.

00:09:35: Ich bringe demnächst nochmal eine Auswertung,

00:09:39: wie viele Calls ich dieses Jahr hatte.

00:09:41: Ich habe es ja schon mal erwähnt,

00:09:42: das Projekt Matterhorn. In dem haben wir nämlich systematisch

00:09:47: aus zwei Jahren Kundengesprächen,

00:09:50: aus

00:09:51: Vertriebsgesprächen aus Workshops aus allem,

00:09:53: was wir mit Vermögensverwaltern,

00:09:56: Asset Manager und Family Offices besprochen haben,

00:09:58: natürlich anonymisiert. Das haben wir genommen und haben daraus eine

00:10:02: Auswertungsstatistik gemacht. Projekt Matterhorn habe ich auch schon meinen eigenen

00:10:06: Podcast zugemacht vor ein paar Wochen.

00:10:08: Haben wir aber gerade noch mal aktualisiert und erweitert.

00:10:12: Und ich sehe häufiger,

00:10:16: wie viele von Ihnen die Probleme haben.

00:10:18: Ja, weil ich spreche ja mit viel mehr Vermögenverwaltern als sie.

00:10:21: Das heißt, ich weiß genau in der Breite der Branche,

00:10:25: was die Probleme sind, mit denen Menschen bei mir anrufen oder sich

00:10:29: bei mir einen Call buchen. Und das Hauptproblem ist fast immer diese Planbarkeit

00:10:33: oder in Ihrem Fall die Unplanbarkeit.

00:10:37: Also wenn Ihr Geschäft mal voll,

00:10:40: mal leer ist, dann sind Sie der Spielball der Umstände.

00:10:44: Sie können Ihre Umsätze nicht vorhersagen.

00:10:46: Und wenn Sie das nicht können,

00:10:48: können sie auch nicht wachsen,

00:10:49: nicht einstellen, nicht investieren,

00:10:51: nicht ruhig schlafen. Ich weiß genau,

00:10:53: wie viele Calls müsste ich diese Woche machen,

00:10:56: ~ x 1000 Franken Umsatz zu machen.

00:11:00: Es ist reine Statistik. Ich kann Ihnen sogar sagen,

00:11:04: wie viele Linked-in-Nachrichten ich schreiben muss,

00:11:08: ~ einen Neukunden mit einem Auftragsvolumen von über fünfstellig zu gewinnen.

00:11:13: Ich kann Ihnen sogar sagen, welchen

00:11:15: einzelnen Wert eine LinkedIn-Nachricht von mir hat.

00:11:19: Ich kann Ihnen sagen, dass Sie mindestens eine Million Impressionen brauchen,

00:11:26: daraus einen Kunden zu gewinnen im Schnitt.

00:11:29: Das kann ich Ihnen deswegen sagen,

00:11:32: weil ich seit zwei Jahren erstens das hauptberuflich mache und zweitens,

00:11:37: weil ich seit zwei Jahren jeden Quatsch,

00:11:40: ich mache, einfach auswerte.

00:11:44: Das ist genau der Unterschied.

00:11:48: wie gesagt, jetzt zum Thema ruhig schlafen,

00:11:50: überlegen Sie mal. Könnten Sie heute Ihrem Partner,

00:11:55: Ihrer Partnerin sagen, wie Ihr Geschäft in drei Monaten aussieht?

00:11:59: Die volle Pipeline, wie viele Kunden,

00:12:01: wie viele Calls, alles mit Sicherheit.

00:12:03: Mit Sicherheit können Sie das mit Sicherheit sagen.

00:12:07: Würden Sie sagen, es läuft oder ich hoffe es läuft?

00:12:11: Der Unterschied zwischen hoffen und wissen.

00:12:14: Das ist genau der Punkt. Denn tief drinnen wissen die meisten es.

00:12:18: Sie wissen, dass es einen Moment geben kann,

00:12:20: in dem Empfehlungen ausbleiben,

00:12:23: in dem der Zufall nicht mehr trägt.

00:12:25: Es muss nur irgendetwas auf dieser Welt passieren.

00:12:28: Irgendein Shitstorm. Theoretisch kann auch jederzeit bei Ihnen

00:12:32: im Unternehmen was passieren. Eine Hierarchie-Personen kann,

00:12:36: und das wollen wir auf gar keinen Fall,

00:12:38: kann krank werden. Es kann immer irgendwas Unvorhergesehenes passieren.

00:12:44: Oder wenn Sie große Kunden haben,

00:12:45: und ich hatte dieses Jahr auch einige Gespräche mit Vermögensverwaltern,

00:12:48: die sehr große Einzelmandate haben.

00:12:52: ein großer Kunde springt ab, ein Mitarbeiter kündigt vielleicht auch,

00:12:56: der Markt dreht. Weil gerade jetzt,

00:12:58: und es ist so krass, es ist ja jetzt Oktober,

00:13:00: ich nehme die Folge im Oktober auch auf.

00:13:03: Ich habe noch nie so viele Neugründungen,

00:13:05: Wechsel, neue Jobs, Wechsel von Teams.

00:13:09: innerhalb von Vermögensverwaltungen,

00:13:11: Banken, Assetmanagers auf LinkedIn gesehen wie dieses Jahr.

00:13:15: Das müsste man eigentlich mal auswerten.

00:13:17: Es ist unfassbar, was da passiert ist.

00:13:19: Also jetzt stellen Sie sich mal vor,

00:13:20: drei, vier Ihrer Mitarbeiter wechseln,

00:13:23: werden abgeworben. Kann alles passieren.

00:13:26: Sie kennen doch Ihre Mitarbeiter gar nicht so gut,

00:13:29: wie Sie denken. Wenn Sie in einem Mannbetrieb sind oder einen Fraubetrieb,

00:13:32: haben Sie ein ganz anderes Problem.

00:13:35: Klar, dann können Ihre Mitarbeiter nicht gehen,

00:13:37: aber das ist ein anderes Thema.

00:13:38: Aber auch dafür können wir helfen,

00:13:40: das nur so am Rande. Also, aber wenn Sie all diese Sachen gerade haben,

00:13:44: wenn Sie damit resonieren mit diesen Fragen,

00:13:48: dann sind Sie wieder im Überlebensmodus von voll auf leer,

00:13:52: ohne Vorwarnung und zurück. Und das war genau der Punkt,

00:13:55: wo ich jetzt ein paar Mal Nachhalt...

00:13:57: Gespräche hatte mit Kunden, vor dem Sommer gesagt haben,

00:14:00: wir machen das im Oktober. Dann habe ich nachgefasst und dann hieß es...

00:14:05: Ja, nee, ich hab grad so viel zu tun,

00:14:08: ich hab gar keine Zeit für die Zusammenarbeit.

00:14:10: Und dann hab ich halt gesagt, aber genau das ist der Grund.

00:14:14: Also ihr Grund dagegen ist genau der Grund,

00:14:16: der dafür spricht. Weil sie wollten ja,

00:14:19: und das war dann so gut, ich hab denen dann halt wirklich gesagt,

00:14:21: na ja, sie wollten ja vor ein paar Monaten genau diese Situation vermeiden.

00:14:27: Sie wollten zwar, dass es gut läuft,

00:14:28: aber sie wollten doch unabhängiger vom Business werden.

00:14:32: Sie wollten doch nicht mehr ...

00:14:33: 48 Stunden am Tag gefühlt arbeiten.

00:14:36: Naja, auf jeden Fall, das ist genau der Punkt.

00:14:40: Und genau deshalb ist das volle Auftragsbuch nicht

00:14:47: der einzige Erfolg. Der Erfolg ist ein System,

00:14:50: das planbar Anfragen erzeugt und eines,

00:14:53: das auch dann läuft, wenn der Kalender schon voll ist,

00:14:57: also für die Zukunft gerichtet.

00:14:59: Ein System,

00:15:01: dass sie unabhängig macht von Glück,

00:15:03: von Zufall, von der Laune irgendeines Marktes oder irgendeines komischen

00:15:07: Präsidenten. Alles andere ist einfach russisches Roulette,

00:15:11: aber mit der eigenen Firma. Jetzt fragen Sie sich,

00:15:13: ob Sie das wirklich wollen. So,

00:15:15: und ich habe hier noch eine Statistik von FeeCom Partners.

00:15:20: Und zwar ist die Empfehlerabhängigkeit ein Klumpenrisiko.

00:15:24: Hier wird nämlich gesagt, 47 Prozent

00:15:27: Der Beratungshäuser gewinnen ihre Kunden überwiegend über Empfehlungen.

00:15:32: So, das ist genau der Punkt. Und an der Stelle nochmal sei angemerkt,

00:15:36: ganz viele von Ihnen haben nicht mal ein planbares Empfehlungsmanagement.

00:15:41: Das heißt nämlich, Sie kriegen auch Empfehlungen nur durch Zufall.

00:15:45: Und wir können Ihnen aber auch,

00:15:47: wenn Sie das wollten, ein planbares Empfehlungsmanagementsystem bauen.

00:15:52: Das heißt auch dort ist das Ziel immer

00:15:56: dass Sie im Vorfeld schon wissen,

00:15:58: jeden Monat kommen so und so viele Empfehlungen.

00:16:01: Wenn Sie mir das nicht glauben,

00:16:02: buchen Sie sich ein Erstgespräch.

00:16:04: Haben wir alles schon gemacht.

00:16:05: Ist kein Hexenwerk. Man muss nur einmal gemacht haben.

00:16:09: So, jetzt geht's weiter. Warum ein Geldsegen das Problem nicht löst.

00:16:14: So, jetzt komm ich nämlich mal zu einem Punkt,

00:16:18: der besonders tückisch ist, weil er sich so gut anfühlt.

00:16:21: Manchmal löst sich der Druck ja scheinbar wie von selbst.

00:16:24: Es kommt Geld rein, es ist ein guter Herbst,

00:16:26: eine größere Zahlung, größerer Kunde.

00:16:31: Kunden, ihre Kunden, jetzt mal aus der Sicht ihrer Kunden.

00:16:35: Also, ihre Kunden bekommen ...

00:16:36: Unerwartet Geld, eine Erbschaft,

00:16:39: was auch immer. Alles fühlt sich gut an.

00:16:42: Aber, und das ist ja entscheidend,

00:16:44: ein Geldsegen löst auch das Problem Ihres Kunden nicht.

00:16:48: Es lindert nur die strukturellen Themen,

00:16:50: die fehlende Planbarkeit, das bleibt bestehen.

00:16:53: Sie haben nur gerade vielleicht andere Themen,

00:16:55: weil der akute Schmerz weg ist.

00:16:58: Und das ist ja genau der Punkt.

00:17:00: Sie sagen ja, wenn ein Kunde zu Ihnen kommt,

00:17:02: weil er was strukturieren will.

00:17:05: Und der Kunde

00:17:07: sagt dann auf einmal, ich habe aber überhaupt keine Zeit mehr jetzt

00:17:11: und wir müssen das verschieben.

00:17:13: Wie gehen Sie mit dieser Situation ~ Was sagen Sie Ihrem Kunden?

00:17:17: Und wenn Sie jetzt mal in sich selber hineinhören,

00:17:21: überlegen Sie sich mal, warum Sie selber das nicht schaffen.

00:17:28: Das ist einfach der einzige Grund dahinter.

00:17:30: Und ich kenne das ja. Ich habe das ja selber auch erlebt.

00:17:34: Und deswegen möchte ich Sie einfach nur davor bewahren.

00:17:38: Weil wie gesagt, es ist genau das gleiche.

00:17:40: Ich hätte auch zum Beispiel diesen Sommer an ganz vielen Sachen nicht arbeiten

00:17:45: müssen oder können. Und ich sag jetzt zum Beispiel auch im Herbst,

00:17:49: wo gerade auch bei mir ist ja genau derselbe Zyklus wie bei Ihnen.

00:17:52: Nach den Ferien sind auf einmal alle wieder da und alle wollen schnell was umsetzen.

00:17:57: Und ich entwickle trotzdem aber auch Sachen weiter.

00:18:00: Auch gerade mit meiner KI-Agentur.

00:18:03: Auch ich entwickle gerade viele,

00:18:05: viele, viele Sachen für die Kunden weiter.

00:18:08: Weil es läuft. Ja, gerade deswegen und auf Dauer.

00:18:14: Und jetzt spreche ich eben genau Sie dann als Berater an.

00:18:18: Überlegen Sie sich, wie gehen Sie ihrerseits mit einem Kunden ~

00:18:23: der genau das Problem hat?

00:18:25: dass er nicht ein System hat, dem er seine Finanzen managt oder anlegt oder

00:18:31: was auch immer. Und deswegen seien Sie bei sich selbst jetzt mal genauso ehrlich.

00:18:37: Denn das, was Sie Ihrem Kunden raten,

00:18:39: das sollten Sie auch sich selbst raten.

00:18:42: Ja, so und ich habe auch dazu noch mal eine Studie gefunden von Schwab

00:18:47: RIA Benchmark Study und zwar organisches Wachstum,

00:18:52: also Wachstum aus eigener Kraft.

00:18:54: ist die größte Sorge der Branche.

00:18:57: Und jeder, schon mal meine Keynote gesehen hat zum Thema,

00:19:00: in meinem LinkedIn sind mehr CEOs und Entscheider

00:19:05: als in eurer Lead-Datenbank,

00:19:08: weiß, dass ich gesagt habe, und diese Statistik hole ich gerne nochmal hervor,

00:19:12: dass die Vermögensverwalter, die online und digital einen Vertriebsprozess haben,

00:19:17: und ich meine jetzt nicht Strukturvertrieb oder so,

00:19:19: ich meine einfach nur,

00:19:20: die Content machen, die sichtbar sind und ich meine nicht nur die Webseite,

00:19:24: sondern irgendein Social-Media-Medium.

00:19:27: Eins, nicht mal alle, einfach nur mal eins.

00:19:31: Die Verwalter, die auf einem Kanal zusätzlich aktiv sind,

00:19:35: wachsen in den nächsten Jahren pro Jahr im Schnitt 9 Prozent und die,

00:19:40: die es nicht sind, 3 Prozent. Und da können Sie sich alle

00:19:44: als Zahlenmenschen jetzt selber ausrechnen,

00:19:47: wie diese Wachstumsschere auseinandergeht.

00:19:50: So jetzt fünf Sätze, an denen wir das erkennen,

00:19:53: ja, damit es konkret wird. Also wenn Sie sich bei einem davon ertappen,

00:19:59: dann wissen Sie, dass Ihr Geschäft auf Hoffnung gebaut ist und nicht auf System.

00:20:04: Und jede dieser Ausreden ist ein Hinweisschild auf einen unbezahlten Engpass.

00:20:09: Der Engpass sind Sie. Vielleicht leidet Ihre Familie,

00:20:13: Ihre Gesundheit, Ihre Zeit whatsoever.

00:20:16: Und deswegen

00:20:17: Das ist halt auch das, wo es jetzt wirklich unangenehm wird und jeder,

00:20:21: nicht bereit ist, da mal reinzugehen,

00:20:24: sollte jetzt einfach diesen Podcast ausschalten.

00:20:26: Also Satz eins. Lassen Sie uns mal warten,

00:20:30: bis es ruhiger wird. Denn eigentlich steckt hinter diesem Satz.

00:20:35: baue mein System nur dann, wenn ich Zeit habe.

00:20:38: Also nie. Denn Inhaber und ich kenne das,

00:20:41: wir haben immer was zu tun. Ja,

00:20:45: immer. Ich kenne das doch.

00:20:46: Denn ruhiger wird es entweder nie oder genau dann,

00:20:49: wenn der Schmerz richtig groß ist.

00:20:52: Das heißt, wenn es so ruhig wird,

00:20:54: dass gar nichts mehr geht, dann können Sie natürlich auch überlegen,

00:20:57: mal was zu machen. Satz zwei.

00:21:01: Und den habe ich auch im Sommer ganz oft gehört.

00:21:03: Gerade ist alles voll. Wir brauchen das jetzt nicht.

00:21:06: Dahinter steckt eigentlich. Ich verwechsel den aktuellen Zustand

00:21:11: mit dauerhafter Sicherheit. Der Kalender heute sagt

00:21:15: nichts über ihren Kalender in sechs Monaten.

00:21:19: Ich weiß genau, wenn mein Kalender leer ist,

00:21:21: erstens warum und wie ich das ganz schnell ändere.

00:21:24: Ich kann das un- sofort ändern.

00:21:28: Jederzeit. Jederzeit. Weil ich zwei Jahre lang datenbasiert jetzt gearbeitet habe.

00:21:34: Ich weiß genau, was funktioniert und was nicht funktioniert.

00:21:37: So. Der Satz Nummer drei.

00:21:41: Wenn es wieder ruhiger wird, kümmern wir uns Marketing.

00:21:45: Ja, dahinter steckt, ich baue mein System genau dann,

00:21:48: wenn ich am wenigsten Kraft und am meisten Druck habe.

00:21:51: Und ich sage Ihnen, das ist der dümmste und der schlechteste Zeitpunkt.

00:21:54: Woher ich das weiß? Weil ich es im ersten Jahr meiner Gründung genauso gemacht

00:21:58: habe. Ja, und genau deswegen weiß ich jetzt auch,

00:22:02: dass das keine gute Idee ist. So,

00:22:05: Satz Nummer vier. Ich will mich zuerst meine Bestandskunden kümmern.

00:22:10: Ja, auch ein Klassiker. Dahinter steckt

00:22:15: absolut ehrenswerter Gedanke, der oft aber auch als Ausrede getarnt daherkommt,

00:22:21: sich nicht zeigen zu müssen. Denn Bestandskundenpflege und Sichtbarkeit sind kein

00:22:27: entweder oder. Also ich könnte auch den ganzen Tag

00:22:32: nur noch Bestandskundenpflege machen.

00:22:35: Könnte ich auch, bringt aber nichts.

00:22:38: Bringt einfach am Ende, zumindest bringt es kein Wachstum.

00:22:42: Der Satz Nummer fünf, das auch ist wunderbar,

00:22:45: hör ich ganz oft, hör ich wirklich oft.

00:22:49: So, Satz fünf.

00:22:55: Das ist der gefährlichste Satz von allen,

00:22:57: denn dahinter steckt die, ich sag mal,

00:23:00: höfliche Art zu sagen, ich prüfe das gar nicht erst,

00:23:04: denn immer alles voll gibt es nicht.

00:23:07: Und niemand, der mit mir einen Call bucht,

00:23:11: niemand.

00:23:12: hat kein Problem, weil sonst würde man das nicht machen.

00:23:16: Niemand, bei dem alles perfekt ist,

00:23:19: nimmt sich doch 20 oder 30 Minuten seiner Lebenszeit,

00:23:24: mit mir in Call zu machen. Niemand.

00:23:27: Ja, kann mir keiner erklären.

00:23:30: Genau. Ja, also wenn Sie einen dieser Sätze wiedererkannt haben,

00:23:36: dann ist es auch kein Grund für ein schlechtes Gewissen.

00:23:39: Ja, denn wie gesagt, ich habe das jetzt Ihnen gesagt,

00:23:41: Ich habe dieses Jahr an die 150 bis 200 Vertriebscalls geführt.

00:23:47: Das kommt sehr häufig vor. Ja,

00:23:49: also haben Sie wirklich kein schlechtes Gewissen.

00:23:52: Diese Sätze dienen einfach als Standortbestimmungen,

00:23:55: denn jetzt wissen Sie ungefähr,

00:23:58: wo Sie stehen.

00:23:59: Kommen wir damit zum Kapazitätsmythos.

00:24:03: Denn ein Einwand verdient einen eigenen Abschnitt,

00:24:07: weil er so verbreitet und so irreführend ist.

00:24:10: Ich habe gerade keine Kapazität.

00:24:13: Das klingt total vernünftig, denn wer schon überlastet ist,

00:24:18: sollte sich nicht noch mehr auf die eigenen Schultern laden.

00:24:20: Völlig klar. Aber schauen wir mal genauer hin.

00:24:24: Keine Kapazität ist selten das echte Problem.

00:24:28: Oft ist es das Gegenteil von dem,

00:24:30: was es vorgibt zu sein. Denn überlegen Sie,

00:24:33: wenn Sie Angst vor mehr Aufträgen haben,

00:24:36: was sagt das über Ihr Geschäft?

00:24:38: Es sagt, dass Ihr Fulfillment,

00:24:41: also Ihre Fähigkeit, Kunden abzuarbeiten,

00:24:44: nicht strukturiert ist. Und an dieser Stelle,

00:24:49: bitte hören Sie sich alle noch mal die Folge an,

00:24:52: wo ich Martin Eberhard von Fonds für alle eingeladen habe.

00:24:57: Denn Martin zeigt, wie er als One-Man-Show mit nur einer Assistentin und sogar,

00:25:03: er hat, glaube ich, gesagt, er macht vier Tage Woche.

00:25:07: Bitte hören Sie sich alle die Folge mit Martin Eberhard von mir an.

00:25:10: Finden Sie ganz einfach in den,

00:25:12: also wenn Sie die Folgen runtergehen,

00:25:16: mit Martin Eberhard, der als One-Man-Show mit vier Tage Woche mittlerweile fast

00:25:22: die 100 Millionen geknackt hat.

00:25:24: weil er ein perfektes System hat.

00:25:26: Ganz viel ist automatisiert. Und wenn Sie jetzt sagen,

00:25:30: ich hab ja gar nicht so viele Kunden,

00:25:31: ich was automatisieren müsste,

00:25:33: dann haben Sie ein ganz anderes Problem.

00:25:35: ... Ich weiß gar nicht, wo wir hier überall ...

00:25:39: Wir könnten jetzt auch einen ganzen Workshop aus dem Thema machen,

00:25:42: aber das wäre jetzt unfair, ganze Wissen hier reinzupacken,

00:25:45: denn meine Kunden zahlen sehr gutes Geld dafür.

00:25:48: Aber ... ich geb Ihnen jetzt noch ein paar ...

00:25:52: Denkanstöße.

00:25:54: Also, wenn Sie Angst vor mehr Aufträgen haben oder wenn Sie sagen,

00:25:59: wir sind ausgelastet, dann sagt das über Ihr Geschäft,

00:26:02: dass Ihr Fulfilment nicht strukturiert ist.

00:26:05: Jeder, der das wissen will, wie das geht,

00:26:06: bitte mal Martin Eberhardt anschauen.

00:26:09: Dass mehr Geschäft Sie ins Chaos stürzen würde,

00:26:11: statt Sie wachsen zu lassen,

00:26:15: das ist ein Problem. Das ist wirklich ein Problem.

00:26:17: Denn mit anderen Worten, wer sagt,

00:26:21: ich habe keine Kapazität,

00:26:23: der sagt in Wahrheit, ich habe mein Geschäft nicht so gebaut,

00:26:28: dass mehr Geschäft überhaupt möglich ist.

00:26:31: Und all diejenigen von ihnen, ihren Laden verkaufen wollen in fünf Jahren,

00:26:36: die haben sowieso dann gar keine Chance mehr,

00:26:38: weil niemand, und ich habe gerade ganz viel mit Private Equity Gesellschaften

00:26:42: zu tun zu diesem Thema, ähm,

00:26:47: niemand

00:26:48: Der bei Verstand ist, kauft einen nicht wachsenden Vermögensverwalter.

00:26:56: Niemand. Können Sie mich jetzt gern drauf challangen,

00:26:59: aber nö, ich wüsste nicht wer.

00:27:01: Denn das viel größere Problem ist das als ein voller Kalender.

00:27:06: Denn es bedeutet, dass Sie Ihren eigenen Umsatz sabotieren.

00:27:09: Und zwar nicht aus Faulheit, sondern aus fehlender Struktur.

00:27:13: Also Sie stehen sich selbst im Weg.

00:27:16: Und deswegen ist Kapazität fast nie der Grund.

00:27:18: Denn Ihr Job, und ich muss jetzt so deutlich sein.

00:27:22: Ihr Job als Geschäftsführer einer Vermögensverwaltung ist,

00:27:26: sicherzustellen, dass der Laden wächst,

00:27:29: dass der Laden läuft, dass sie Kapazität haben,

00:27:32: die richtigen Maßnahmen zu machen.

00:27:34: Und ich kenne das aus allen Banken.

00:27:35: Ich habe 17 Jahre jetzt im Banking gearbeitet.

00:27:38: Wir waren immer am Anschlag. Wenn aber ein Pitch kommt,

00:27:42: ein großer Kunde, wir haben es möglich gemacht.

00:27:44: Es hat irgendwie funktioniert.

00:27:46: Und wenn die Bank ein Compliance Projekt hatte.

00:27:49: Hoppla!

00:27:51: Dann hat man doch Kapazitäten gefunden.

00:27:54: Auf einmal waren sie doch da. Und deswegen,

00:27:57: ich akzeptiere nicht mehr, wenn jemand von Ihnen sich bei mir meldet

00:28:01: und offenkundig Hilfe braucht,

00:28:04: akzeptiere ich nicht mehr in Zukunft das Thema,

00:28:07: ich habe jetzt keine Kapazität.

00:28:10: Das ist eine Ausrede und jeder,

00:28:12: der jetzt ab heute trotzdem Calls bucht und mir das sagt,

00:28:15: ich werde genau auf dieses Thema dann Sie challangen.

00:28:18: Können Sie sich schon mal drauf verlassen.

00:28:21: Also Kapazität ist fast nie der eigentliche Grund.

00:28:24: Der eigentliche wahre Grund ist,

00:28:26: es fehlt ein System, das Wachstum trägt,

00:28:30: ohne sie zu überrollen. Ja, und dieses System baut man dann,

00:28:35: wenn gerade noch Luft ist, nicht,

00:28:37: wenn man schon erstickt. Ja, deswegen,

00:28:39: wenn Sie das nächste Mal in einer ruhigeren Phase sagen,

00:28:44: jetzt will ich die Dinge angehen,

00:28:46: dann tun Sie es auch.

00:28:48: Und rudern nicht einen Monat oder zwei später wieder zurück.

00:28:51: Ja, weil das sabotiert ihr Business,

00:28:54: nicht meins.

00:28:56: So, und wie kann man jetzt planbar gegen Zufall agieren?

00:29:00: Der psychologische Unterschied.

00:29:02: lassen Sie uns den Unterschied mal nicht in Zahlen,

00:29:04: sondern im Gefühl beschreiben.

00:29:06: Denn das ist es, worum es am Ende geht.

00:29:08: Stellen Sie sich also zwei Unternehmer vor.

00:29:11: Der eine hat ein System, der weiß,

00:29:14: woher seine Anfragen kommen. Er hat einen Prozess,

00:29:16: eine Sichtbarkeit, läuft, klaren Weg vom ersten Kontakt zum Mandat.

00:29:21: Er kann drei oder fünf Jahre vorausdenken.

00:29:23: Er schläft ruhig.

00:29:25: nicht weil immer alles perfekt ist,

00:29:27: sondern weil er steuern kann.

00:29:30: Ich muss auch schon mal Sachen absagen,

00:29:32: verschieben und so weiter, aber ich kann Anfragen steuern,

00:29:36: ich kann sehr präzise den Kalender voll machen oder auch leer halten.

00:29:40: Das ist genau der Unterschied.

00:29:41: Und der eine lebt vom Zufall, mal ist alles voll,

00:29:45: mal nichts. Er kann nicht vorhersagen,

00:29:47: nicht planen, er reagiert statt zu agieren.

00:29:49: Und innerlich ist immer diese Angst da.

00:29:52: Was, wenn es aufhört?

00:29:54: Jeder gute Monat ist kein Triumph,

00:29:55: sondern nur eine Verschnaufpause bis zur nächsten Ungewissheit.

00:29:59: Und der eigentliche Unterschied ist nicht der Umsatz in einem guten Monat,

00:30:05: sondern Ruhe gegen Dauerstress,

00:30:07: Klarheit gegen Hoffnung. Sie als Vermögensverwalter,

00:30:12: Sie verkaufen doch Ihren Kunden auch wieder ruhiger schlafen zu können.

00:30:17: Sie verkaufen kein Multi-Asset-Fond und alle von Ihnen,

00:30:21: die das machen,

00:30:22: Es funktioniert nicht über diesen Weg.

00:30:24: Sie verkaufen dem Kunden eine Lösung zur Lösung seiner Probleme,

00:30:28: welche auch immer das sind. Und Teil dieser Lösung,

00:30:31: ein Tool, der Multi-Acid-Fond.

00:30:32: Aber wenn Sie direkt mit Multi-Acid-Fond rausgehen,

00:30:36: Sie auch, holen Sie keinen hinter dem Ofen hervor.

00:30:38: Genau. Von daher ...

00:30:42: Sie verkaufen Sicherheit. Und jetzt überlegen Sie sich mal,

00:30:46: wie schaffen Sie denn diese Sicherheit für Ihr eigenes Business?

00:30:51: Und dieser Unterschied im Denken,

00:30:55: im Täglichen, der unterscheidet oder der entscheidet nicht ihr Business,

00:31:00: nicht nur über ihr Business, sondern der entscheidet über ihre Lebensqualität.

00:31:06: Deswegen, sie, also die gute Nachricht ist,

00:31:10: auf welcher Seite sie jetzt stehen,

00:31:11: ist auch keine Frage von Talent oder Glück.

00:31:13: Es ist einfach eine Frage der Entscheidung.

00:31:16: Und wie gesagt, ich habe das jetzt die letzten Monate erlebt und auch schon letztes

00:31:19: Jahr.

00:31:20: Ein Teil von ihnen da draußen trifft eine Entscheidung und verfolgt

00:31:25: den Weg und verbessert sich, wird planbarer,

00:31:29: wird sicherer. Und ein anderer Teil trifft eine Entscheidung und rodert zurück,

00:31:35: weil man wieder im eigenen äußeren System gefangen ist.

00:31:38: Ja. Und die beste Zeit, ein System zu bauen,

00:31:42: ist immer dann, wenn es ihnen gut ist,

00:31:45: gut geht und nicht dann, wenn es schon zu spät ist.

00:31:47: Ja.

00:31:49: Und genau, ich habe jetzt hier eine Studie nämlich,

00:31:53: Das ist nämlich noch ganz spannend,

00:31:54: denn die meisten von ihnen können zum Beispiel auch gar nicht wachsen ohne neue

00:31:57: Mitarbeiter. Daran arbeiten wir gerade auch.

00:31:59: Wir erarbeiten gerade einige Sachen für das Thema Mitarbeiter Recruiting.

00:32:05: Habe ich auch mit einem Hetterntazoo zu tun,

00:32:07: können wir aber auch erst nächstes Jahr launchen,

00:32:09: wird aber super. Denn ich habe hier eine VV-Studie

00:32:14: von der TH Aschaffenburg, wo drin steht,

00:32:18: Der Engpass ist die Struktur, nicht die Nachfrage.

00:32:21: Und zwar bei unabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland

00:32:23: ist die größte Herausforderung nicht nur die Nachfrage,

00:32:26: sondern das Personal. Fast drei Viertel der Häuser über

00:32:29: 50 Millionen nennen Mitarbeitergewinnung als größtes Problem.

00:32:33: So. Und ich will Sie jetzt nicht überraschen,

00:32:38: aber auch für Mitarbeitergewinnung sollten Sie langsam anfangen,

00:32:42: Social Media zu setzen. Gucken Sie sich mal die Sparkassen an,

00:32:46: was die machen.

00:32:47: auf TikTok. Sie müssen das ja gar nicht genau so machen.

00:32:50: gerade im Recruiting ist Social Media noch viel wichtiger

00:32:56: als in der Kundengewinnung. Das heißt,

00:32:59: wenn Sie jetzt auch das Problem mit dem Recruiting haben,

00:33:02: können Sie Social Media nicht mehr den Bogen machen.

00:33:06: Genau das an der Stelle.

00:33:09: So jetzt der ehrliche Abschluss.

00:33:12: Fassen wir also zusammen, ein volles Auftragsbuch ist kein Erfolg für sich,

00:33:16: wenn Sie nicht wissen, woher das kommt.

00:33:19: Der eigentliche Erfolg ist Planbarkeit.

00:33:22: Ein Geldsegen alleine löst nichts,

00:33:26: er verschiebt nur. Also wenn Sie jetzt einen Kunden haben,

00:33:29: der deswegen verschiebt und wer nur reagiert statt zu agieren verliert

00:33:33: am Ende immer, egal wie voll heute der Kalender ist.

00:33:37: Die Menschen in unserer Branche,

00:33:39: die gewinnen, die bauen Systeme nicht,

00:33:41: es brennt, sondern wenn es gut läuft.

00:33:45: Weil sie da einfach Ruhe und Kraft haben und genau jetzt also zum Beispiel.

00:33:50: Und ich bin konsequent,

00:33:53: deswegen ich predige ihnen jetzt die ganze Folge nicht zu warten,

00:33:56: nicht aufzuschieben, zu handeln,

00:33:58: solange es gut läuft. Und deswegen sage ich ihnen jetzt auch was über mein eigenes

00:34:03: Angebot, das genauso wenig warten wird.

00:34:06: Denn ich habe dieses Jahr ein bestimmtes Format sehr,

00:34:08: sehr, sehr oft gemacht, nämlich über 20 Mal.

00:34:12: Und zwar in meinem Premium-Modell eins zu eins begleite ich persönlich

00:34:17: und sehr eng einzelne Kunden. Ja,

00:34:20: also wie gesagt, über 20 Mal alleine dieses Jahr.

00:34:24: Und ich sage Ihnen das jetzt hier offen.

00:34:26: So wird es das ab nächstem Jahr neu nicht mehr geben.

00:34:30: Das heißt, ab dem kommenden Jahr übernimmt auch mein Team,

00:34:33: was ich gerade nach und nach

00:34:35: Suche und dann auch Ausbilde. Die übernehmen einen wachsenden Teil

00:34:39: der Begleitung und ich selber widme mich nur noch größeren einzelnen Projekten

00:34:45: oder eben als zusätzlicher Experte im Teil dieser eins zu eins Begleitungen.

00:34:51: Ja, beziehungsweise auch die Workshops,

00:34:55: die ich jetzt viel gemacht habe,

00:34:56: die wird so in Zukunft auch nicht mehr geben.

00:34:59: Nicht mehr für einzelne Kunden.

00:35:00: Das heißt, wir planen durchaus eine Roadshow in verschiedenen Städten.

00:35:04: Das heißt, dort gibt es immer Kleinskruppen von fünf bis zehn oder maximal zwölf

00:35:10: Menschen, die sich dann einbuchen können.

00:35:13: Ja, das heißt, es wird zwar der Preis insgesamt für alle ein bisschen weniger,

00:35:19: aber es wird kein eins zu eins Sparring so mehr geben.

00:35:23: Einfach auch aus Kapazitätsgründen,

00:35:25: weil wir die bestehenden Kunden,

00:35:26: die wir gerade haben, natürlich so weiter betreuen wollen,

00:35:29: wie wir es machen. Das bedeutet aber eben,

00:35:33: wir werden

00:35:34: noch weniger Kunden in diesem eins zu eins Modell,

00:35:39: was ich dieses Jahr vielen von ihnen ja auch angeboten habe,

00:35:43: werden wir so nächstes Jahr nicht mehr machen.

00:35:45: Das bedeutet aber konkret für all diejenigen,

00:35:50: die schon auch vielleicht mal mit mir gesprochen haben oder

00:35:53: die schon länger überlegt haben,

00:35:55: in diesem intensiven Modell mit mir persönlich zu arbeiten,

00:35:59: für die ist jetzt dieses Jahr das letzte Mal die Gelegenheit und

00:36:03: wir wissen ja auch, der eine oder andere

00:36:04: hat ja noch mal ein paar Steuervorteile oder

00:36:11: möchte noch ein paar Kosten auf die Bilanz nehmen,

00:36:14: die Steuern zu optimieren.

00:36:17: Also wer auch immer dieses Jahr noch mal in dieser Form mit mir arbeiten möchte,

00:36:23: nächstes Jahr gibt es das so nicht mehr.

00:36:25: Und das sage ich ganz bewusst,

00:36:27: weil sie auch nicht immer alles aufschieben können.

00:36:32: Wer vor zwei Jahren mit mir gearbeitet hat,

00:36:36: hat auch nicht das Programm bekommen wie das,

00:36:38: was wir aktuell haben, weil wir haben ganz viel weiterentwickelt.

00:36:41: Ich habe ein KI-Team, eine Agentur,

00:36:43: der ich gerade arbeite. Auch dazu gibt es eine Folge mit Joseph Murat von Apex.

00:36:47: Also wir haben ganz viel auch weiterentwickelt.

00:36:50: Und es ist kein Witz, wenn ich sage,

00:36:53: was wir jetzt gerade machen, wird es so in der Masse nächstes Jahr nicht mehr

00:36:56: geben, weil wir natürlich auch weiter wachsen,

00:37:00: weiter skalieren.

00:37:02: und schauen, dass wir möglichst vielen Kunden auf die beste Art

00:37:04: und Weise helfen können. Und die beste Art und Weise ist eben nicht mehr

00:37:09: nur eins zu eins, oder eben auch mein Team auszubauen.

00:37:13: Genau. Also die wenigen verbleibenden Plätze für dieses Jahr,

00:37:18: also jeder, der dieses Modell nochmal möchte,

00:37:22: muss dieses Jahr sich dazu committen.

00:37:25: Weil ab nächstem Jahr wird es das Format,

00:37:28: so wie es dieses Jahr, mehr als

00:37:30: 20, 25 mal gemacht habe, wird es so nicht mehr geben.

00:37:34: Genau. Und ich sage das jetzt auch nicht aus Druck

00:37:37: und ohne künstliche Dringlichkeit.

00:37:39: Es ist einfach die Wahrheit. Und wie gesagt,

00:37:42: jeder Kunde von vor zwei Jahren oder letztens,

00:37:45: ach, muss ich gerade noch erzählen.

00:37:46: Ich habe letztens ein E-Mail bekommen von jemandem,

00:37:49: mit dem ich vor einem Jahr gesprochen habe.

00:37:50: Und dann hieß es so, hey,

00:37:54: ich habe einen neuen Chef.

00:37:56: Gilt dein Angebot von letztem Jahr so auch noch?

00:37:59: Und dann habe ich gesagt, nein,

00:38:01: natürlich nicht, weil wir alles Mögliche weiterentwickelt haben.

00:38:04: Es ist viel besser geworden. Und natürlich kann ich das Angebot

00:38:09: von letztem Jahr nicht mehr so aufrechterhalten.

00:38:12: Also es ist kein Witz.

00:38:15: Es ist kein Marketing Gag. Deswegen jeder,

00:38:18: der jetzt noch mal überlegt.

00:38:20: Buchen Sie sich ein Call, das Erstgespräch kostet nichts

00:38:23: und im Erstgespräch müssen Sie gar nichts kaufen,

00:38:25: können Sie auch gar nicht. Und wie gesagt,

00:38:27: egal, ob wir zusammenarbeiten oder nicht,

00:38:30: nehmen Sie eine Sache aus dieser Folge mit.

00:38:34: Hören Sie auf, sich über einen vollen Kalender in Sicherheit wiegen

00:38:37: zu lassen und bauen Sie Ihr System dann,

00:38:41: wenn Sie den Impuls haben, es zu tun.

00:38:44: Und Ihr zukünftiges Ich, Ihr Business,

00:38:47: Ihre Mitarbeiter,

00:38:48: Ihre Familie, Ihr Hund, Ihre Katze,

00:38:50: Pferd. Sie werden es Ihnen allen danken und Sie werden wirklich sehen,

00:38:53: Sie haben mehr Lebensqualität.

00:38:55: Was Sie für Ihre Kunden machen,

00:38:57: ruhig schlafen lassen, das macht mein Team und ich für Sie.

00:39:01: Nämlich Sie können auch ruhiger schlafen.

00:39:03: In diesem Sinne, ich hoffe, Sie haben dem Podcast jetzt nicht

00:39:06: zum Einschlafen gehört, aber wenn,

00:39:08: das ist auch okay. In diesem Sinne,

00:39:10: bis zur nächsten Episode.

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